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Trennung - Schmerz und Schlafprobleme

Hassen brauchst du dich nicht,

Der erste Schritt ist Einsicht - der zweite Veränderung

Vielleicht - wenn du mit der Einsicht und der Veränderung nun Deiner Frau begegnest - vielleicht ist das noch nicht verloren.
Das wird nicht möglich sein. Sie möchte absolut kein Kontakt. Naja: das was ich immer wollte habe ich vertrieben. Wie soll ich mir das jemals verzeihen.
 
Der Verlauf zwischen uns war noch viel schlimmer... ich habe sie mit Nachrichten und Vorwürfen bombardiert. Die Menge und Länge der Nacjrichten war nicht die Regel. Das kam nicht so häufig vor, selten. Die Vorhaltungen/Vorwürfe jedoch regelmäßig. Die waren standard von mir... ich stelle den Verlauf mal hier online. Ich weiß (jetzt), dass das nicht in Ordnung war. Wie und was muss ich machen, dass ich das an mir verändere? Dass ich nicht mehr so bin. Und dass ich mich nicht über jede Kleinigkeit aufrege...
 
Mir stellt sich vor allem eine Frage: Wieso darfst du deine Kinder nicht sehen?
Als Eltern habt ihr das gemeinsame Sorgerecht.
Somit: Warum kommen die Kinder nicht auch regelmäßig zu dir?
 
@alleine1 Erstmal danke für deine Offenheit und deine Fähigkeit zur Selbstreflektion, ich gehe mal auf ein paar Dinge ein.

Vorerst möchte ich dir noch sagen, du musst deine Vergangenheit loslassen bzw. aufarbeiten. Erst dann kannst du deine Gegenwärtigen Probleme angehen und bei dir eine Veränderung bewirken. Auch ich habe in meiner Kindheit und Jugend einiges erlebt / durchlebt, was mich im Erwachsenenalter geprägt hat. Aber es war auch manchmal eine Karte die ich spielte, wenn etwas nicht gut lief. Nicht bei anderen, aber für mich selbst. Meine Ex macht das bis heute im großen Stil, um ihre Eigenverantwortung zu verschieben. Vergangenheit musst du nicht vergessen, aber du musst verzeihen und daran wachsen, sonst hat das Vergangene ewig Macht über dich. Denk darüber nach.

