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Baujahr 1968 - Energetische Sanierung

Hm...ich würde da dann doch erst mal die Elektrik erneuern. Glasfaseranschluss vorhanden?
Und wenn die Wände dafür eh geöffnet werden auch die Heizrohre. Die sind sicher ähnlich alt?
 
Was hast Du denn für einen Gasverbrauch in Kubikmetern / KWh?
2000 € sind jetzt nicht gerade die Welt, gemessen daran, dass ich ca. die Hälfte zahle und das mit ca. 8000 KWh Verbrauch. Aber vielleicht kriegst Dus ja besonders günstig...

Sollte Dein Verbauch tatsächlich nur doppelt so hoch sein, würde ich das ganze ruhig angehen.

Mein Fokus läge tatsächlich darauf, mögliche Kältebrücken kurzfristig schließen (Rolladendammüng / Fenster im Keller) und dann sich langsam von innen nach außen arbeiten. Strom / Wasserleitungen als auch Kellerdecken und Deckendämmung würde ich zuerst machen und in diesem Rutsch alles (Heizungsplanung / Ausreichen Platz im Schaltschrank/ Leerohre / Netzwerkkabel) auf die Zukunft vorbereiten. Fassadenisolierung scheint bei Deinem Gasverbrauch eine sehr untergeordnete Rolle zu spielen. Das würde ich zuletzt machen, wenn überhaupt.

Ganz im Focus würde bei mir liegen: wie lange könnte ich in einer Baustelle leben. Also alles was Dreck macht in einem Rutsch angehen und das dann so schnell wie möglich durchziehen.
 
Was hast Du denn für einen Gasverbrauch in Kubikmetern / KWh?
2000 € sind jetzt nicht gerade die Welt, gemessen daran, dass ich ca. die Hälfte zahle und das mit ca. 8000 KWh Verbrauch. Aber vielleicht kriegst Dus ja besonders günstig...

Sollte Dein Verbauch tatsächlich nur doppelt so hoch sein, würde ich das ganze ruhig angehen.
Absolut richtig, ich habe keinen Druck.
2025 habe ich rund 17.500 kWh Gas verbraucht, also etwas mehr als das doppelte wie du. Was aber für ein alleinstehendes Haus ok ist unter sogar knapp unter dem Durchschnitt liegt. Gezahlt habe ich gut 1.800 € im Jahr.
Wobei ich allerdings auch sparsam heize und durch jährlich Vertragswechsel spare.
Mein Fokus läge tatsächlich darauf, mögliche Kältebrücken kurzfristig schließen (Rolladendammüng / Fenster im Keller) und dann sich langsam von innen nach außen arbeiten. Strom / Wasserleitungen als auch Kellerdecken und Deckendämmung würde ich zuerst machen und in diesem Rutsch alles (Heizungsplanung / Ausreichen Platz im Schaltschrank/ Leerohre / Netzwerkkabel) auf die Zukunft vorbereiten. Fassadenisolierung scheint bei Deinem Gasverbrauch eine sehr untergeordnete Rolle zu spielen. Das würde ich zuletzt machen, wenn überhaupt.

Ganz im Focus würde bei mir liegen: wie lange könnte ich in einer Baustelle leben. Also alles was Dreck macht in einem Rutsch angehen und das dann so schnell wie möglich durchziehen.
Danke für dein Feedback.

Aktuell warte ich meinen Termin mit der Verbraucherzentrale ab.
Parallel habe ich mir schonmal die Adressen von Energieeffizienzexperten herausgesucht, von denen ich mir genau so eine Beratung wünsche. Also was macht Sinn? Wärmebrücken schließen? Neue Fenster?
Sowas wie Fassadendämmung kann ich mir halt auch gut verstellen WENN es durch eine Einblasdämmung günstig ist.

Nehmen wir an, ich senke meine Gaskosten um 50%, dann wären das knapp 1.000 € im Jahr, langfristig vermutlich mehr, weil Gaspreise steigen. Da werden Dämm-Maßnahmen für sagen wir mal 10.000 € sich schnell amortisieren. Extrem teure Maßnahmen aber nicht.

