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Ich stehe wegen Nebenwirkungen etwas neben mir, versuche es daher wieder mit der Abkürzung über KI.
Auch wenn das noch nicht gänzlich enthält, worauf ich eingehen möchte:

Die Beobachtung, dass die Gesellschaft auf der Ehe als "selbstverständlicher" Lebensform beharrt, während sich tiefgreifende Veränderungen vollziehen, beschreibt einen zentralen soziologischen Wandel. Die Ehe ist nicht mehr das alternativlose Modell, sondern wird zunehmend zu einer "Symbol-Institution".

Die statistischen Daten belegen den Wandel deutlich:

Scheidungsraten:
Die Scheidungsrate lag 2023 bei 35,7 Prozent, nach einem Höchststand im Jahr 2003. Die durchschnittliche Ehedauer geschiedener Paare liegt bei etwa 16 Jahren.

Diversität der Lebensformen:
Die klassische Kernfamilie ist nur noch eine Möglichkeit von vielen. Es gibt eine Zunahme von Single-Haushalten, Patchwork-Familien und nichtehelichen Lebensgemeinschaften.

Verzögerter Eintritt:
Die Menschen heiraten später (Heiratsalter ist gestiegen) oder verzichten teilweise ganz auf den Trauschein.

Geburten außerhalb der Ehe:
Ein signifikanter Anteil der Kinder wird in nichtehelichen Gemeinschaften geboren.

Beharren auf der Ehe (Trotz Wandel): Trotz dieser Trends wird die Ehe von Gesellschaft und Gesetzgeber (z.B. durch steuerliche Vorteile) oft noch als "Normalfamilie" gefördert. Sie behält eine hohe Symbolkraft.

Ursachen für den Wandel:

Individualisierung: Die Suche nach dem persönlichen Glück und die Selbstverwirklichung stehen oft über der lebenslangen institutionellen Festlegung.

Funktionsverlust:
Die Ehe ist nicht mehr die notwendige Basis für sexuelle Beziehungen, wirtschaftliche Absicherung (besonders bei erwerbstätigen Frauen) oder Kindererziehung.

Kultur des Zweifels:
Die Ehe wird zur "ambivalenten Entscheidung" und nicht mehr als naturgegebene Selbstverständlichkeit betrachtet.

Spannungsfeld:
Es besteht ein Konflikt zwischen der gesellschaftlichen Norm, die in der Ehe Stabilität und Sicherheit sieht (und diese aktiv fördert), und der individuellen Realität, die vielfältigere, flexiblere und oft kurzfristigere Beziehungsmodelle sucht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ehe ihre Funktion als gesellschaftliche Norm zwar nicht vollständig verloren hat, aber zunehmend unter Druck gerät und von einer "Selbstverständlichkeit" zu einer bewussten, aber nicht mehr exklusiven Wahlmöglichkeit wird.
 
Teil 2 dessen, was in mrmeinem Kopf herumschwirrt, so halbwegs per KI zusammengetragen:

Dass romantische Beziehungen für manche Menschen überflüssig sind, ist eine zunehmend akzeptierte Lebenshaltung, die oft unter Begriffen wie "Single by Choice" (bewusstes Single-Dasein) oder "Relationship Minimalism" diskutiert wird. Viele Menschen empfinden ihr Leben ohne festen Partner als vollständig, frei und erfüllt.

Hier sind die Hauptgründe, warum Beziehungen für manche überflüssig erscheinen:

Hohe Lebensqualität als Single:
Viele Singles führen ein erfülltes Leben, das durch enge Freundschaften, Familie und Selbstverwirklichung geprägt ist, ohne das Bedürfnis nach einem romantischen Partner.

Autonomie und Freiheit:
Die Abwesenheit von Kompromissen, Rücksichtnahme und Beziehungsarbeit wird als Gewinn an Lebensqualität empfunden. Selbstbestimmtheit steht im Vordergrund.

Vermeidung von Schmerz und Enttäuschung:
Der Schutz vor Beziehungsstress, Liebeskummer, Eifersucht oder emotionaler Abhängigkeit ist ein wesentlicher Faktor.

Überzogene Erwartungen:
Wenn Erwartungen an den Partner zu hoch sind oder vergangene Beziehungen enttäuschend waren, wird das Konzept der Liebesbeziehung oft in Frage gestellt.

Fokus auf Selbstliebe:
Das Credo "Du musst erst selbst glücklich sein" führt dazu, dass manche das Glück in sich selbst statt in einer anderen Person suchen.

Bindungsangst oder schizoide Züge: Psychologische Faktoren wie Bindungsangst, das Gefühl, eingeengt zu werden, oder ein generelles Desinteresse an engeren emotionalen Bindungen (schizoide Persönlichkeitsstruktur) können dazu führen, dass Beziehungen als Last empfunden werden.

Studienlage zum Glück:
Studien zeigen teilweise, dass unverheiratete, kinderlose Frauen zu den glücklichsten Bevölkerungsgruppen zählen, was die Idee in Frage stellt, dass eine Beziehung zwingend notwendig für ein glückliches Leben ist. Während enge soziale Beziehungen (Freunde/Familie) wichtig für die Gesundheit sind, muss dies keine Liebesbeziehung sein.

