HansundFrans
Neues Mitglied
Guten Morgen,
Ich bin 47 Jahre, seit 7 Jahren Solo. Dazwischen viele Begegnungen, mir gelingt es leicht, Kontakte aufzubauen, aber ich kann gerade weibliche Kontakte nicht weiter führen, die meisten sind vergeben, zu jung oder nicht tiefer interessiert.
Wieso schreibe ich das? Weil das glaube ich einer der Hauptgründe ist, wieso ich noch nicht aufgegeben habe.
Vor 1 Jahr hab ich eine Frau kennengelernt, 43 Jahre. Nach außen sehr selbstbewusst, sehr gut orientieren. Nach innen glaube ich tief verunsichert, frustriert und verbittert, das ist meine Erkenntnis.
Die ersten Wochen verliefen super schön, allerdings nach "ihren" Vorstellungen. Ich habe in meinem Alter gelernt, dass es verkehrt ist, sich grundlegend zu verändern (wenn man das selber nicht möchte) für einen Partner oder Hobbys, Freunde, Familie für einen Partner aufzugeben.
Ich habe früh gemerkt, dass "sie" von mir nach kurzer Zeit abverlangt, dass ich am besten 5 Tage zusammen verbringe mit ihr. Ich mag ihre Nähe sehr und habe sie gerne, ich möchte sie auch gern viel bei mir haben, möchte aber mein Leben, meine Hobbys und Interessen, Freunde und Familie nicht aufgeben.
Das führte bei ihr schnell zu einem Bestrafungsmuster. Ich nenne ein Beispiel. Eines Samstags war ich bei meinen Eltern, half ihnen beim Hecke schneiden, es wurde später. Mein Fehler, ich habe nicht klar kommuniziert, dass es abends zu stressig wird, sich zu sehen, sondern schrieb ihr, dass wir besser nur telefonieren, ich kaputt bin und nicht mehr fahren möchte. Das war glaube ich der erste Konflikt, der dermaßen eskalierte (ihrerseits), dass ich diesen Menschen, also sie, komplett anders kennengelernt habe. An diesem Abend war sie dann kurzfristig in einem Tanzclub bis 5 Uhr, ich empfand das als spontane Bestrafung nach dem Motto: "Wenn du nicht funktionierst, wie vereinbart, dann blüht dir das hier". Sie schickte mir dann Bilder von dem Abend, die mich erst morgens erreichten. Wir hatten daraufhin ein klärendes Gespräch. Einsicht oder Verständnis für meine Lage von ihrer Seite aus "Null". Es fielen Sätze wie "Du hörst mir nie zu", "Du verstehst mich nicht", "Du bist schuld" und die Opferrolle wurde eingenommen.
Ich merkte, dass die Kritik an mir und meiner Person massiv zunahm, ich bin gut trainiert, sie macht überhaupt keinen Sport. Trotzdem wuchs auf einmal die Kritik an meinem Aussehen, was ich bisher noch nie zu hören bekam, ich müsse dies mal besser trainieren und überhaupt meine Frisur, müsse meine Mode mal ändern. Müsse männlicher werden, also subtile Dauerkritik. Irgendwann merkte ich, dass mir diese Gegenwart nicht mehr gut tat und ich zog mich automatisch raus, verbrachte vielfach Erlebnisse, wie Wandern (mochte sie eh nie) oder auch Besuche in der Therme lieber allein ohne sie als mit ihr. Dadurch vernachlässigte ich diese Beziehung nach und nach mehr, bis es knallte im November.
Im November hatten wir dann eine Auszeit, jeder sollte mal nachdenken, was er will oder nicht will. Thema Nr 1 waren die Freiräume, die sie sich nimmt, also mit einer Freundin mal ein Urlaub übers Wochenende kein Problem, spontan war sie mit Freunden abends verabredet, meldete sich dann 10 Stunden mal nicht, kein Problem. Ich bin jemand, der gut die Zeit rumbringen kann, aber ich merke - umgekehrt......wenn ich mit einem Freund, so wie neulich mal in München war, fanden drei Tage Drama statt. Das sieht bei ihr dann aus wie passives Verhalten, also Schweigen, Vorwurf: "Mit dem machst du das, mit mir nicht". Schlage ich aber unabhängig davon ein gemeinsames WE mit ihr vor, wird darauf nicht eingegangen. Später frage ich, wieso sie einerseits meine Initiative fordert, aber sie dann nicht aufgreift. Auch hier: Keine Selbsterkenntnis, sondern an mich gerichteter Vorwurf "Da muss dann von dir doch mal was direktes kommen, Datum, Zeitpunkt und Co".
Also mein Eindruck ist, es ist egal, was man macht, falsch.
Wieso ich noch nicht abgelassen habe von dieser Beziehung ist, man kennt sich inzwischen sehr gut, die Auswahl ist wirklich gering, ich wohne im ländlichen Bereich, bin verwurzelt hier und irgendwas reizt mich extrem an ihr, nicht das Sexuelle, sondern ich mag sie einfach sehr krass.
Trotzdem bin ich nicht mehr weiter bereit immer denjenigen darzustellen, der sich permanent entschuldigt, an seinem Verhalten feilt, während sie auf sämtliche Kritik passiv oder aktiv aggressiv reagiert, regelmäßig austickt und auch völlig uneinsichtig ist, was ihr eigenes Verhalten betrifft.
Was sagt ihr dazu? Ich finde leider werden viel zu viele Beziehungen, gerade in meinem Alter gibt es fast keine einfachen Beziehungen mehr, so mein Gefühl, zu früh augegeben und das ist das, was ich nicht möchte, aber meine Schmerzgrenze will ich auch nicht übersteigen.
