wie kommst du darauf dass ich denke keinen anderen Job zu bekommen?ich bin ja schon dabei neue Jobs zu suchen wie ich auch im Text geschrieben habe Bewerbungen sind ebenfalls schon raus. ich habe sogar gute Qualifikationen da ich das Schreiben spontan angefangen habe ich war vorher 13 Jahre in einem anderen Bereich in dem ich viel Geld verdient habe. ich war dann selbstständig als Journalistin und wurde dann von diesem Verlag dankend eingestellt auf vollzeit was für mich mit einer krebsvorerkrankung sicherer war. Selbständigkeit kommt für mich daher nicht mehr in Frage. das ist mir zu heikel ich wäre bei der künstlersozialkasse und das ist alles nicht vergleichbar mit der lohnfortzahlung wenn es wirklich schlimm wird. also was Qualifikation angeht dann mache ich mir keine Sorgen. es geht ja auch jetzt nur darum um diese verdammte Angst dieses Büro wieder zu betreten da ich dann ausgeliefert bin.
Dann entschuldige. Hier ist es häufig so, dass TE an ihren Jobs kleben und aufgrund irgendwelcher widriger Umstände es schwer fällt, eine alternative Tätigkeit zu finden oder sich überhaupt mit diesem Gedanken zu arrangieren. Darauf würde ich meine ganze Kraft verwenden und alles andere so laufen lassen, dass man dir nichts kann.
Wenn es dir tatsächlich nur darum geht, Anregungen zu bekommen, wie du mit der Angst umgehen solltest, könntest du dir zunächst einmal überlegen, was schlimmstenfalls überhaupt passieren kann. Ich gehe davon aus, dass dich die Vorgesetzte nicht körperlich angeht - also ist deine physische Unversehrtheit schon mal gewährleistet.
Bleiben Worte, Kränkungen, die kann man an sich abprallen lassen (hier helfen Achtsamkeitstrainings, damit du lernst, wie du den Raum zwischen Reiz und Reaktion wohlüberlegt nutzt). Du schreibst ja nichts, was bisher geschehen ist, so dass man nicht weiß, wie sich das Mobbing äußerte. Poltert sie los? Dann würde ich einfach fragen, ob es auch in einem leiseren Tonfall geht. Drängt sie auf Ergebnisse, macht dir Druck? Nimm ihr den Wind aus den Segeln und sag, dass du von dir aus auf sie zukommst, wenn du fertig bist. Nervt sie weiter, erinnere sie freundlich, dass ihr vereinbart hattet, dass du dich bei ihr meldest, wenn du soweit bist.
Am wenigsten können Menschen damit umgehen, wenn man ruhig bleibt, freundlich, keine Angriffsfläche bildet. Nett lächelt - auch wenn man hinter der Stirn denkt "Du blöde Nuss!" Ich hab mal ganz zu Anfang meiner beruflichen Laufbahn den Tipp erhalten, mir mein Gegenüber nackt vorzustellen. Als ich das mal praktiziert habe hatte ich sogar wohl ein leichtes Grinsen im Gesicht, was mein Gegenüber sehr verunsichert hat. Bleib sachlich, freundlich und wenn sie das Rumpelstilzchen gibt frag sie "War es das jetzt?"
Sitz die Zeit ab; du wirst irgendwann eine neue Position haben. Solange denkst du dir den virtuellen Stinkefinger.