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Wohnen zur Miete

Vielleicht hast du doch was versäumt!
Umzüge sind m.E. auch ein Stück Lebenserfahrung und -kompetenz.
In den USA z.B. ist es ganz normal, öfters mal umzuziehen, sogar wenn man ein Haus besitzt.
Das wird dann halt verkauft, und vom Geld ein neues gekauft, wenn möglich.
Ich finde Umziehen schrecklich.
Müsste ich nicht haben.
Stress pur.

Ich denke aber , dass auch Mietwohnungen sich nach kurzer Zeit anfühlen, wie Zuhause.
Sicherlich hilft dabei, wenn man sie mit eigenem Geschmack und vllt vorhandenen Sachen selbst einrichtet.
Wenn man länger als eine Woche Urlaub macht, fühlt man sich doch fast schon wie Zuhause im Hotelzimmer .
 
In den USA z.B. ist es ganz normal, öfters mal umzuziehen, sogar wenn man ein Haus besitzt.
Das wird dann halt verkauft, und vom Geld ein neues gekauft, wenn möglich.
Und wenn man von einer teuren Gegend wie Südkalifornien in eine billigere umzieht, hat mit dem Verkauf oft noch ein gutes Geschäft gemacht...
Wer in den USA um jeden Preis am Elternhaus festhalten, und deshalb nicht umziehen will, gilt z.B. für Arbeitgeber als maximal unflexibel, und wird entsprechend behandelt...
Das wird immer gerne ins Feld geführt, aber man muß sich auch vor Augen halten, daß in den USA Hausbesitz sehr oft ganz anders gesehen wird, als es hier der Fall ist (von der Mentalität her ganz zu schweigen, wobei es "DIE" USA ja auch nicht gibt).
Es ist dort relativ einfach und teils sogar arg billig, Hausbesitzer zu werden. Das kommt zum einen davon, daß die Bauweise oft ganz billig ist...ich kenne bei uns Schuppen, die stabiler gebaut sind...das wird nicht für die Ewigkeit angelegt. Entsprechend günstig kann man die Sache gestalten.
Und auch mit den Grundstücken ist es oft so eine Sache.
Immobilienpreise in den Staaten sind etwas tricky. Wenn man die Angebote so durchguckt, denkt man sich oft "Hä"?
Bei uns ist es: Haus und Grundstück. Dort heißt es oft: Grundstück, Haus, wo man beides separat betrachten muß.
In den USA gibt es ground lease, ungefähr vergleichbar wie bei uns die Erbpacht. Man pachtet ein Grundstück für lange Zeit und baut ein Haus drauf, das so lange halten muß. Ein Eigenheim auf Zeit also.
Da hat man nicht so die Bindung zur "Scholle".
Sehr viele Amerikaner hängen sogar sehr an Immobilien, was sie aber nicht daran hindert, trotzdem für den Job umzuziehen. Vermieten ist in den USA deutlich leichter, als hier bei uns. Das deutsche Mietrecht ist ein Graus und die Wohnungsnot nur eine Folge davon.
 
Also was ich garantiert nicht brauche und möchte - frei sein und jederzeit umziehen können. FALLS wir je in eine Mietwohnung ziehen, sollte das dann schon was „für den Rest des Lebens“ sein. Ich bin ein sehr sesshafter Mensch.
Bin in meinem Leben noch nie wirklich „umgezogen“ und glaube nicht, dass ich was versäumt hab.
Stört euch an eurer derzeitigen Wohnsituation denn irgendetwas massiv? Oder fühlt ihr euch dort insgesamt wohl? Falls Letzteres, könnte ich mir gut vorstellen, dass ihr euch generell schwertun würdet, euch an eine Veränderung zu gewöhnen und woanders nochmal richtig einzuleben. Und von einem eigenen Haus zu einer Mietwohnung zu wechseln, wäre sicherlich eine ziemlich gravierende Veränderung, die man nicht unterschätzen sollte. Falls das sein muss, würde ich an eurer Stelle zumindest gut auf ein möglichst geringes Kündigungsrisiko und auf Erfüllung eurer wichtigsten persönlichen Wünsche (z.B. Ruhe, Platz, Privatsphäre, Garten, Haustierfreundlichkeit etc.) achten.
 
Es ist keine Abwertung, aber vielleicht ein bisschen weltfremd.

Ich hatte auch ein komisches Gefühl beim Lesen, das EP hat bei mir das Gefühl geweckt "wie kann man es nur in einer Mietwohnung aushalten". Ich denke, das meinst du.

