Dass es ein Gespräch zwischen mir und der Chefin gab, hab ich ihm leider am gleichen Abend noch erzählt (als die Wut sich bei ihm gelegt hatte und er mich fragte, ob ich mit der Chefin gesprochen hätte und er bat mich, bitte ehrlich zu sein, er wäre auch nicht sauer).
Aber ich hab es so hingedreht, dass es so aussah, als wäre ich wegen meinem Zusammenbruch zu dem Gespräch gezwungen worden und als hätte ich im Gespräch die Chefin dann gebeten, dass sie ihn nicht wegen mir kündigt (weil der Streit unsere Privatsache ist und ich nicht wollte, dass meine Emotionen ihre Entscheidung beeinflussen). Ich hab dann ihm gegenüber behauptet, dass meine Kolleginnen, nachdem sie gesehen haben wie ich weinte, zusammen zur Chefin sind und sie gebeten haben, ihn zu kündigen (was nicht ganz gelogen ist, aber auch nicht ganz der Wahrheit entspricht, denn wir waren zusammen ein paar Tage davor schon bei der Chefin und haben uns über ihn beschwert, also ich war dabei).