Ich bin 47 Jahre, seit 7 Jahren Solo. Dazwischen viele Begegnungen, mir gelingt es leicht, Kontakte aufzubauen, aber ich kann gerade weibliche Kontakte nicht weiter führen, die meisten sind vergeben, zu jung oder nicht tiefer interessiert.
Wieso schreibe ich das? Weil das glaube ich einer der Hauptgründe ist, wieso ich noch nicht aufgegeben habe.
Vor 1 Jahr hab ich eine Frau kennengelernt, 43 Jahre. Nach außen sehr selbstbewusst, sehr gut orientieren. Nach innen glaube ich tief verunsichert, frustriert und verbittert, das ist meine Erkenntnis.
Die ersten Wochen verliefen super schön, allerdings nach "ihren" Vorstellungen. Ich habe in meinem Alter gelernt, dass es verkehrt ist, sich grundlegend zu verändern (wenn man das selber nicht möchte) für einen Partner oder Hobbys, Freunde, Familie für einen Partner aufzugeben.
Ich habe früh gemerkt, dass "sie" von mir nach kurzer Zeit abverlangt, dass ich am besten 5 Tage zusammen verbringe mit ihr. Ich mag ihre Nähe sehr und habe sie gerne, ich möchte sie auch gern viel bei mir haben, möchte aber mein Leben, meine Hobbys und Interessen, Freunde und Familie nicht aufgeben.
Das führte bei ihr schnell zu einem Bestrafungsmuster. Ich nenne ein Beispiel. Eines Samstags war ich bei meinen Eltern, half ihnen beim Hecke schneiden, es wurde später. Mein Fehler, ich habe nicht klar kommuniziert, dass es abends zu stressig wird, sich zu sehen, sondern schrieb ihr, dass wir besser nur telefonieren, ich kaputt bin und nicht mehr fahren möchte. Das war glaube ich der erste Konflikt, der dermaßen eskalierte (ihrerseits), dass ich diesen Menschen, also sie, komplett anders kennengelernt habe. An diesem Abend war sie dann kurzfristig in einem Tanzclub bis 5 Uhr, ich empfand das als spontane Bestrafung nach dem Motto: "Wenn du nicht funktionierst, wie vereinbart, dann blüht dir das hier". Sie schickte mir dann Bilder von dem Abend, die mich erst morgens erreichten. Wir hatten daraufhin ein klärendes Gespräch. Einsicht oder Verständnis für meine Lage von ihrer Seite aus "Null". Es fielen Sätze wie "Du hörst mir nie zu", "Du verstehst mich nicht", "Du bist schuld" und die Opferrolle wurde eingenommen.
Ich merkte, dass die Kritik an mir und meiner Person massiv zunahm, ich bin gut trainiert, sie macht überhaupt keinen Sport. Trotzdem wuchs auf einmal die Kritik an meinem Aussehen, was ich bisher noch nie zu hören bekam, ich müsse dies mal besser trainieren und überhaupt meine Frisur, müsse meine Mode mal ändern. Müsse männlicher werden, also subtile Dauerkritik. Irgendwann merkte ich, dass mir diese Gegenwart nicht mehr gut tat und ich zog mich automatisch raus, verbrachte vielfach Erlebnisse, wie Wandern (mochte sie eh nie) oder auch Besuche in der Therme lieber allein ohne sie als mit ihr. Dadurch vernachlässigte ich diese Beziehung nach und nach mehr, bis es knallte im November.
Im November hatten wir dann eine Auszeit, jeder sollte mal nachdenken, was er will oder nicht will. Thema Nr 1 waren die Freiräume, die sie sich nimmt, also mit einer Freundin mal ein Urlaub übers Wochenende kein Problem, spontan war sie mit Freunden abends verabredet, meldete sich dann 10 Stunden mal nicht, kein Problem. Ich bin jemand, der gut die Zeit rumbringen kann, aber ich merke - umgekehrt......wenn ich mit einem Freund, so wie neulich mal in München war, fanden drei Tage Drama statt. Das sieht bei ihr dann aus wie passives Verhalten, also Schweigen, Vorwurf: "Mit dem machst du das, mit mir nicht". Schlage ich aber unabhängig davon ein gemeinsames WE mit ihr vor, wird darauf nicht eingegangen. Später frage ich, wieso sie einerseits meine Initiative fordert, aber sie dann nicht aufgreift. Auch hier: Keine Selbsterkenntnis, sondern an mich gerichteter Vorwurf "Da muss dann von dir doch mal was direktes kommen, Datum, Zeitpunkt und Co".
Also mein Eindruck ist, es ist egal, was man macht, falsch.
Wieso ich noch nicht abgelassen habe von dieser Beziehung ist, man kennt sich inzwischen sehr gut, die Auswahl ist wirklich gering, ich wohne im ländlichen Bereich, bin verwurzelt hier und irgendwas reizt mich extrem an ihr, nicht das Sexuelle, sondern ich mag sie einfach sehr krass.
Trotzdem bin ich nicht mehr weiter bereit immer denjenigen darzustellen, der sich permanent entschuldigt, an seinem Verhalten feilt, während sie auf sämtliche Kritik passiv oder aktiv aggressiv reagiert, regelmäßig austickt und auch völlig uneinsichtig ist, was ihr eigenes Verhalten betrifft.
Was sagt ihr dazu? Ich finde leider werden viel zu viele Beziehungen, gerade in meinem Alter gibt es fast keine einfachen Beziehungen mehr, so mein Gefühl, zu früh augegeben und das ist das, was ich nicht möchte, aber meine Schmerzgrenze will ich auch nicht übersteigen.