Allerdings meint @beihempelsuntermsofa es sicher nicht böse, sie kennt es halt nur nicht.
Stimmt. Ich kenne „zur Miete wohnen nicht“. Ich lebe tatsächlich in einem Umfeld, wo kaum jmd. in Miete wohnt. In dem Dorf wo ich aufgewachsen bin gibt es zwar mittlerweile Mietwohnungen aber zu meiner Kindheit/Jugend tatsächlich meines Wissens nicht. In dem kleinen Weiler wo ich nun lebe wohnt jeder im Eigenheim. Und auch bei Bekannte und Kollegen wohnt keiner zur Miete. Mein Jüngster wohnt am anderen Ende von Deutschland zur Miete in einer WG. Da ist auch alles so alt und abgeranzt dass ich mich da tatsächlich wohlfühlen könnte. Und meine mittlere Tochter wohnt mit ihren beiden Kindern auch in einer Mietwohnung. Sozialbau.
Das ist ja eben das was mich an einer Mietwohnung mit abschreckt. Dass alles immer so neu aussieht. Das bin ich nicht gewohnt und das mag ich auch nicht. Ich mag es, wenn Wohnungen, Häuser, Möbel…alt, bewohnt, benutzt sind.
Ja, ich wohne (noch) im Eigenheim. In einem älteren Haus. Und mit lauter alten, benutzen Möbeln, vieles von Nachbarn oder Bekannten geschenkt. Ich will und brauche da keinen Luxus. Mein Luxus hier ist der grosszügige Platz…der im Alter eben auch zu viel werden kann. Dass ich hier tun und lassen kann was ich will. Ich kann den Garten verwildern lassen, ich kann mehrere Haustiere haben, meine Enkel können hier rumtoben und rumschreien. Wir haben nur zu 2 Seiten hin Nachbarn, diexwir schon ewig kennen und mit denen wir uns gut verstehen. Zu den anderen beiden Seiten einen grossen Garten und Wald und Wiese. Hier geht nur noch ein Feldweg weiter. Das ist schon Luxus für uns. Aber das alles ist auch Kostenintensiv, viel zu gross für 2 Personen und man braucht für alle Wege ein Auto weil es so abgelegen ist.
Das sind Gründe dafür sich damit auseinanderzusetzen, das irgendwann aufzugeben.
 
Das ist ja eben das was mich an einer Mietwohnung mit abschreckt. Dass alles immer so neu aussieht. Das bin ich nicht gewohnt und das mag ich auch nicht. Ich mag es, wenn Wohnungen, Häuser, Möbel…alt, bewohnt, benutzt sind.
Ja, ich wohne (noch) im Eigenheim. In einem älteren Haus. Und mit lauter alten, benutzen Möbeln, vieles von Nachbarn oder Bekannten geschenkt. Ich will und brauche da keinen Luxus. Mein Luxus hier ist der grosszügige Platz…der im Alter eben auch zu viel werden kann. Dass ich hier tun und lassen kann was ich will. Ich kann den Garten verwildern lassen, ich kann mehrere Haustiere haben, meine Enkel können hier rumtoben und rumschreien. Wir haben nur zu 2 Seiten hin Nachbarn, diexwir schon ewig kennen und mit denen wir uns gut verstehen. Zu den anderen beiden Seiten einen grossen Garten und Wald und Wiese. Hier geht nur noch ein Feldweg weiter. Das ist schon Luxus für uns. Aber das alles ist auch Kostenintensiv, viel zu gross für 2 Personen und man braucht für alle Wege ein Auto weil es so abgelegen ist.
Das sind Gründe dafür sich damit auseinanderzusetzen, das irgendwann aufzugeben.
Es gibt doch auch jede Menge Altbauten in Deutschland.
Wahrscheinlich würdest du dich in einer alten und schnuckeligen Kleinstadt am Rhein oder Mosel wohlfühlen, mit gemütlichen Cafés und kleinen Läden und schmalen Gassen ohne viel Autoverkehr?

Oder liegt dir Norddeutschland mehr?
Dort gibt's auch viele solche Kleinstädte und "gewachsene" Dörfer, die nicht nur eine Ansammlung von Neubauten ohne Infrastruktur sind.
Wohnst du lieber im Flachland, oder hast du gern ein paar Berge und Hügel um dich herum?
Das würde ich auch berücksichtigen, wenn du in deinem neuen Wohnort alt werden, und nicht in ein paar Jahren wieder umziehen willst...
 