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Leider trifft man immer wieder auf negative Haltungen und ebenso negative Bemerkungen bezüglich zufriedener/glücklicher Single(frauen).

Weil ...
Das wäre auch eine interessante Diskussion, die aber zu viel Ehrlichkeit erfordern würde.

Puh. Müde.
 
Da tut sich bei mir die Frage auf, ob das früher anders gewesen wäre, wenn es die bekannten Abhängigkeiten nicht gegeben hätte.
Ich denke, die veränderten Umstände machen den Hauptgrund dieser Zunahme aus.
Ja, und auch die fehlende Zeit.
Früher war es klar, daß zumindest Mütter von Babys und Kleinkindern nicht arbeiten gehen müssen. Und das finde ich auch richtig so, zumindest in den ersten zwei Jahren wäre ich auch zu Hause geblieben.
Aber früher sind ja viele Mütter auch mit älteren Kindern zu Hause geblieben, wenn man es sich finanziell leisten konnte.
Zumal das früher auch oft gar nicht anders möglich gewesen wäre, denn Schule fand auch zu meiner Jugendzeit noch ganz überwiegend vormittags statt.
Und Nachmittags -Kindergartenplätze waren noch viel knapper, als heute.

Das war in Ländern wie England und Frankreich anders, weil dort Nachmittagsunterricht was völlig Normales war.
Deshalb ist es klar, daß dort schon immer mehr Mütter mehr Vollzeit gearbeitet haben, als bei uns.

Bei uns in der 7. Klasse haben z.B. wir noch so ein Sozialkundebuch gehabt, wo drin stand, daß eine berufstätige Mutter wie eine Kerze ist, die an beiden Enden brennt! Und daß dadurch das Familienleben total durcheinander kommt, und die Kinder vernachlässigt werden, ja klar...
Unsere Lehrerin damals, die dieses Buch genutzt hat, war allerdings schon mehr als pensionsreif, und ihre jüngeren Kolleginnen waren ganz und gar nicht so drauf...

Damals haben sich dann auch mehrere Mütter von Mitschülern über diese alte Tante von Lehrerin beschwert, und daß uns in den 80er Jahren noch so ein konservativer Quatsch eingetrichtert werden sollte.
Gerade die CDU -Regierungen waren damals auch strikt gegen Ganztags-bzw Gesamtschulen, weil diese Politiker immer noch das alte Bild von dem Kind im Kopf hatten, das um 12 aus der Schule kommt, und die Mama schon mit dem Mittagessen wartet, und nachmittags dem Kind bei den Hausaufgaben hilft.

Aber zurück zu heute:
Ich denke, daß heute vielen Paaren und Familien soviel Zeit fehlt, liegt auch daran, daß heute viele Leute immer alles super perfekt machen wollen.

Also viele haben bewusst oder unbewusst das Vorbild einer Supermutter im Kopf, die immer für ihre Kinder da ist, die gleichzeitig top im Job ist, viel Sport treibt und natürlich auch sehr auf ihr Äußeres achtet.
Und der Vater natürlich genauso, und natürlich muss er nicht nur ein Superdad für die Kinder sein, sondern auch noch so gut verdienen, daß sich die Familie ein schönes Haus leisten kann.
Und natürlich dürfen die Kinder bloß nicht merken, wenn wegen dem Haus gespart werden muss, sondern die müssen natürlich weiter jeden Monat neue Markenklamotten und hippe Spielsachen kriegen.
Sonst könnten die Kids ja ein Riesen-Trauma fürs ganze Leben bekommen...😀

Wer wirklich solche Ansprüche an sich, den Partner und die Familie hat, kann eigentlich gar nicht wirklich zufrieden mit seinem Leben sein!
Und wenn man merkt, daß die Realität nicht so mitspielt wie gewünscht, dann gibt man oft dem Partner oder Partnerin die Schuld.
Und dann sucht man sich halt was Neues und vermeintlich Besseres...
 
Ich denke, daß heute vielen Paaren und Familien soviel Zeit fehlt, liegt auch daran, daß heute viele Leute immer alles super perfekt machen wollen.

Also viele haben bewusst oder unbewusst das Vorbild einer Supermutter im Kopf, die immer für ihre Kinder da ist, die gleichzeitig top im Job ist, viel Sport treibt und natürlich auch sehr auf ihr Äußeres achtet.

Der Druck von außen ist tatsächlich auch real. 🙂

Aber dem muss man sich glücklicherweise nicht beugen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin ja erst letztes Jahr 800km weit weggezogen...
Anfang des Jahres eine letztlich doch sehr unpassende Beziehung beendet, von der ich dachte, sie sei ganz besonders. Wir wollten auch beide unbedingt, dass es klappt, aber war halt nix.
Seit kurzem date ich ein bisschen und jetzt hab ich jemanden gefunden, mit dem es gut passen könnte. Gestern kamen wir uns näher und es war gar nicht so wenig Gefühl dabei... Mist!
Habe nämlich gar nicht vor, hier in dieser Region zu bleiben...
 

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