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Plötzlich finanziell frei - was nun?

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Für weitere Antworten geschlossen.
Hey ihr Lieben!

Ich stelle uns mal eben vor..
Wir sind Marian (25), Zoe (26) und Luna (2). Wir kommen aus dem schönen Rheinland und genießen das Familiendasein in vollen Zügen.

Nun übernimmt Marian und erzählt euch ein wenig über unser Anliegen.. ich gebe ab.

Nanu, ob unser Beitrag gelesen wird und Anklang findet? Bleibt wohl abzuwarten!

So, nun zu mir. Mein Name ist Marian und ich habe das Glück eine wunderschöne und gesunde Familie die meine nennen zu dürfen. Ich komme Ursprünglich aus dem Marketing und habe nicht gerade schlecht verdient. Jedoch wurde das Geld relativ oft gegen Ende des Monats knapp, was mich vor einem Jahr zum Umdenken gezwungen hat. Ich habe mir die Frage gestellt, ob es mir wirklich Wert ist, große Teile des Aufwachsens meiner Kleinen zu verpassen.. nur um an den letzten Tagen des Monats trotzdem jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen.

Ich habe wirklich schon etliche Sachen ausprobiert, bis ich dann im Februar 2025 von einem Freund der Familie auf ein Bierchen eingeladen wurde. Er war schon immer gut betucht, jedoch wusste keiner so recht was er genau tat, illegal war es jedenfalls nicht, also fragte auch niemand nach.

Was soll ich sagen, mir wurden an dem Abend tatsächlich die Augen geöffnet! Er hat mich an die Hand genommen und mir gezeigt, wie ich meinen Office Job schnell an den Nagel hängen könnte und dabei noch jeden Tag zu Hause bei Zoe und Luna sein kann!

Habe es Anfangs nicht geglaubt, mittlerweile sind 10 Monate vergangen und ich kann sagen, dass es so weit gekommen ist, dass ich hier im Forum nun nach Hilfe suche!

Es geht hier überhaupt nicht um das Thema Jobs, nur haben wir uns jetzt mittlerweile ein wirklich ordentliches Polster angelegt, dass wir ernsthaft darüber nachdenken Auszuwandern. Ich kann meine Tätigkeit von überall ausführen! Ich brauche weder viel Platz noch nimmt es viel Zeit in Anspruch. Wir sprechen flüssig Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch, was uns die Sprachbarriere in vielen Ländern komplett vorenthält. Zoe müsste auch nicht mehr arbeiten gehen, was mir wirklich mehr als wichtig ist.

Wir hadern aktuell noch ein wenig, da es wirklich ein großer Schritt wäre, den wir aber Stand jetzt mehr als bereit sind zu gehen!

Habt ihr eventuell ähnliche Erfahrungen gesammelt und könnt und bei der Entscheidungsfindung ein wenig unterstützen? Gerne sind wir auch offen, jegliche Fragen eurerseits zu beantworten.

Vielen lieben Dank für‘s Lesen!

Wir freuen uns auf zahlreiche Antworten

Marian, Zoe und Luna

Wie blöd, dass der Beitrag in den anderen Foren schon gelöscht ist.

Ob es wohl trotzdem weitergeht mit dem schönen Geldsegen?
 
Wenn die Familienmitglieder "Maran", "Zoe" und "Luna" heißen, ist meist viel Fantasie im Spiel.
Lieber TE, um seriös rüberzukommen, empfehle ich weniger hippe Namen. Mehr so identifikationsfördernde Sachen.
 
Wir hadern aktuell noch ein wenig, da es wirklich ein großer Schritt wäre, den wir aber Stand jetzt mehr als bereit sind zu gehen!

Habt ihr eventuell ähnliche Erfahrungen gesammelt und könnt und bei der Entscheidungsfindung ein wenig unterstützen?
Bitte keine Diskussion am TE vorbei 😗
Ihr solltet im Auge behalten, daß deutsche Banken die Geschäftsbeziehung kündigen können, wenn Ihr hier keinen gemeldeten Wohnsitz und auch keine Steuernummer mehr im Inland habt.