Elektrik ist ein eigenes Thema. Da gehts nicht um Sparen sondern um Sicherheit und um Modernität.
Vor dem Dreck habe ich nicht so viel Sorge. Das Haus ist ja groß und ich würde schauen, dass z.B. etagenweise gearbeitet wird, dass ich immer einen sauberen Bereich zum leben habe ^^
 
Aktuell warte ich meinen Termin mit der Verbraucherzentrale ab.
Parallel habe ich mir schonmal die Adressen von Energieeffizienzexperten herausgesucht, von denen ich mir genau so eine Beratung wünsche. Also was macht Sinn? Wärmebrücken schließen? Neue Fenster?
Sowas wie Fassadendämmung kann ich mir halt auch gut verstellen WENN es durch eine Einblasdämmung günstig ist.

Nehmen wir an, ich senke meine Gaskosten um 50%, dann wären das knapp 1.000 € im Jahr, langfristig vermutlich mehr, weil Gaspreise steigen. Da werden Dämm-Maßnahmen für sagen wir mal 10.000 € sich schnell amortisieren. Extrem teure Maßnahmen aber nicht.
Also ich kann da jetzt auch eher nur aus meiner Nahbereichserfahrung sprechen. Reiheneckhaus aus dem Jahre 1970. Vor Einzug haben wir dort die Fenster getauscht mit 3-fach Isolierglas. Nach ca. 3 Jahren haben wir die Außenfassade gedämmt.
Ölverbrauch nach Einzug ca. 1300 Liter/Jahr. Ölverbrauch nach Dämmung ca. 1300 Liter /Jahr.
Gleiches Bild bei meinen Eltern in einem ebensolchen Reihenhaus.

Vor ca. 8 Jahren zogen wir dann in ein EFH aus 2007. Ziegelbau mit 36 cm Außenwänden. Nun besagter Gasverbauch von ca. 8000 KWh ohne separate Außendämmung.

Meine aus meinen Erfahrungen gestützte Meinung: die errechnete Ersparnis habe ich in der Praxis nicht erreicht. Freilich hängts an der Strenge des Winters und am individuellen Heizverhalten ganz enorm. Aber die Lobpreisungen einer nachträglichen Außendämmung kann ich (anhand eines Einsparpotentials) nicht nachvollziehen. Das mag aber auch individuell von Haus zu Haus verscheiden sein. Manche Nachbarn in den Reihenhäusern schwören darauf (ich erfahren aber nie deren Verbräuche vorher / nachher 🙂).
Ob es sich lohnt, wirst Du also wohl erst hinterher sehen. Ich wäre jedoch vorsichtig damit, die voraussichtliche Ersparnis an Heizkosten schon einzukalkulieren. Daher: bei mir käme das ganz zum Schluss als Krönung.
 
Also Du willst 140.000 investieren , damit Du 1000 Euro im Jahr sparen kannst ???

......das beste sind die Berechnungen, die solche angeblichen Experten Dir als realistisch verkaufen wollen.

Bei war das recht lustig " Ja von wann ist denn ihr Altbau " " BJ 1948/50 " - ja da legen wir dann den Wert X zugrunde.

Ok - " Wie setzt sich der Wert X zusammen " " Ja warten Sie mal, da muss ich mal schauen, der Wert X bezieht sich auf die Durchschnittsbausubstanz von 1948/50 ,
Was meine Sie damit " Lehmwand und Fachwerk ? " , also die Mauern sind 40 cm dick, aus roten Feldbrandsteinen gemauert, da gilt doch sicher ein ganz anderer Wert , als der ihres Gutachtens, dessen Berechnungsgrundlage ja mit diesem Wert recht unlogisch ist.

Aber nicht nur das ....die erzählen Dir viel, von dem was sie Dir verkaufen wollen und damit Du es glaubst, reden sie es schön.

Das sinnvollste was Du mit den 140.000 jetzt machen kannst - ist Gold zukaufen.....dann wartest Du 10 Jahre und dann überlegst Du Dir , welche Villa Du Dir wo in der Welt für welches Geld baust.

Aber ich geb Dir mal einen ganz ehrlichen Rat, je mehr Räume Du bewohnst, desto mehr Räume musst Du sauber halten / instandhalten etc. - wenn ich aber irgendwann mal alt bin, wird jeder Weg ,jede Bewegung irgendwann zur Last und wenn ich selbst in der Bude sterben will, brauche ich nur 1 Zimmer, weil mehr ist Blödsinn - unnötige Wege - da steht ein Bett , da lieg ich drin, wenn sie mich 3 Mal am Tag rausholen, damit ich mir nix wundliege, dann ist das schon was tolles.

