Es gibt halt keinen echten gesellschaftlichen Druck auf Männer, dass sie Sex haben müssen. Ebensowenig hängt die Karriere davon ab oder man wird als weniger Wert betrachtet. Wenn man meint Sex gehabt haben zu müssen, behauptet man eben einfach das man schon welchen hatte. Kann doch eh keiner nachprüfen.
Der gesellschaftliche Druck auf Frauen den
@Tanja Susi benennt ist hingegen real. Und das kann man durchaus auch so klar benennen um den TE vielleicht mal aus seiner Sexfantasiewelt herauszuholen, in der es nur um das Eine und sonst nichts anderes geht.
Der obere Abschnitt klingt vom Ansatz her nicht zwingend verkehrt. Bis auf den Moment, wo eine erfahrene(re) Frau auf ihn trifft und sich nach oder direkt während des Sex fragt, was er da eigentlich macht. Insofern halte ich rein subjektiv diese These für durchaus widerlegbar. Denn Frau kann das durchaus anhand von eigener Erfahrung eingrenzen, ob der Mann hier unerfahren ist, oder einfach nur nach seinem eigenen Schema F vorgeht. Und hier geht es auch nicht um den Wert, der nach außen hin getragen wird, sondern der innere Wert. Die Psyche kann dadurch stark leiden, was einen Teufelskreislauf in Gang setzt, der dich in tiefe Depressionen stürzen kann. Ich bin hier das beste Beispiel dafür, weil ich das hatte. Allerdings ohne Sex. Davon abgesehen ist es unter Männern, wie man ja am Negativbeispiel des TE
@tim220598 gelesen hat, durchaus gegeben, dass hier das Ansehen, also quasi die Gesellschaftliche "Karriere" darunter leiden kann. Nicht muss, aber kann.
Nur was Du über den gesellschaftlichen Druck bei Frauen erwähnst, das ist mir persönlich hier gerade nicht klar. Du meinst den Gesellschaftlichen Druck der aufkommt, wenn Frau zu viele Sexualpartner hatte und dann als entsprechend
leicht zu habende weibliche Gesellschaft betitelt wird? Oder das Gegenteil? Ersteres, klar, ist bekannt. Aber wenn eine Frau gar keinen Sex hatte? Was ist dann? Dann ist ihr gesellschaftlicher Druck höher als der eines Mannes? Ernsthaft?? Welche Studien beweisen das?
Davon abgesehen geht es hier nicht um das allgemeine Bild eines jungen Mennes, der, vielleicht etwas ungeschickt aber dennoch deutlich versucht, zu erklären, dass er nicht freiwillig in dieser Bubble lebt, weil es ihm darin so gut gefällt, sondern weil er sich von seinem Umfeld da hinein gedrängt fühlt. Und so unqualifizierte Äußerungen wie die von Tanja Susi schlagen mit Wucht in dieselbe Kerbe, nur aus einer anderen Richtung. Aber Selbstreflektion ist halt nur was für Personen, die dazu auch in der Lage sind. Schon okay.