Richtig. Es ist nicht nur Ihre Schuld. So wie es war, waren wir beide überfordert. Und ich habe mich wie ein großes A******* verhalten. Sie hat es an den Kindern ausgelassen und ich an ihr...
Ich habe sie immer wieder schlecht gemacht, weil sie ihre Sachen nicht auf die Reihe bekommen hat. Und das wurde immer schlimmer... sodass ich angefangen habe mich über Kleinigkeiten aufzuregen. Eigentlich waren es nicht mal Kleinigkeiten... es war so dumm und unnötig...
Das ist eine Dynamik, die aus einer Unzufriedenheit und einem Ungleichgewicht entsteht, was sich über Jahre entwickelt. Kenne ich leider zu gut! Umso besser, dass du es jetzt erkannt hast.
Ich bin als Kind oft umgezogen. War schüchtern.. Viele Probleme gehabt, oft belogen worden.
Und so hat sich das ergeben, dass ich niemandem vertrauen kann und keine Freunde habe. Das finde ich gut, dass ich keine habe. Vor einigen Jahren hatte ich einen Nachbar in meinem Alter. Das Gegenteil. Extrem offen und wollte ständig etwas unternehmen. Das war für mich eine extreme Belastung damals.. das war mir zu viel.
Das ist nicht gut, dass du keine hast. Ich bin total gerne alleine, habe auch als Kind viel alleine gespielt. Aber du brauchst in irgendeiner Form Sozialkontakt. Du musst nicht jedes Wochenende was unternehmen, aber eine Person, die mal für eine Stunde mit dir spricht. Ich finde Sozialkontakt auch anstrengend, aber nicht mit allen. Dann waren es bis jetzt die falschen Leute!
Wenn man wenigstens vernünftig auseinander gehen würde... Und ich die Kinder sehen könnte, dann wäre das für mich leichter. Aber so...
Sie hat gar kein Recht, dir die Kinder dauerhaft zu entziehen, so einfach ist das nicht. Leider in der Anfangszeit schwierig, sein Recht durchzusetzen. Hab Geduld. das regelt sich.
Meine Frau hat auch viel für mich gemacht. Das war irgendwann selbstverständlich für mich... keine Danke... nichts. Ich habe in den letzten Tagen so viel nachgedacht, geschrieben ubd telefoniert...
Ich war nicht gut zu ihr...
Auch dieses Verhalten trifft teilweise auf meine Ex zu, deshalb weiß ich, dass du das nicht mit Absicht getan hast. Du bist in einem tiefen Loch. Das ist keine Ausrede, seinen Partner scheiße zu behandeln, aber es ist ein Symptom.
Wie meinst du den Punkt mit dem ausgleichen, bezüglich des Vertrauens?
Ich habe ihr zu 100% vertraut.
Dass ich anderen Menschen nicht vertrauen kann, war eigentlich kein negatives Thema bei uns. Nicht das ich wüsste.
Ich meine damit, dass die verlassene Person der anderen gerne unterstellt:
"Du hast mein Vertrauen gebrochen, weil du mich verlassen hast". Meine Ex hat mir auch unterstellt, dass ich das getan habe, weil ich ihr versprochen habe sie niemals zu verlassen. Dieses Versprechen ist aber schwer einzuhalten, wenn nur einer die Beziehung trägt und dies dann genutzt wird, dass der andere halt einfach alles zu ertragen hat. Wenn mich jemand jahrelang schlecht behandelt bin ich auch nicht mehr bereit ein so sensibles Versprechen zu halten. Man kann nicht erwarten jemandem die Hand abzuschlagen und die selbe dann noch gereicht bekommen. Das ist kein Vertrauensbruch, das ist Selbstachtung.
Ich würde jetzt so vieles anders machen...
Leider haben wir es schon oft nochmal versucht.
Ich werde mir das nie verzeihen, dass ich meine Frau durch mein Verhalten verloren habe...
Retroperspektive tut immer weh, kenne ich. Meine Ex Frau ist die erste Frau die ich verlassen habe. In meinen beiden anderen Beziehungen bin ich verlassen worden. Ich kenne also beide Seiten. Diese Einsicht hilft dir jetzt gerade nicht mehr. Es ist der Schmerz der jetzt durchkommt und dein Blick, der jetzt klar wird und dir zeigt was du hattest und was du verloren hast.
Wie könnte ich beweisen, dass ich Dinge verändern möchte und dass alles besser wird?
Was hätte deine Frau machen müssen, damit ihr es nochmal versucht, nachdem es vorbei war?
Vorab, meine Frau kann jetzt nichts mehr tun obwohl ich sie noch liebe. Sie hatte in 11 Jahren so viele Chancen und Möglichkeiten, hat mir zu viel abverlangt und ist immer über meine Grenzen gegangen. Genau wie du erzählt sie mir jetzt, dass alles möglich ist, sie alles tun würde. Jetzt geht sie zur Therapie, jetzt will sie an sich arbeiten, Kontakt zu meiner Familie aufbauen, zeigt Interesse an meinen Belangen. Das macht sie aber nur, weil sie mich zurückgewinnen will und das ist das Gefährliche. Sie muss es FÜR SICH tun. Wenn zwei Menschen nicht fähig sind alleine zu sein und sich selbst zu lieben, dann funktioniert auch eine gemeinsame Liebe nicht.

Der springende Punkt warum es nicht mehr geht ist:

Ich war es ihr nicht wert, als ich noch da war, sie hat mich und meine Grenzen nicht ernst genommen. Meine Angst ist zu groß, dass die alte Dynamik zurückkommt und ich bin nicht mehr der selbe. Als ich mit meinem Koffer die Wohnung verlassen habe bin ich mit diesen Schritten ein anderer geworden.

