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Traue mich nicht ins Büro

Ja, habe ich alles schon in die Wege geleitet. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr weiß ich im Grunde ich kann da nicht mehr hin - aber kündigen geht natürlich nicht einfach so. Das gibt Sperre und ich muss natürlich auch Auto, Heim, Essen Versicherungen usw. zahlen. Sonst hatte ich das natürlich schon lange gemacht. Ich verdiene da so wenig dass ich keine Rücklagen bilden konnte - alle anderen verdienen viel mehr - das stellt sich jetzt erst nach und nach alles raus. Dass ich nicht von mir aus kündigen kann das ist für mich ein großes Problem auch arbeitslos zu sein kann ich mir im Grunde nicht leisten.
man hofft die ganze Zeit dass es einfach nur ein böser Traum war und dann wacht man morgens auf und steckt in dieser Misere dabei war vor nicht allzu langer Zeit noch alles in Ordnung. 😔
 
Ich kenne das auch und weiß,wie heftig das sein kann. Konnte damals auch nicht kündigen. Krankschreiben,würde ich nicht machen lassen,da es aus meiner Erfahrung danach noch schlimmer wird,wenn Du zurück musst. Betriebsrat ist Ansichtssache, kann helfen,muss aber nicht.
Bleib ruhig in den Situationen und reagiere nicht sofort,da Sachlichkeit da sehr wichtig ist. Schreibe dir alles auf und beim wem Du warst,um es zu klären. Suche dir am besten einen neuen Job,denn solche Strukturen ändern sich meist nicht. Wenn Du was gefunden hast,dann kannst Du dich immer noch krank schreiben lassen für die letzten Tage. Wenn Du Familie oder Freunde hast zum reden,dann lass dich dort stärken. Wünsche dir viel Kraft.
 
Wenn der Karren erst im Dreck feststeckt wie von dir beschrieben, ist es natürlich schwierig bis unmöglich, da wieder herauszukommen. Wenn es dann noch der/die Vorgesetzte ist, erst recht- das ist dann die Sache mit dem längeren Hebel.

Natürlich kannst du dich krankschreiben lassen wg der psychischen Belastung. Das ist aber nur eine kurzfristige Lösung und behebt auch nicht das eigentliche Problem. Da sehe ich eigentlich nur den Wechsel.

Warum denkst du keinen anderen Job zu finden? Darauf würde ich den Fokus legen. Zur Not sogar berufsfremd, wenn es gar nicht anders geht. Wenn du journalistisch tätig bist wäre vielleicht auch eine Selbstständigkeit eine Option?

Langfristig macht Stress psychisch krank. Da ist es wichtig, vorher die Kurve zu kriegen.
 
habe heulend die Firma verlassen, bin direkt zum Arzt und ward nie wieder gesehen. habe ein de tsprechend schlechtes über gnis bekommen. verdi riet mir zum Arbeitsgericht aber ich hatte nicht mehr die Kraft dazu.
Ja, das kann ich gut verstehen ... ich habe damals (das erste und einzige Mal in meinem Berufsleben) nach der Probezeit gekündigt, ohne eine neue Stelle zu haben. Es war da aber nicht nur das Mobbing, der Betrieb war insgesamt "kränkelnd", was man von Außen vorher nicht erkennen konnte.

Manchmal ist das Gehen und Loslassen die einzig sinnvolle Lösung – und das Motto "Love it, change it or leave it" passt da ganz gut. Also wenn du keine Chance auf Änderung der Zustände siehst, schau dich lieber nach etwas Besserem um.
 
Wenn der Karren erst im Dreck feststeckt wie von dir beschrieben, ist es natürlich schwierig bis unmöglich, da wieder herauszukommen. Wenn es dann noch der/die Vorgesetzte ist, erst recht- das ist dann die Sache mit dem längeren Hebel.

Natürlich kannst du dich krankschreiben lassen wg der psychischen Belastung. Das ist aber nur eine kurzfristige Lösung und behebt auch nicht das eigentliche Problem. Da sehe ich eigentlich nur den Wechsel.

Warum denkst du keinen anderen Job zu finden? Darauf würde ich den Fokus legen. Zur Not sogar berufsfremd, wenn es gar nicht anders geht. Wenn du journalistisch tätig bist wäre vielleicht auch eine Selbstständigkeit eine Option?

