Hallo, ich sollte ja hier im Forum bereits etwas bekannt sein. Insofern entfällt hier eine nähere Beschreibung meiner Person.
Folgendes:
Mein Lebenslauf fühlt sich schrecklich an, obwohl er es wahrscheinlich nicht ist: ich habe 2022 Abi gemacht (in einer sozialwissenschaftlichen Richtung) und habe anschließend 3 Jahre lang bei meinem Bachelor in Geographie in Regelstudienzeit verbracht , studiere jetzt im Master was Humangeographisches. Beides sind relative Standard-Unis und ich hatte durchschnittliche Noten (2,2)
Hört sich toll an, oder?
Problem ist meine Praxis (oder eher vorhandene Praxis). Ich hatte zwar während meinem Bachelor zwei Ferienjobs, die facheinschlägig waren (Gesamtzeitraum 7 Wochen), aber das wars dann auch schon. Ich weiß auch irgendwie gar nicht, nach was ich suchen soll.
Für mich sind Bewerbungsgespräche wahrscheinlich höllisch, ich vermute dass ich neben Asperger auch noch gewisse Anteile an ADHS habe, welche es viel schwerer machen. Überhaupt hatte ich noch nie ein richtiges Bewerbungsgespräch, an meine bisherigen Jobs bin ich nur durch Verwandtschaften oder Mitgliedschaften reingekommen. Ich weiß gar nicht was auf mich da zukommt.
Mein aktuelles Studium gibt mir auch nicht das Gefühl, dass ich irgendwie harte Skills dazu lernen würde, sondern eher Soft Skills, die man halt nicht unter IT- Kenntnissen verbuchen kann. Ich würde gerne AutoCAD und die Basics einer Programmiersprache lernen, das macht sich bestimmt gut im Lebenslauf, warum auch nicht Datenbanksysteme?
Ich spreche zwar 4 Sprachen fließend, doch das wird wahrscheinlich in und aufgrund meiner Heimat (LU) auch nicht genügen.
Wenn ich hier sehe, wie viele Bewerbungen teilweise verschickt werden, wird mir schlecht, ich denke nicht, dass ich aufgrund meiner Einschränkungen jemals einer Arbeit nachgehen kann.