Ich persönlich bin eine Freundin des Abwägens. Wenn der Sohn irgendwann wiederkommt und wir hier erfahren, was seine Ansichten zum Thema sind, kann man sich vielleicht in ihn einfühlen. Vorher kann ich mich lediglich in die Person einfühlen, von der mir die Sichtweise geschildert wird.
Genauso und nicht anders sollte es sein, wenn sich eine Person hilfesuchend an dieses Forum wendet und ein Problem aus seiner Perspektive schildert.
Familiärer Kontaktabbruch ist ein sensibles Thema und ich kann einigermaßen nachvollziehen, dass es diejenigen User, die mit ihren eigenen Müttern und Vätern unschönes erlebt haben, als Genugtuung empfinden, hier ordentlich austeilen zu können, wenn sich betroffene Eltern in diesem Forum anmelden.
Dennoch ist es einfach unverschämt und anmaßend, einer Person, die man noch nicht mal persönlich kennt, sofort die Schuld in die Schuhe zu schieben oder sie des Lügens zu bezichtigen.
Unaufrichtigkeit macht in der Anonymität eines solchen Forums doch überhaupt keinen Sinn.
Aha. Gestern wirkte das schon so als könne sie ganz gut selber für sich sprechen und User/innen auch deutlich die Meinung sagen, wenn ihr Beiträge nicht gefallen.
Klar kann sie für sich sprechen.
Möchte sie aber nicht, weil es sie eher runterzieht, als dass es hilft.
Zu diesem komplexen Thema schrieb ich mal sehr lange Schriftstücke.
Ich hoffe, diese Schriftstücke wurden mittlerweile vernichtet.
Der Umweg über die Nachbarin erscheint mir aber trotzdem alles andere als sinnvoll und zielführend und gemeinsam über ein Profil zu schreiben schon gleich gar nicht.
Wir schreiben nicht gemeinsam in diesem Profil.
Dass sie sich hier ein einziges Mal eingebracht hat, ist lediglich der Annahme eines Users geschuldet, ich sei übergriffig, weil ich hier die Probleme einer anderen Person bespreche.
Ich habe das von dir verlinkte Thema bis zum Beitrag Nr. 65 gelesen, in dem
@cucaracha
folgendes schrieb:
"Berichtet man einem Kind öfter von der schwierigen Geburt kann man als Elternteil SEHR LEICHT ein Kind deshalb zum SELBSTMORD treiben, weil sich ein Kind schnell extrem schuldig für den Geburtsschmerz und seine Existenz auf der Welt fühlt.
Das Kind fängt an sich selber dafür zu hassen, wird selbstzerstörerisch und lenkt all seine Aggressionen gegen sich selber."
Nach diesem hanbüchenem Mist musste ich erstmal eine Lesepause einlegen.