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Was Casio schon erwähnt hat. Passender Partner ohne Probleme
Naja, Partnerschaften ohne Probleme sind sehr selten, denke ich mal.

Man lebt als Paar ja auch nicht auf einer einsamen Insel, oder einer Märchenwelt, sondern muss sich den Gegebenheiten wie z.B. Arbeit und Umfeld anpassen.
Und dabei kann das natürlich auch bei den am allerbesten zusammen passenden Paaren Probleme geben!

Ein gutes Paar kann diese Probleme besser lösen, oder sich vielleicht auch mit den Problemen arrangieren, als ein zerstrittenes oder nicht mehr miteinander kommunizierendes.
Darauf kommt es in einer Beziehung oder Ehe doch eigentlich auch an, daß man zusammenhält, wenn Schwierigkeiten auftauchen.
Daß das nicht immer möglich ist, sollte auch klar sein, wir leben nunmal nicht in einer einfachen Welt...
 
Ja, in Ordnung. Ehrlich ist es so gesehen sicherlich. Die Frage ist da natürlich vielmehr, ob man mit jeder Kleinigkeit direkt überfordert sein muss.
Ich kenne wenig Frauen, die mit jeder Kleinigkeit überfordert sind. Ganz im Gegenteil.
Du hattest erwähnt das es Erziehungssache sei und Männer anerzogen wurde das sie nicht weinen dürften!
Aber wenn ich im Alltag sehe, bei welchen Kinkerlitzchen Frauen direkt in Tränen ausbrechen und für den Rest des Tages "out of order" sind, muss ich halt feststellen das dies teilweise Sachverhalte sind, die für Männer nicht mal ein schwerwiegendes Problem darstellen. Also haben diese Fälle auch eher weniger damit zu tun als "dürfe" Mann das nicht, sondern es gibt für ihn auch einfach keinen Grund dazu.
Dann kennt Du viele komische Frauen.
Ich kenne so gut wie keine, die diesem Klischee entspricht.
 
Warum eigentlich nicht?
Weil sie frecherweise trotz Verliebtheit auch noch den Kontakt zu ihrer Familie und Freunden behalten will?
Wie stellst du dir das vor mir dem "alles aufgeben", das würde mich wirklich interessieren...
Alles aufgeben war eher symbolisch gemeint. Man widmet sich halt eher in der Verliebtheitsphase auf den Partner. That it.
Zänken kann ich mich mit Kollegen und Kolleginnen. Von mir aus den ganzen Tag. Geht auch mit Partner, ist ja klar, aber da hat anderes Vorrang.
 
Alles aufgeben war eher symbolisch gemeint. Man widmet sich halt eher in der Verliebtheitsphase auf den Partner. That it.
Aber halt nicht nur. Man hat ja trotzdem seine Freunde, Bekannte und Familie.
Zänken kann ich mich mit Kollegen und Kolleginnen. Von mir aus den ganzen Tag. Geht auch mit Partner, ist ja klar, aber da hat anderes Vorrang.
Was hat denn Vorrang?
Ich zänke mit auch nicht Kollegen und Kolleginnen.
 
Die Frage ist da natürlich vielmehr, ob man mit jeder Kleinigkeit direkt überfordert sein muss.

Wie aus @_vogelfrei s Beitrag schon hervorgeht, ist das doch ein ziemlich komplexes Thema und nicht mal eben kurz hier abzuhandeln.

UND es gibt es natürlich auch Menschen, die insgesamt wenig belastbar sind, ein schwaches Nervenkostüm haben, schneller zu Tränen neigen als andere.

Man "muss" dann nicht "mit jeder Kleinigkeit" überfordert sein.
Man ist es.

Ich war nie sonderlich 'zimperlich' (so würde man das vielleicht nennen) unterwegs, habe mir und anderen viel zugemutet, war oft auch mal ungeduldig und genervt, auch von solch sinnloser Heulerei, die doch keine Probleme löst. Pack an, mach.

Ja... nur ist es eben grundlegend falsch, von sich auf andere zu schließen. Von anderen zu erwarten, was man von sich selbst kennt oder erwartet.
Weil Menschen verschieden sind.
So einfach ist das. Eigentlich.
Musste ich auch erst verinnerlichen.