Außerdem bitte das Thema "Wegzugbesteuerung" prüfen.

Wertpapier- bzw. Depotüberträge ins Ausland wiederum setzen a) die Handelbarkeit der gehaltenen Titel beim neuen Broker voraus, können b) sehr kostspielig sein und machen c) einen irren Aufwand, falls Anschaffungskosten dabei nicht ordentlich vom alten auf den neuen Broker übertragen werden - und das kann tatsächlich vorkommen. Ist dann nicht so prickelnd, wenn der alte Neobroker keinen telefonisch erreichbaren Kundendienst hat und zudem noch Euer Konto kündigt, ehe Ihr alle Unterlagen heruntergeladen habt... also organisiert das rechtzeitig bzw. erwägt lieber einen Verkauf/Neukauf, auch wenn's Ordergebühren kostet.

Im neuen Land wiederum könnten Euch eine Menge Rückfragen zur Herkunft Eurer Mittel erwarten, da mittlerweile weltweit auf Geldwäsche geachtet wird.

Immobilie würde ich erst mal nur mieten und frühestens nach ein oder zwei Jahren kaufen, wenn Ihr Euch wirklich eingelebt habt.

Gesundheitsversorgung ist auch wichtig - selbst wenn Ihr noch jung seid. Achtet darauf, dass nicht nur Versicherungsschutz besteht, sondern überhaupt eine adäquate Versorgung vor Ort verfügbar ist, ohne daß Ihr dafür erst wohin fliegen müsst. Im Extremfall könnten das sonst genau die Stunden werden, an denen die Rettung dann leider gescheitert ist.

Klima etc spielt natürlich auch eine Rolle. Mir z.B. würde es zusetzen, wenn es im Winter nur noch dunkel bleibt, ständig regnet oder man draussen monatelang mit Erfrierungen rechnen muss, falls man nicht aufpasst. Zuverlässige Energieversorgung spielt insofern eine wichtige Rolle - in heissen Gegenden wäre das umgekehrt die Kombination aus Klimaanlage und Stromverfügbarkeit.

Also um es abzuschließen:
Durchdenkt erst mal die Basics und wählt dann Euer Auswanderungsziel aus - nicht umgekehrt. Meist reduziert das die Qual der Wahl schon so erheblich, dass Ihr sie am Ende locker selbst treffen könnt - oder Deutschland in einem anderen Licht betrachtet.

Hinzu kommt, daß man auch als Westeuropäer in den wenigsten Ländern gleich ein Daueraufenthaltsrecht bekommt - und dass politische Verhältnisse sich ganz fix mal ändern können - etwa was Einreisebestimmungen und Visaregelungen betrifft. Ob man sich ggfs. den kompletten Umzugsaufwand alle Jubeljahre nochmal neu antun will oder sein Vermögen lieber gleich sicher in der Schweiz deponiert, ehe man die Welt erkunden geht, muss jeder selbst entscheiden. Billig wird letzteres sicher nicht, aber langfristig kann es einem vielleicht ruhigen Schlaf sichern helfen.

Kommt halt drauf an, was man mittel- und langfristig noch alles vorhat. Da das individuell variiert, ist es auch unmöglich, da pauschal einen konkreten Rat zu geben.

Allerdings gibt es Anwälte, die sich auf die Auswanderungsthematik spezialisiert haben. Schaut mal nach Podcasts wie "Perspektive Ausland" oder fragt Tante Google, da werdet Ihr rasch fündig. Für digitales Nomadentum könnt Ihr u.a. nach der FB-Gruppe von Christoph Heuermann suchen, dort findet man auch in den Kommentaren viele Tipps.

Ich empfehle aber dringend, erst mal selbst tief in sich zu gehen und das Vorhaben zuende zu denken, damit Ihr dem Berater mit gezielten Fragen kommen könnt. Ansonsten wird der vermutlich nur (s)ein Programm bei Euch abspulen.

