Schrieb die Person, die sich offenbar nicht in jemanden hineinversetzen kann, der noch nie Sex hatte und den das unfassbar quält. Ich war selbst so, hatte sogar ein ganzes Jahr in dem ich mich fremd im eigenen Körper gefühlt habe. Was ich damals in diesem Jahr für Tagträume hatte, gebe ich hier mal besser nicht eins zu eins wieder, weil ich sonst die Bundespolizei vor meiner Tür stehen habe. ...
Fakt ist (und das Phänomen ist nicht neu, sondern altbekannt und auch in einschlägigen Foren gut diskutiertes Thema), dass unsere Gesellschaft auf "Sex sells" aufgebaut ist. Allein wenn wir den Fernseher einschalten, was sehen wir? Genau, überall Botschaften, die sagen, dass Sex gut und erstrebenswert ist. Jemand der sich weitestgehend normal entwickelt hat wird das nicht wahrnehmen, aber Personen wie
@tim220598 sind extrem sensibel und nehmen das unterbewusst auf und sehen sich selbst dadurch als "Unnormal", weil
ja die ganze Welt Sex hat, nur er nicht.
Das baut einen enormen unsichtbaren Druck auf, der sich dann in solchem Verhalten entlädt, wie er es hier schriftlich dargelegt hat. Das kann man nun verstehen, oder nicht. Aber man sollte zumindest bemüht sein, ihm nicht noch zusätzlich das Gefühl zu geben, dass sein Verhalten selbstverschuldet ist. So nach dem Motto:
Du bist noch Jungfrau? Selbst Schuld. Geh doch raus, lern eine Frau kennen und vögel sie an die Wand. So etwas hilft niemandem.
Anmerkung an die Mods: Ja, es tut mir leid, dass ich den TE nicht direkt anspreche, sondern nur einen Mitdiskutaten. Aber ich wollte trotzdem meine Meinung dazu äußern, weil ich das wichtig finde. Tut mir leid. Seid doch bitte so nett und löscht den Beitrag nicht, okay? Danke.