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Studienwahl: BWL oder Public Management?

maika_chr

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

Ich steh vor der Entscheidung, was ich studieren möchte und bitte um Meinungen, was am besten passen könnte, da ich im Moment etwas verunsichert bin. Es wäre alles entweder dual oder an einer FH, da mir der Praxisbezug wichtig ist.

Meine Optionen sind im Moment folgende:
BWL-Versicherung, BWL-Gesundheitsmanagement, BWL-Personalwesen und Public Management.

Ich bin kein großartiger Karrieremensch. Mir ist eine gewisse Jobsicherheit wichtig, da ich nicht 3 Jahre studieren will, um dann noch Probleme zu haben, einen Job zu finden. Ich würde außerdem gerne ein paar Jahre nach Abschluss des Studiums in Teilzeit gehen. Ich vertrete außerdem linke Werte und würde mich freuen, wenn meine Arbeit einen gewissen Sinn hat.

Ich hab schon einen Bachelorabschluss in einem Fach, welches mit Informatik verwandt ist, allerdings hab ich immer Angst beim Programmieren, weshalb ich mich davon fernhalten möchte.
Danach hab ich eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten angefangen, aber nach einem Monat abgebrochen, da die Gehaltsaussichten in dem Beruf leider sehr schlecht sind und die Arbeit sich sehr sinnlos angefühlt hat (man macht die Steuererklärungen für reiche Menschen).
Jetzt fühl ich mich sehr unter Druck gesetzt, die "richtige" Entscheidung zu treffen. Ich will endlich ankommen.

Ich hab vermutlich eine soziale Phobie, hab aber im Alltag trotzdem gerne mit Menschen zu tun.


Vielen Dank für eure Ratschläge oder Meinungen!
 
BWL-Versicherung und BWL-Gesundheitsmanagement legt Dich auf jeweils auf eine Branche, BWL-Personalwesen auf einen Bereich fest. Public Management führt klassischerweise in den Öffentlichen Dienst.

Ich weiß, dass diese Frage immer total nervig ist, meiner Erfahrung nach ist sie aber die alles entscheidende und es lohnt sich, vor der Entscheidung für ein Studienfach darüber nachzudenken: Was möchtest Du nach dem Studium machen (und wo)?

Wenn Du einen Abschluss hast - was spricht gegen den Einstieg bei einer NGO, einem sozialen Verein etc., entsprechend Deinen Werten?
 
Ich finde Public Management am besten. Es bietet dir mehrere Optionen im Öffentlichen Dienst . Ich würde das heute auch studieren, wenn ich entsprechend studieren könnte. Ich würde dir empfehlen vielleicht mal Infotermine entsprechender Angebote zu besuchen. BWL - zumindest die von dir angegebenen Richtungen - sind halt sehr beliebt und sicher ist die freie Wirtschaft nicht mehr.
 
Ohne allzu politisch zu werden, auch Linke streben Gewinnerzielung an, nur auf anderen Wegen. Man fertigt keine Produkte, die man verkauft, sondern man muss dafür sorgen, Spenden- und Steuergelder zu erhalten. Eine NGO hat eine Verwaltung genau wie ein Unternehmen, es müssen Einnahmen und Ausgaben überwacht werden, da gibt es jede Menge zu tun für einen BWLer.
 
Ohne allzu politisch zu werden, auch Linke streben Gewinnerzielung an, nur auf anderen Wegen. Man fertigt keine Produkte, die man verkauft, sondern man muss dafür sorgen, Spenden- und Steuergelder zu erhalten. Eine NGO hat eine Verwaltung genau wie ein Unternehmen, es müssen Einnahmen und Ausgaben überwacht werden, da gibt es jede Menge zu tun für einen BWLer.
Da hast du recht.
 
BWL-Gesundheitsmanagement legt Dich auf jeweils auf eine Branche
Sorry, aber das ist nicht richtig. Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement gibt es heutzutage in jeder Firma, die eine gewisse Größe hat und etwas auf sich hält in dem Sinn, dass der Geschäftsführung wichtig ist, dass sich die Mitarbeiter wohl fühlen und sie gesund und leistungsfähig bleiben. Somit auch in so ziemlich jeder Branche. "Was tun sie für mich, damit ich gesund bleibe?" ist mittlerweile eher eine übliche Frage im Bewerbungsgespräch als eine seltene - insbesondere im leitenden Bereich.

Als ausgebildeter BGMler kann man aber auch zu einem Dienstleister gehen, denn Firmen, die sich ein eigenes Gesundheitsmanagement nicht leisten können, kaufen Leistungen oder Teilleistungen auch ein. Auch Krankenkassen beschäftigen solche Leute.

Es ist ein superspannender Bereich, in den man früher noch als Quereinsteiger reingekommen ist. Heutzutage braucht man dazu tatsächlich ein Studium mit Schwerpunkt Gesundheitsmanagement. Neu wäre für mich, dass es das als Dualen Studiengang gibt. Das glaube ich eher nicht.
Als BGMler beschäftigt werden studierte Gesundheitswissenschaftler, Sportwissenschaftler, A+O-Psychologen oder eben auch BWLer mit entsprechendem Schwerpunkt. Die Konkurrenz ist groß.

Weiterer Nachteil ist auch, dass es pro Unternehmen nur sehr wenige Stellen gibt, da BGMler auf den ersten Blick nur kosten und es erst mal sacken muss, dass die Gesunderhaltung der Mitarbeiter dazu führt, dass sie nicht so schnell krank werden, gute Strategien kennen, um gesund zu bleiben und auch insgesamt gesünder alt werden. Dennoch werden sie erst mal als Kostenfaktor gesehen, denn sie generieren keinen direkten Umsatz.

Allzuviele Stellen gibt es übrigens auch nicht, und weil Gesunderhaltung ein so schönes Thema und positiv besetzt ist, möchten das auch unglaublich viele Menschen machen.
 

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