Viel Glück dabei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klingt nach Spam und das ihr hier auch dumme einfangen wollt, für eure schnelle, einfache Geldverdienmasche...Boah jetzt taucht so Schrott sogar schon hier auf!
Diese Werbung geht mir auf den Sack, ich schau deswegen nicht mehr in meinen social media feed...weil man zugebombt wird mit..."Bleib zuhause mit deinen Kids, verdien ganz einfaches Geld so und so"...ja neeeee is klaaaar.

FALLT NICHT DARAUF REIN!!!
 
Menno, lasst doch den armen, reichen Maran in Ruhe! 😉
Die können doch Geld in die Hand nehmen und sich von nem Coach beraten lassen. 😁
Ach da fällt mir ein, ich bin ja Beratungscoach, ja also ich nehm 1000,- € die Stunde und erzähl euch alles, hab Erfahrung. Und meine Nichte ist auch mit so einem Job jetzt finanziell frei, ich hab ihr schon voll geholfen mit meinem coaching, die startet jetzt richtig durch in Spanien! 🙃
 
Hey ihr Lieben!

Ich stelle uns mal eben vor..
Wir sind Marian (25), Zoe (26) und Luna (2). Wir kommen aus dem schönen Rheinland und genießen das Familiendasein in vollen Zügen.

Nun übernimmt Marian und erzählt euch ein wenig über unser Anliegen.. ich gebe ab.

Nanu, ob unser Beitrag gelesen wird und Anklang findet? Bleibt wohl abzuwarten!

So, nun zu mir. Mein Name ist Marian und ich habe das Glück eine wunderschöne und gesunde Familie die meine nennen zu dürfen. Ich komme Ursprünglich aus dem Marketing und habe nicht gerade schlecht verdient. Jedoch wurde das Geld relativ oft gegen Ende des Monats knapp, was mich vor einem Jahr zum Umdenken gezwungen hat. Ich habe mir die Frage gestellt, ob es mir wirklich Wert ist, große Teile des Aufwachsens meiner Kleinen zu verpassen.. nur um an den letzten Tagen des Monats trotzdem jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen.

Ich habe wirklich schon etliche Sachen ausprobiert, bis ich dann im Februar 2025 von einem Freund der Familie auf ein Bierchen eingeladen wurde. Er war schon immer gut betucht, jedoch wusste keiner so recht was er genau tat, illegal war es jedenfalls nicht, also fragte auch niemand nach.

Was soll ich sagen, mir wurden an dem Abend tatsächlich die Augen geöffnet! Er hat mich an die Hand genommen und mir gezeigt, wie ich meinen Office Job schnell an den Nagel hängen könnte und dabei noch jeden Tag zu Hause bei Zoe und Luna sein kann!

Habe es Anfangs nicht geglaubt, mittlerweile sind 10 Monate vergangen und ich kann sagen, dass es so weit gekommen ist, dass ich hier im Forum nun nach Hilfe suche!

Es geht hier überhaupt nicht um das Thema Jobs, nur haben wir uns jetzt mittlerweile ein wirklich ordentliches Polster angelegt, dass wir ernsthaft darüber nachdenken Auszuwandern. Ich kann meine Tätigkeit von überall ausführen! Ich brauche weder viel Platz noch nimmt es viel Zeit in Anspruch. Wir sprechen flüssig Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch, was uns die Sprachbarriere in vielen Ländern komplett vorenthält. Zoe müsste auch nicht mehr arbeiten gehen, was mir wirklich mehr als wichtig ist.

Wir hadern aktuell noch ein wenig, da es wirklich ein großer Schritt wäre, den wir aber Stand jetzt mehr als bereit sind zu gehen!

Habt ihr eventuell ähnliche Erfahrungen gesammelt und könnt und bei der Entscheidungsfindung ein wenig unterstützen? Gerne sind wir auch offen, jegliche Fragen eurerseits zu beantworten.

Vielen lieben Dank für‘s Lesen!

