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Mut für morgige Präsentation

MsLuna

Mitglied
Morgen muss ich relativ kurzfristig eine Präsentation vor den höchsten Vorgesetzten halten in einem Thema in dem ich noch relativ neu bin. Ich habe fast Todesängste, stelle mir vor, dass meine Chefin sagt, dass sie mich so nicht brauchen könne, den Job und alles verliere. Für Betablocker bleibt keine Zeit. Nachts wache ich auf und halte den Vortrag 100 mal am Stück. Bei der letzten Präsentation war ich sehr unsicher und mir ist einfach das letzte Wort nicht mehr eingefallen, einfach aus fertig. Habe mich mit Lavendel, Ashwaghanda und L-Theanin eingedeckt. Aber ob das hilft… Ich weiss, dass viele sagen, die hören ja nicht mal zu etc. Aber ich habe auch schon viele Leute gehört, die Sachen gesagt haben wie: „Wir brauchen jemanden, der vor anderen Leuten stehen und überzeugen kann“ oder „Der da ist auch kein Rhetoriker“. Ich denke da immer, hilfe, was denken die dann über mich?
 
Wirf dir bloß nichts gegen die Aufregung ein. Ich hatte bei meiner Fahrschulprüfung ein Beruhigungsmittel genommen und davon Durchfall bekommen :-|
Ich bin auch immer aufgeregt in solchen Situationen, Prüfungen, Vorträge etc.
Mir hilft:
- hin und wieder mal zu jemandem schauen, der mir nahe steht (wenn in der Konstellation vorhanden)
- eingangs sagen, dass ich aufgeregt bin (du könntest zum Beispiel sagen, dass du vor allem aufgeregt bist, weil das Thema für dich noch recht neu ist)
- Karteikarten vorbereiten
- zum Schluss könntest du den Ball zu den Zuschauern spielen statt einfach nur den letzten Satz zu sagen und dann: Stille. Du könntest fragen, ob es Fragen gibt oder Meinungen zum Thema oder etwas Ähnliches
Geh vielleicht heute Abend eine Runde raus, Bewegung ist besser als grübeln.
Alles Gute!
 
Schöne Tipps, die du da schon von @Zitronentorte erhalten hast. Sag dir einfach, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - offensiv in den Vortrag zu gehen und zu deiner Nervosität zu stehen, weil du neu im Thema bist (falls du noch sehr jung bist auch "ich habe noch nicht soviel Übung im Vortragen") ist ein sympathischer Einstieg.

Es ist ja auch noch ein wenig Zeit fürs Trockenüben. Hol dir Mama, Freund, Freundin und dann trag einfach mal probehalber vor. Eine Kollegin von mir hat mal wie ein kleines verlegenes Mädchen mit dem Oberkörper hin- und hergeschaukelt und es war ihr gar nicht bewusst.

Was noch hilft ist dich etwa schulterbreit hinzustellen und beide Beine gleichmäßig zu belasten. Du kannst auch ein wenig mit den Händen arbeiten, dann wirkt dein Vortrag nicht so statisch.
Sofern du einigermaßen frei sprechen kannst, kannst du trotzdem die Karteikarten als Sicherheitsnetzt in der Hand halten. Sich an etwas festhalten zu können - in dem Fall eben an den Karten - gibt ebenfalls Sicherheit.

Lächeln kommt auch immer ganz gut an.
Und stell dir ein Glas mit Wasser bereit, falls dir der Mund trocken wird. So kannst du dir auch eine kleine Pause verschaffen.

Und letztlich: Dein Gegenüber ist auch nur ein Mensch. Schon etwas weiter in der Karriere, aber er wird dich nicht fressen und normalerweise ist niemandem daran gelegen, den anderen niederzumachen.

Du packst das - hab mal ein wenig Vertrauen in deine Fähigkeiten!
 
Ich denke da immer, hilfe, was denken die dann über mich?
Typischer Satz der das Problem der Nervosität verursacht. 😉
Sachlich bleiben hilft. Es geht gar nicht um dich, sondern wie gut das Thema präsentiert wird.