Es gibt doch auch jede Menge Altbauten in Deutschland.
Wahrscheinlich würdest du dich in einer alten und schnuckeligen Kleinstadt am Rhein oder Mosel wohlfühlen, mit gemütlichen Cafés und kleinen Läden und schmalen Gassen ohne viel Autoverkehr?

Oder liegt dir Norddeutschland mehr?
Dort gibt's auch viele solche Kleinstädte und "gewachsene" Dörfer, die nicht nur eine Ansammlung von Neubauten ohne Infrastruktur sind.
Wohnst du lieber im Flachland, oder hast du gern ein paar Berge und Hügel um dich herum?
Das würde ich auch berücksichtigen, wenn du in deinem neuen Wohnort alt werden, und nicht in ein paar Jahren wieder umziehen willst...
Ich möchte im Allgäu bleiben. So nah wie möglich am jetzigen Wohnort.
 
Das ist ja eben das was mich an einer Mietwohnung mit abschreckt. Dass alles immer so neu aussieht. Das bin ich nicht gewohnt und das mag ich auch nicht. Ich mag es, wenn Wohnungen, Häuser, Möbel…alt, bewohnt, benutzt sind.
Das geht mir ganz genauso... gerade das, was Vermieter gerne explizit als Vorzug - modern, kernsaniert etc. - anpreisen, gefällt mir häufig gar nicht. Gerade den derzeit üblichen Quadratklotz-Neubaustil finde ich echt gruselig! 😨 😖 Allerdings gibt es ja auch ältere Mietobjekte, von denen ich etliche durchaus sympathisch finde. Andererseits haben solche Wohnungen halt auch wieder entsprechende Nachteile, die man dann einfach in Kauf nehmen muss. Und wenn man sein ganzes Leben lang so ländlich und unabhängig von anderen Menschen gelebt hat wie ihr, wird es vermutlich nicht so einfach, etwas halbwegs Entsprechendes zur Miete zu finden.

Aber das alles ist auch Kostenintensiv, viel zu gross für 2 Personen und man braucht für alle Wege ein Auto weil es so abgelegen ist.
Ich möchte im Allgäu bleiben. So nah wie möglich am jetzigen Wohnort.
Denkt doch vielleicht mal über die Vorschläge nach, die ich gemacht hatte (separate Wohnung im Obergeschoss, Teil des Grundstücks verkaufen). Falls eure Gegend touristisch interessant ist, hättet ihr vielleicht sogar das Glück, dass die Wohnung als Ferienwohnung erworben würde und häufig leer stünde...

Und falls ihr nicht wollt, dass ein größeres Haus in den Teil des Gartens gebaut wird, den ihr verkauft - viele Leute suchen derzeit ja nach schönen und offiziell erlaubten Standorten für Tiny Houses. Vielleicht wäre das bei euch möglich? Ich könnte mir gut vorstellen, dass so eine Nachbarschaft genau das Richtige für euch wäre.

Mit der Abgelegenheit muss man sich natürlich trotzdem irgendwie arrangieren. Wie das gelingen kann, kommt sicherlich auch darauf an, wie viel Unterstützung man hat. Habt ihr jüngere Angehörige oder gute Bekannte in der Nähe, die euch bei Bedarf etwas entlasten könnten? Wenn es mit dem Autofahren mal schwierig wird... vielleicht ginge es trotzdem mit einer Kombination aus Lieferdiensten, Verwandtschafts-/Nachbarschaftshilfe und Taxifahrten?
 
Das sind Gründe dafür sich damit auseinanderzusetzen, das irgendwann aufzugeben.

Und meine mittlere Tochter wohnt mit ihren beiden Kindern auch in einer Mietwohnung. Sozialbau.
Und das hat nichts damit zu tun?
Und die älteste Tochter wohnt ohnehin schon bei euch.
Und mit lauter alten, benutzen Möbeln, vieles von Nachbarn oder Bekannten geschenkt. Ich will und brauche da keinen Luxus. Mein Luxus hier ist der grosszügige Platz…der im Alter eben auch zu viel werden kann. Dass ich hier tun und lassen kann was ich will. Ich kann den Garten verwildern lassen, ich kann mehrere Haustiere haben, meine Enkel können hier rumtoben und rumschreien. Wir haben nur zu 2 Seiten hin Nachbarn, diexwir schon ewig kennen und mit denen wir uns gut verstehen. Zu den anderen beiden Seiten einen grossen Garten und Wald und Wiese. Hier geht nur noch ein Feldweg weiter. Das ist schon Luxus für uns.
😍

Ich habe seit Beginn des Threads ein ganz blödes Bauchgefühl.
 

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