Wir freuen uns auf zahlreiche Antworten

Marian, Zoe und Luna
Hey ihr drei 🌱

ich antworte euch bewusst wie ein Coach – klar, ehrlich und mit Blick auf das, was wirklich zählt.


Erstmal: Respekt​

Was ich bei euch sehr deutlich lese, ist Bewusstsein.
Bewusstsein für Zeit.
Bewusstsein für Familie.
Bewusstsein dafür, dass „gut verdienen“ nichts bringt, wenn am Monatsende trotzdem Druck herrscht – und man das Aufwachsen seines Kindes nur zwischen Terminen erlebt.

Viele Menschen spüren das.
Nur wenige handeln danach.
Ihr habt gehandelt. Und allein das spricht für euch.


Der Punkt, an dem ihr gerade steht​

Ihr seid nicht mehr in der Suchphase.
Ihr seid auch nicht mehr im reinen Träumen.

Ihr seid an einem ganz entscheidenden Punkt:

„Wir könnten gehen – aber sollen wir?“
Das ist kein finanzielles Problem.
Das ist ein Identitäts- und Lebensdesign-Thema.


Drei Coaching-Fragen, die euch wirklich weiterbringen​

Ich lade euch ein, diese nicht schnell, sondern ehrlich zu beantworten:

1️⃣ Wovor habt ihr gerade mehr Angst?​

  • vor dem Gehen
    oder
  • vor dem Bleiben und späterem Bereuen?
Angst ist kein Gegner. Sie ist ein Wegweiser.
Die Richtung, die mehr Respekt einflößt, ist oft die, die Wachstum bringt.


2️⃣ Was braucht Luna in den nächsten 5 Jahren wirklich?​

Nicht gesellschaftlich.
Nicht schulisch.
Sondern menschlich.

Stabilität bedeutet nicht zwingend ein Land, eine Straße, ein System.
Stabilität bedeutet regulierte, präsente Eltern.

Wenn ihr emotional verfügbar seid, ist der Ort zweitrangig.


3️⃣ Wollt ihr aus etwas weg – oder zu etwas hin?​

Das ist entscheidend.

  • Weg von Stress, Druck, System?
  • Oder hin zu Leichtigkeit, Natur, Zeit, Freiheit, gemeinsamer Entwicklung?
Aus meiner Erfahrung:
Hin-Bewegungen tragen langfristig.
Weg-Bewegungen holen euch irgendwann ein.


Was ich euch aus Erfahrung mitgeben kann​

(und ja, ich habe viele Familien in genau dieser Phase begleitet)

✅ Auswandern ist kein „Alles-oder-Nichts“.
Ihr dürft es testweise denken:
6 Monate. 12 Monate. Mit Rückfahrkarte im Kopf, nicht im Herzen.

✅ Ihr habt einen enormen Vorteil:

  • ortsunabhängige Tätigkeit
  • finanzielle Rücklagen
  • Sprachkompetenz
  • ein gemeinsames Wertefundament
Das ist kein Wagnis.
Das ist vorbereitete Freiheit.

⚠️ Der größte Fehler wäre nicht das Auswandern.
Der größte Fehler wäre, aus Angst vor Veränderung in einem Leben zu bleiben, das ihr innerlich schon verlassen habt.


Meine ehrliche Einschätzung als Coach​

Ihr seid bereit.
Nicht, weil alles perfekt ist.
Sondern weil ihr bewusst, reflektiert und als Team denkt.

Die Frage ist nicht:

„Sind wir bereit auszuwandern?“
Sondern:

„Sind wir bereit, Verantwortung für unser eigenes Lebensmodell zu übernehmen?“
Und das seid ihr längst.


Wenn ihr möchtet, können wir im nächsten Schritt:

  • konkrete Länder/Modelle reflektieren
  • über soziale Anbindung für Luna sprechen
  • oder ein „Was-wäre-wenn-Worst-Case-Szenario“ durchgehen (extrem hilfreich für Klarheit)
Egal wie ihr euch entscheidet:
Ihr entscheidet wach.
Und das ist die beste Ausgangslage, die es gibt.

Alles Liebe
🧭
 
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