Langfristig macht Stress psychisch krank. Da ist es wichtig, vorher die Kurve zu kriegen.
wie kommst du darauf dass ich denke keinen anderen Job zu bekommen?ich bin ja schon dabei neue Jobs zu suchen wie ich auch im Text geschrieben habe Bewerbungen sind ebenfalls schon raus. ich habe sogar gute Qualifikationen da ich das Schreiben spontan angefangen habe ich war vorher 13 Jahre in einem anderen Bereich in dem ich viel Geld verdient habe. ich war dann selbstständig als Journalistin und wurde dann von diesem Verlag dankend eingestellt auf vollzeit was für mich mit einer krebsvorerkrankung sicherer war. Selbständigkeit kommt für mich daher nicht mehr in Frage. das ist mir zu heikel ich wäre bei der künstlersozialkasse und das ist alles nicht vergleichbar mit der lohnfortzahlung wenn es wirklich schlimm wird. also was Qualifikation angeht dann mache ich mir keine Sorgen. es geht ja auch jetzt nur darum um diese verdammte Angst dieses Büro wieder zu betreten da ich dann ausgeliefert bin.
 
... es geht ja auch jetzt nur darum um diese verdammte Angst dieses Büro wieder zu betreten da ich dann ausgeliefert bin.
Manchmal ist eine Angst auch ein guter Hinweisgeber im Sinne von: Bleib diesem Ort fern! Ängste haben in der Regel einen Sinn.

Andererseits eine gute Trainingsgelegenheit, dich deiner Angst zu stellen und zu üben, dich weiterhin zu verteidigen, zu behaupten, durchzusetzen.
 
wie kommst du darauf dass ich denke keinen anderen Job zu bekommen?ich bin ja schon dabei neue Jobs zu suchen wie ich auch im Text geschrieben habe Bewerbungen sind ebenfalls schon raus. ich habe sogar gute Qualifikationen da ich das Schreiben spontan angefangen habe ich war vorher 13 Jahre in einem anderen Bereich in dem ich viel Geld verdient habe. ich war dann selbstständig als Journalistin und wurde dann von diesem Verlag dankend eingestellt auf vollzeit was für mich mit einer krebsvorerkrankung sicherer war. Selbständigkeit kommt für mich daher nicht mehr in Frage. das ist mir zu heikel ich wäre bei der künstlersozialkasse und das ist alles nicht vergleichbar mit der lohnfortzahlung wenn es wirklich schlimm wird. also was Qualifikation angeht dann mache ich mir keine Sorgen. es geht ja auch jetzt nur darum um diese verdammte Angst dieses Büro wieder zu betreten da ich dann ausgeliefert bin.
Dann entschuldige. Hier ist es häufig so, dass TE an ihren Jobs kleben und aufgrund irgendwelcher widriger Umstände es schwer fällt, eine alternative Tätigkeit zu finden oder sich überhaupt mit diesem Gedanken zu arrangieren. Darauf würde ich meine ganze Kraft verwenden und alles andere so laufen lassen, dass man dir nichts kann.

Wenn es dir tatsächlich nur darum geht, Anregungen zu bekommen, wie du mit der Angst umgehen solltest, könntest du dir zunächst einmal überlegen, was schlimmstenfalls überhaupt passieren kann. Ich gehe davon aus, dass dich die Vorgesetzte nicht körperlich angeht - also ist deine physische Unversehrtheit schon mal gewährleistet.
Bleiben Worte, Kränkungen, die kann man an sich abprallen lassen (hier helfen Achtsamkeitstrainings, damit du lernst, wie du den Raum zwischen Reiz und Reaktion wohlüberlegt nutzt). Du schreibst ja nichts, was bisher geschehen ist, so dass man nicht weiß, wie sich das Mobbing äußerte. Poltert sie los? Dann würde ich einfach fragen, ob es auch in einem leiseren Tonfall geht. Drängt sie auf Ergebnisse, macht dir Druck? Nimm ihr den Wind aus den Segeln und sag, dass du von dir aus auf sie zukommst, wenn du fertig bist. Nervt sie weiter, erinnere sie freundlich, dass ihr vereinbart hattet, dass du dich bei ihr meldest, wenn du soweit bist.

Am wenigsten können Menschen damit umgehen, wenn man ruhig bleibt, freundlich, keine Angriffsfläche bildet. Nett lächelt - auch wenn man hinter der Stirn denkt "Du blöde Nuss!" Ich hab mal ganz zu Anfang meiner beruflichen Laufbahn den Tipp erhalten, mir mein Gegenüber nackt vorzustellen. Als ich das mal praktiziert habe hatte ich sogar wohl ein leichtes Grinsen im Gesicht, was mein Gegenüber sehr verunsichert hat. Bleib sachlich, freundlich und wenn sie das Rumpelstilzchen gibt frag sie "War es das jetzt?"

Sitz die Zeit ab; du wirst irgendwann eine neue Position haben. Solange denkst du dir den virtuellen Stinkefinger.
 

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