Du fragst dich ob du für andere gut genug bist, frage dich lieber wie gut du für dich sein willst. Welchen Anspruch hast du an dich wie gut du das Thema präsentierst.
Du hast da einige Möglichkeiten und es kann sogar Spaß machen.

Stelle dir vor du möchtest es spannend gestalten oder auch leicht verständlich,- für "die Zuhörer". Dann bist du bei den anderen Leuten und nicht mehr auf dich fokussiert.

Vielleicht fragen sich auch die anderen, was denkt der über mich, wenn ich hier so sitze,- vielleicht sitze ich falsch, schaue gelangweilt usw. Viele sitzen deswegen ja schon eher hinten.

Das am Ende jeder schlauer raus geht könnte das Ziel sein. Denke nicht daran was du für ein Etikett erhälst. Jedem recht machen, kann man es eh nicht.
Mache es dir recht.
Verbessern kann man das mit der Zeit immer noch.
 
Stell dir vor, du wärst eine Moderatorin, die sich vor der Kamera ein bisschen bewegt, langsam hin und her läuft und beim Sprechen die Perspektive wechselt, also den Kopf bewegt und in eine andere Kamera schaut.

Das ist eine Technik, mit der bewusst durch Bewegung der Adrenalinüberschuss der Aufregung abgebaut wird, so dass du flüssig im Sprechen , in deiner Konzentration und klar im Kopf bleibst.

Such dir ein paar freundliche Gesichter im Auditorium und denke dir, dass du direkt mit diesen Menschen sprichst. Das spüren diese Leute und es entsteht eine direkte Kommunikation, so dass du nicht das Gefühl hast, in die Leere zu reden.

Dies sind zwei Elemente aus Vortragstechniken, die dir helfen, während der Präsentation ganz bei dir selbst und in deiner Ruhe zu bleiben.

Stell es dir vor, imaginiere dich intensiv in die Situation rein, eine Gewinnerin zu sein, die alles schafft, was sie sich vornimmt.
Diese Autosuggestion versetzt dich in eine positive Grundstimmung, die du dann auch ausstrahlst.

Ein Räusperer, ein humorvoll überspielter Versprecher, oder auch eine lustige Bemerkung dürfen absolut sein. Das macht dich menschlich, und so etwas finden Zuhörer in so einer Situation sympathisch und kurzweilig.
Du bist ein lebendiger Mensch und das darfst du auch zeigen.

Du rockst das!
Viel Glück! 💪🍀
 
Ich mach das, ich kanns, ich werde gut aussehen und klar, verständlich sprechen, das kann ich, das krieg ich hin... ich merke, dass ich ganz ruhig bin, ich freue mich, das wird gut werden... mir gehts gut...

MIR GEHT ES GUT.... ich würde mir nur diesen Satz einprägen und den immer vor mich hersagen.
 
Herzlichen Dank für euren Zuspruch - ich habe es geschafft!!! Ich habe geliefert und die Anträge wurden gutgeheissen, trotz gewisser kritischen Äusserungen. Obwohl die Nervosität während der Präsentation kontrollierbar war, war sie am Morgen vor der Präsentation sehr hoch. Ich war danach für nichts mehr zu gebrauchen und selbst jetzt - Stunden später - fühlt es sich an, als hätte ich einen Marathon hinter mir. Zur Erhohlung hab ich mir ne Pizza gegönnt. 🙂
 
Wenn du solche Vorträge häufiger halten musst- stell dich vor einen Spiegel und halte den Vortrag genau so, wie du ihn später aufführen willst. Übe es wie ein Theaterdarsteller.

Text lernen, bis du alle Punkte runterleiern kannst. Langsamer sprechen als du es privat tun würdest, und auch lauter. Sieh die Zuschauer an, aber immer mal wen anderen. Steh gerade, und versuche deutlich zu sprechen.

Wie auch sonst im Leben achtet niemand so genau darauf, was du sagst, solange es nicht offenkundig falsch ist. Es wird aber genau registriert, wie überzeugend man vorgetragen hat, darauf kommt es an.
 

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