Wenn du ihr was zeigen willst dann arbeite AN DIR für DICH! Nicht, um sie zu drehen. Das ist ein falscher Ansatz. Du solltest auch nicht auf eine Beziehung hinausarbeiten sondern darauf, überhaupt wieder eine Verbindung herzustellen und ein Verhältnis aufzubauen. Ob daraus nun eine Freundschaft entsteht oder ihr in der Zukunft noch eine Chance habt wird sich zeigen. Versuch auf gar keinen fall was zu erzwingen und Druck auszuüben, sie wird sich dann immer weiter entfernen und dicht machen!
Es gibt ja den WhatsApp Verlauf. So haben wir sm meisten kommuniziert ... weil ich nur gearbeitet habe... sie wird aber ihr schlechtes Verhalten auf mich schieben. Hat sie schon oft. Wenn sie aber zu den Kindern vernünftig gewesen wäre und mal Ordnung gehalten hätte, dann hätte ich mich auch nicht aufregen müssen... Jugendamt und Anwalt Termin gibt es. Habe ich schon vereinbart. Aber ich habe so Angst. Bei der Polizei hat die Aussage, dass sie Angst vor mir hat, gereicht um eine Verfügung zu erstellen. Dem Richter hat es zum Glück nicht ausgereicht. In den meisten Fällen wird nämlich ohne Anhörung entschieden. Das hatte sie auch beantragt.
Unbedingt den Verlauf archivieren!
Ja, da hast du zu 100% Recht.
Ich bin selbstständig, wollte etwas aufbauen. Habe so unfassbar viel Zeit investiert und wollte mir nicht eingestehen, dass ich versagt habe. Dass es besser gewesen wäre dies zu beenden. Denn dann hätte ich auch Zeit für meine Kinder und Frau gehabt. Ich wollte es erzwingen, weil so vieles in meinem Leben nicht gut lief. Ich wollte nicht schon wieder etwas abbrechen. Sondern dranbleiben. Etwas anders machen als sonst. Aber in diesem Fall war es falsch..
Diese Aussage könnte von mir sein. Hatte in jungen Jahren einen holprigen Start. Seit dem komplettes Leistungstier. Top Abschlüsse hingelegt, hochgearbeitet, hatte dickes Gehalt. Wollte ein Nest bauen und habe es verkackt. Egal was man macht, man fühlt sich nie gut genug. Zum Glück habe ich mich vor ca. 1,5 Jahren von dem Gedanken befreit und gebe einen Scheiß darauf. Guck dir gerne mal mein Thema "95.000€ Konsumschulden an", vielleicht fühlst du dich danach besser wenn du dir die Sache durchgelesen hast. Du musst niemandem was beweisen, schalte einen Gang runter, geh in ein Angestelltenverhältnis, das wird entspannter.
Unbewusst war sie mein Ventil. Ich habe ja nur gearbeitet. Immer etwas gemacht. So wie sie. Sie hatte durchgehend 3 Kinder. Wir hatten beide keine Pause, keine Erholung. Es war Dauerstress...
Der Tod für alles!
 
@Hollunderzweig
Ich habe heute Nachmittag ein Gespräch bei einem Psychologen. Das Erstgespräch, um zu schauen was und wie man macht.
Ich möchte an mir, an meinem Verhalten arbeiten.

Warum sie das mit den Kindern macht, weiß ich nicht. Das verstehe ich auch nicht und hätte ihr sowas auch nie zugetraut.
Auf alle Fälle ist das höchste Gewalt, die sie anwendet, das ist eine richtige Überreaktion und solche kommt auf, wenn man sehr gestresst ist.

Sie könnte mit dir vielleicht überfordert sein. Du hast erwähnt, dass du ohne sie nicht (über)leben kannst. Es kann durchaus sein, dass diese Phase jetzt dazu beiträgt, diese Meinung von dir zu korrigieren. Ich würde keinen Partner wollen, der nur existieren kann durch meine Kraft und Mithilfe und der in Elend verfällt, wenn ich mich wegdrehe.

Ich habe grad einen Termin, hoffentlich gehts dir bei dieser Beratung etwas leichter.
 

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