Und: Ich kann mich da jetzt reinfühlen, da ich eine miese Phase hatte nach einer Retraumatisierung.
Und von einem lächerlichen Papierstau am Drucker - gehörte vorher quasi zum Alltagsgeschäft - überfordert war, zu nichts mehr fähig war. Ok, ich hab' nicht geheult, ist dem aber gleichzusetzen, spielt also keine Rolle. Werte ich wie 'heulend zusammengebrochen'.
Ich brach eben trocken zusammen.

Und ja, das war in ener Krisenphase. Spielt aber doch gar keine Rolle!
Es ist nicht schlechter, lächerlicher, negativer, wenn jemand ein Nervenkostüm mitbekam, dass grundsätzlich schneller im Krisenmodus landet.

Es gibt auch Menschen, die schneller und daher häufiger Hämatome bekommen, die zu lockere Bänder habe und daher anfälliger sind, ...

Du hattest erwähnt das es Erziehungssache sei und Männer anerzogen wurde das sie nicht weinen dürften!

Vereinfacht, ja.
Gibt jede Menge Lesestoff zu solchen Zusammenhängen, hier nicht auf die Reihe zu bekommen.

Aber wenn ich im Alltag sehe, bei welchen Kinkerlitzchen Frauen direkt in Tränen ausbrechen und für den Rest des Tages "out of order" sind, muss ich halt feststellen das dies teilweise Sachverhalte sind, die für Männer nicht mal ein schwerwiegendes Problem darstellen.

Siehst du die Abwertung, die darin steckt?
Wer entscheidet darüber, was ein "Kinkerlitzchen" ist und was nicht?

Es gab Dinge, über die ich nur herzhaft lachte ("Kinkerlitzchen") und die meinen Mann wütend machten.
Wut 'dürfen' Jungs und Männer ja eher...

@55-57 vor einer Weile und @_vogelfrei jetzt brachten dazu gute Beiträge.

Ein Freund von mir ist ein unglaublich talentierter Allrounder handwerklich. Kann zudem arbeiten wie ein Tier.
Hatte einen kleinen Mittelstandsbetrieb aufgebaut.
Bis es ihn aus den Latschen kippte und er das Unternehmen aufgab.
Frührentner, Privatier, wie du willst.
Er arbeitet weiter an seinen Häusern und Gärten, hilft Freunden in Erntezeit und solche Späße. Weil er gerne arbeitet, gerne in Bewegung ist.
Der Punkt ist:
Alles ohne jeden Druck.

Denn das Gefühl von Druck packt er nicht mehr.
Eine Kleinigkeit, die schiefgeht, kann ausreichen.
Er weint dann und nichts geht mehr.

In solchen Momenten laufen in Menschen innere Programme ab.

Ist er nun schwach, negativ zu sehen?

Für mich absolut nicht. Das ist ein toller Mann, auch im Umgang mit seiner Freundin. Ein echtes Rundumpaket.
Dessen Nerven halt nicht mehr hergeben, was er gerne hätte. Damit muss er sich arrangieren.

So wie andere damit leben müssen und sich oftmals dafür schämen, in irgendeinem Bereich weniger belastbar, weniger leistungsfähig, weniger geschickt, weniger talentiert, ... als andere zu sein.
Eine Scham, die gerne suggeriert wird.
Was die Frage aufwerfen könnte, weshalb.

Also haben diese Fälle auch eher weniger damit zu tun als "dürfe" Mann das nicht, sondern es gibt für ihn auch einfach keinen Grund dazu.

Das ist deine Wertung.
Die Zusammenhänge sind komplex.

》Unterschiedliche Prägung und Sozialisation von Jungs/Mädchen sowie die Auswirkungen auf die Gesellschaft auf lange Sicht.

Auch Denkweisen werden so geprägt. Wir denken keineswegs so frei wie manche vielleicht annehmen möchten.


P.S.: Wie man merkt, geht selbst tippen gerade gut bei mir.
 
Liegt wohl an meinem Schreibstil das so viel fachlich analysiert, zensiert wird. 😎
Da kann ich mir auch nicht erklären wieso ich mehr beste Freundinnen habe und Kollegen in der Unterzahl sind.
 

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