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Schwere Erkrankung der Mutter im Ausland

@Nachtgespenst
Ja, stimmt. Die einzige mehr oder weniger realistische Lösung sehe ich derzeit darin, dass der Lebensgefährte (oder Ehemann?) meiner Mutter bereit ist, mit mir in einen vernünftigen, konstruktiven Kontakt zu treten.
Beim letzten Telefonat habe ich rund 40 Euro vertelefoniert, ohne dass sich daraus etwas Konkretes ergeben hätte. Eine Kommunikation über eine andere Plattform, auf der man kostenlos telefonieren könnte, wäre möglich – allerdings reagiert er seit diesem Gespräch nicht mehr auf meine Nachrichten.
An diesem Punkt bin ich ehrlich gesagt ratlos, was ich noch tun kann.
 
Du hattest geschrieben, dass evtl. ein Haus verkauft werden kann. Könnte man aus diesen Mitteln eine private Pflege bezahlen?
Ja, theoretisch könnte das Haus verkauft werden. Soweit ich weiß, gehört es meiner Mutter und hätte einen Wert von etwa 45.000–50.000 Euro.
Ob es ein Testament gibt, weiß ich nicht. Auf diese Frage wollte meine Mutter nicht eingehen, und ich habe nicht weiter nachgehakt, weil mir das in der Situation unangenehm war. Es geht mir dabei ausdrücklich nicht um eigenes Interesse, sondern darum, ob sich daraus eine finanzielle Grundlage für private Pflege ergeben könnte.

Was mir zusätzlich Sorge macht – ohne etwas unterstellen zu wollen –, ist die Unklarheit, ob das Haus möglicherweise bereits auf den Lebensgefährten überschrieben wurde. Aus der Vergangenheit kenne ich leider ähnliche Konstellationen. Das sind im Moment allerdings nur Vermutungen und unbelegte Sorgen.
Genau diese fehlende Transparenz macht es so schwierig, realistisch zu planen oder Entscheidungen zu treffen.
 
Es geht mir dabei ausdrücklich nicht um eigenes Interesse, sondern darum, ob sich daraus eine finanzielle Grundlage für private Pflege ergeben könnte.
Das weiß ich.

Was mir zusätzlich Sorge macht – ohne etwas unterstellen zu wollen –, ist die Unklarheit, ob das Haus möglicherweise bereits auf den Lebensgefährten überschrieben wurde. Aus der Vergangenheit kenne ich leider ähnliche Konstellationen. Das sind im Moment allerdings nur Vermutungen und unbelegte Sorgen.
Genau diese fehlende Transparenz macht es so schwierig, realistisch zu planen oder Entscheidungen zu treffen.
Eine Schei** Situation. Wie gesagt, ich würde den Mann/Lebensgefährten schriftlich auffordern, dir genauere Infos mitzuteilen, andernfalls du nicht aktiv werden kannst. Vorher kannst du weder planen noch sonst was.
 
Die einzige mehr oder weniger realistische Lösung sehe ich derzeit darin, dass der Lebensgefährte (oder Ehemann?) meiner Mutter bereit ist, mit mir in einen vernünftigen, konstruktiven Kontakt zu treten.
Das ist schwierig, wenn alles von ihm und seiner Bereitschaft zur "Zusammenarbeit" abhängt. Kannst du vielleicht irgendwie Kontakt zu der Tochter, zu der er ja offenbar gehen möchte, herstellen? Möglicherweise ist die Kommunikation mit ihr etwas einfacher?

Was mir zusätzlich Sorge macht – ohne etwas unterstellen zu wollen –, ist die Unklarheit, ob das Haus möglicherweise bereits auf den Lebensgefährten überschrieben wurde.
Falls das so wäre würde ich doch sehr hoffen - und ihnen gegenüber deutlich machen - dass er und/oder die Tochter sich verantwortlich fühlen sollten die Pflege deiner Mutter zu organisieren. Echt schwierig, dass dir solche wichtigen Informationen fehlen und es stattdessen eine Menge Unklarheiten gibt.

Das sind im Moment allerdings nur Vermutungen und unbelegte Sorgen.
Genau diese fehlende Transparenz macht es so schwierig, realistisch zu planen oder Entscheidungen zu treffen.
Ja, das ist sicherlich ein wesentlicher Faktor, dass du aufgrund von Vermutungen viele Szenarien durchdenken kannst/musst und dadurch nicht richtig planen kannst. Vielleicht könntest du vehementer auf die Beantwortung deiner Fragen drängen? Vorausgesetzt natürlich, dass du überhaupt wieder Kontakt zum Lebensgefährten bzw. seiner Tochter herstellen kannst...
 
Das ist schwierig, wenn alles von ihm und seiner Bereitschaft zur "Zusammenarbeit" abhängt. Kannst du vielleicht irgendwie Kontakt zu der Tochter, zu der er ja offenbar gehen möchte, herstellen? Möglicherweise ist die Kommunikation mit ihr etwas einfacher?
Leider nein, ich habe keine Kontaktdaten der Tochter.
Als meine Mutter noch gesundheitlich stabil war und wir fast täglich über Skype Kontakt hatten, hat sie sich zudem sehr negativ über diese Tochter geäußert. Sie beschrieb sie als dominant und streitsüchtig.
Ob das objektiv so ist, kann ich nicht beurteilen, aber es macht die Situation und mögliche Kontaktaufnahme nicht einfacher.
 
@Kirschblüte
Ich werde dann tatsächlich einen Brief schreiben – die Adresse kenne ich zum Glück.
Briefe aus Österreich nach Russland gehen meines Wissens nach noch. Pakete hingegen nicht mehr, außer es handelt sich um wichtige, notwendige Dokumente.
 

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