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Viele Mütter haben wegen ihrer Brut Fehltage, wenn die Kinder krank sind .....daher freuen sich viele Chefs über kinderlose Arbeitnehmer Frauen.
Und auch heute noch wird man nach der Familienplanung gefragt, wenn man als Frau noch im fruchtbaren Alter ist. Oder einfach nicht eingestellt.

Besagter Chef hat deshalb immer nur ganz junge Frauen eingestellt, bei denen er noch damit rechnen konnte, dass sie nicht grad heute und morgen Kinder bekommen. Abgesehen davon, dass er der Meinung war, dass er die jungen Frauen noch besser nach seiner Pfeife tanzen lassen kann. Was auch gestimmt hat. Ich habe mich anfangs kaum gegen sein diskriminierendes Getue gewehrt, weil es mein erster Job war und ich den nicht gleich wieder verlieren wollte. Augen zu und durch - war die Devise.
 
Dieses Gedicht mochte ich schon als Kind gerne...

Erich Kästner


Sachliche Romanze


Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.


Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.


Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.


Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.
Sehr berührend ❤️
Finde ich auch. Weil es gerade passt, mal eins von mir.
Auch wunderbar 😍
 
Viele Leute reagieren allgemein intolerant auf unkonventionelle Lebensweisen und Verhalten....besonders hier in der Ex DDR.
In Berlin eher nicht..dort sind die meisten Leute tolerant und nicht spießig.
Das finde ich interessant und möchte es mal aufgreifen.

1. Ich hab immer gedacht, dass es gerade in den neuen Bundesländern viel freizügiger zugeht und eben nicht nur in einer Stadt oder gar Großstadt, in der man ohnehin viel anonymer unterwegs sein kann und es dort so gut wie kein tratschende Nachbarschaft und missgünstig agierende Verwandten und Bekannten gibt, die in der Nähe wohnen, wenn man ein Leben abseits gesellschaftlicher Normen lebt?

2. Ja, wer unkonventionelle Lebensstile in Ruhe ausleben möchte ohne dabei auf Unverständnis zu stoßen, sollte vielleicht sein Leben von Anfang an so taktisch gestalten, dass er eben in solche Flecken dieser Erde umzieht und dort sein Leben gestaltet - weit genug weg von den missgünstigen Leuten in deren Umfeld er aufgewachsen ist.

3. In dem Zusammenhang kommt Studium, Ausbildung und Beruf auch nochmal eine ganz andere Bedeutung. Denn man kann sich ja dann auch ganz bewußt für eben jene Dinge in eben solchen Lebensumgebungen und Wohngegenden entscheiden.

4. Vielleicht nimmt so ja auch der Ein- oder Andere, der sich beruflich dazu entschieden hat, viel reisen zu wollen, genau dies als Mitgrund sich für seinen Beruf entschieden zu haben mit ins Kalkül?
So nach dem Motto: "Nach außen hin geb ich vor, auf wichtigen Geschäftsreisen zu sein, über Nacht genieß ich die Zweisamkeit mit meinen Affären. Kriegt ja eh Niemand mit. Genau deshalb lieb ich meinen Beruf ja so."

Man kann also durchaus sein Leben und die Orte in denen man leben möchte, taktisch schon frühzeitig durch Umzüge in entsprechende Orte so gestalten, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass man dort sein Leben unkonventionell gestalten kann abseits gesellschaftlicher Normen und zwar unterschwellig so, dass seine konventionell lebenden Mitmenschen in der Heimat nichts davon mitbekommen.

Aber ist das dann Betrug gegenüber ihnen weil man dann zurück in der Heimat wieder schön mitspielt beim konventionellen Leben, damit es ja nicht auffällt um Streit und Unbehagen zu umgehen?
 
Das finde ich interessant und möchte es mal aufgreifen.

1. Ich hab immer gedacht, dass es gerade in den neuen Bundesländern viel freizügiger zugeht und eben nicht nur in einer Stadt oder gar Großstadt, in der man ohnehin viel anonymer unterwegs sein kann und es dort so gut wie kein tratschende Nachbarschaft und missgünstig agierende Verwandten und Bekannten gibt, die in der Nähe wohnen, wenn man ein Leben abseits gesellschaftlicher Normen lebt?

2. Ja, wer unkonventionelle Lebensstile in Ruhe ausleben möchte ohne dabei auf Unverständnis zu stoßen, sollte vielleicht sein Leben von Anfang an so taktisch gestalten, dass er eben in solche Flecken dieser Erde umzieht und dort sein Leben gestaltet - weit genug weg von den missgünstigen Leuten in deren Umfeld er aufgewachsen ist.

3. In dem Zusammenhang kommt Studium, Ausbildung und Beruf auch nochmal eine ganz andere Bedeutung. Denn man kann sich ja dann auch ganz bewußt für eben jene Dinge in eben solchen Lebensumgebungen und Wohngegenden entscheiden.

4. Vielleicht nimmt so ja auch der Ein- oder Andere, der sich beruflich dazu entschieden hat, viel reisen zu wollen, genau dies als Mitgrund sich für seinen Beruf entschieden zu haben mit ins Kalkül?
So nach dem Motto: "Nach außen hin geb ich vor, auf wichtigen Geschäftsreisen zu sein, über Nacht genieß ich die Zweisamkeit mit meinen Affären. Kriegt ja eh Niemand mit. Genau deshalb lieb ich meinen Beruf ja so."

Man kann also durchaus sein Leben und die Orte in denen man leben möchte, taktisch schon frühzeitig durch Umzüge in entsprechende Orte so gestalten, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass man dort sein Leben unkonventionell gestalten kann abseits gesellschaftlicher Normen und zwar unterschwellig so, dass seine konventionell lebenden Mitmenschen in der Heimat nichts davon mitbekommen.

Aber ist das dann Betrug gegenüber ihnen weil man dann zurück in der Heimat wieder schön mitspielt beim konventionellen Leben, damit es ja nicht auffällt um Streit und Unbehagen zu umgehen?

Nochmal für dich: Es ist keineswegs eine unkonventionelle Lebensweise, wenn man sich als Getrennter mit anderen Menschen trifft.
 

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