Aber auch die wollen bezahlt werden...............
 
Also was macht Sinn? Wärmebrücken schließen? Neue Fenster?
ich würde es tatsächlich so priorisieren:
1. Akuter Sicherheitsaspekt:
Also gibt es Gefahrenquellen im Haus:
- Schimmel?
- Radon (!!!wird gern vergessen)?
- Brandgefahr wg Mängeln bei der Elektrik?
-Aber auch: Sicherheit und Einbruchschutz (evtl sind alte Fenster eine Sollbruchstelle oder die Schließanlage der Haustür. Auch eine gute Beleuchtung mit Bewegungsmeldern usw kann sinnvoll sein)
-Asbest vorhanden? (solange das zeug fest verbaut ist und nicht angestastet wird, stellt es keine Gefahr dar, aber im Zuge von anderen Modernisierungsmaßnahmen kann es bei dem Baujahr echt wichtig werden, sich über Asbestgefahren zu informieren. Beispielsweise ist bei dem Baujahr zu erwarten, dass das Zeug auf im Fliesenkleber zu finden ist- beim Basausbau denkt man ja nicht unbedingt an Asbestschutz und entsorgung. Außerdem sind meines Wissens sämtliche maßnahmen, die die Lebensdauer von Asbest verlängern könnten wie zB Anstriche inzwischen verboten, also wenn DU deine Hauswand streichen willst, müsstest Du das Asbest entsorgen lassen, was aktuell extrem teuer ist)
2. der Langfristige Gebäudeerhalt:
Gibt es Stellen, wo Feuchtigkeit/ Schimmelbefall zu erwarten ist?
Schäden im Mauerwerk?
Keller!
Zukunftsfähige Heizung und Elektrik
usw
3. Wohnqualität
4. Effizienzsteigerung/ Kostensenkung

So wäre zumindest meine persönliche Wunschliste😉.
Und genau danach würde ich auch Experten aussuchen, die mich beraten.
Und dann eben nach deiner Prioliste die erforderlichen Maßnahmen auswählen.
Dann sieht man am ehesten, wo der größte Kosten-Nutzen- Effekt vorhanden ist.
 
Aktuell habe ich keinen dringenden Bedarf.
Gut, das gibt Raum für einen entspannten Blick 🙂
Ich sehe das eher langfristig
Jouh...
bei mir ca. 25 Jahre 😉
Also was ist wenn meine Heizung in 10 Jahren kaputt geht?
Ja dann...
schaust du was in 10 Jahren der aktuelle Stand ist, mit deinem Vorabwissen von heute 👍
Ich möchte den energetischen Stand meines Hauses überhaupt erstmal kennen.
Das macht Sinn 🙂
wo die energetischen Schwachstellen meines Hauses sind.
die üblichen Verdächtigen:
Kältebrücken, Dichte Fenster, ist das Dach dicht, feuchter Keller ?
Ich möchte wissen wo eine Sanierung wirtschaftlich Sinn macht und wo nicht.
Energieberater/Architekt ?
Die von mir in den Raum geworfenen "bis zu 100.000 €" bedeuten nicht, dass ich das Geld ausgeben will, sondern Investitionen müssen sich lohnen.
"Gold"
Mein Gasverbrauch liegt wie gesagt derzeit bei unter 2.000 € im Jahr.
Mein Öl in etwa bei 3300 Liter im jahr 😉
Selbst wenn mir eine energetische Sanierung 50% spart, sind das gerade mal 10.000 € in 10 Jahren. Ok, steigende Gaspreise und bla bla, aber ich kann mir derzeit nicht vorstellen, dass eine Vollsanierung mit Außenwanddämmung und alles drum und dran wirtschaftlich Sinn macht.
Der Krieg feuert das Thema im warsten Sinne des Wortes neu an
hm...
Ich schanke gerade von Öl zur Wärmepumpe
***gruml***
Aber genau solche Sachen muss ich klären.
ja, Informatin beruhigt
Hat mein Haus eine zweischalige Mauer, dann kann mit Einblasdämmung relativ günstig gedämmt werden und es könnte(!) vielleicht Sinn machen.
Siehe:

Ist deine Außenwand verklinkert ?
Hat deine Außenwand oben und unten offene Stoßfugen ?
Wie du völlig zurecht sagst, ich habe keinen dringenden Handlungsbdarf und mein Geld weiß ich auch woanders gut zu investieren.
"Gold" 😀
Ich bin teilweise auch verunsichert, weil ich überall -auch hier- sehr unterschiedliche Meinungen höre, von "kein Handlungsbedarf" bis "Vollsanierung im 6stelligen Wert".

Mir geht es daher drum Meinungen einzuholen, sowohl hier als auch von Fachexperten und mich nicht blind auf nur eine Stimme zu verlassen.

Für mich wäre auch das Ergebnis ok zu sagen: vielleicht neue Kellerfenster oder (wie du sagst) generell Dreifachverglasung und Rolladenkästen, somit die schlimmsten Wärmebrücken schließen und mit der Heizung warten wir nochmal 10 Jahre.
Wann hast du denn den Termin bei der Beratung ?

und...

Wie hier schon genannt, biete auch die Gemeinde/die Stadt Termine/Möglichleiten zur Energieberatung.
 
Gut, das gibt Raum für einen entspannten Blick 🙂

Jouh...
bei mir ca. 25 Jahre 😉

Ja dann...
schaust du was in 10 Jahren der aktuelle Stand ist, mit deinem Vorabwissen von heute 👍

Das macht Sinn 🙂

die üblichen Verdächtigen:
Kältebrücken, Dichte Fenster, ist das Dach dicht, feuchter Keller ?

Energieberater/Architekt ?

"Gold"

Mein Öl in etwa bei 3300 Liter im jahr 😉

Der Krieg feuert das Thema im warsten Sinne des Wortes neu an
hm...
Ich schanke gerade von Öl zur Wärmepumpe
***gruml***

ja, Informatin beruhigt

Siehe:

Ist deine Außenwand verklinkert ?
Hat deine Außenwand oben und unten offene Stoßfugen ?

"Gold" 😀





Wann hast du denn den Termin bei der Beratung ?

und...

Wie hier schon genannt, biete auch die Gemeinde/die Stadt Termine/Möglichleiten zur Energieberatung.
Danke für deinen Rat.

Ich habe am Montag einen Termin bei der Verbraucherzentrale.

Anschließend werde ich mich an einen Energieeffizienzexperten wenden, hab mir schon ein paar in meinem Umkreis rausgesucht. Ich versuche Energieeffizienzexperten zu finden, die sich auch mit Ingenieurswesen/Bausubstanz auskennen und mich dann sowohl in Sachen Energie als auch baulichem Zustand beraten können.
 
Was hast du denn hier für Sorgen ?

Solange da nirgends Feuchtigkeit eintritt, was soll denn passieren ?
Holzwurm ?
Wie lange wohnst du schon in dem Haus ?
Wie bist du zu dem Haus gekommen:
gekauft, geerbt, angeheiratet ?
evtl. das Elternhaus ?
Das Haus wurde von meinen Großeltern erbaut und die einzige Sorge ist eben das Alter.

In Fachforen lese ich z.B. Bitumenabdichtungen am Keller halten im Durchschnitt etwa 30 bis 40 Jahre, wobei fachgerechte Ausführungen bis zu 50 Jahre dicht bleiben können. Das Haus ist von 1965 und damit 60 Jahre alt. Deswegen gibt es Dinge wie Kellerabdichtung und Elektrik, um die ich mich sorge und bei denen ich auch nicht unbedingt warten will, bis ein Schaden eintritt - der dann u.U. auch noch extrem teuer werden kann.

Zudem bin ich aktuell körperlich auch fitt und kann mich gut um alles kümmern. Ich möchte im Alter von 70+ nicht in die Situation kommen, groß sanieren zu müssen. Dann lieber jetzt. Die Arbeiten die mir vorschweben sind typische, die man auch als Käufer eine Immobilie tätigt. Freunde von mir sind in eine Haus aus den 50er eingezogen und haben auch Elektrik erneuert, gedämmt, neue Heizung etc.
 

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