Hallo zusammen,
Ich bin ein Familienvater Mitte 40, mit drei Kindern im Schulalter. Ich bin mit der Mutter der Kinder seit fast 20 Jahren verheiratet. Seit über zehn Jahren schlafen wir getrennt, weil sie das so will. Sie hat gesundheitliche Probleme, welche aber nicht immer der Grund für unsere fehlenden Paarmomente sind. Mich macht das kaputt, dass ich genau weiß, dass ich mit dieser Frau nie wieder gemeinsam in einem Bett aufwachen werde oder kuscheln einschlafen werde. Selbst im Urlaub schlafen wir zwar in einem Bett, so etwas wie kuscheln nach dem Aufwachen oder bis zum Einschlafen gibt es aber nicht.
Sie hat für alles mögliche Energie, aber nicht, um mit mir zu kuscheln. Wenn es zu Intimität kommen soll, muss ich den ersten Schritt machen und wenn ich zu früh am Abend dran bin, bekomme ich einen Korb. Wenn ich dann aber am selben Abend keinen erneuten Anlauf versuche, läuft entweder gar nichts oder ich darf mir anhören, dass ich endlich anfangen soll, weil sie dann ins Bett zum schlafen will.
Ich habe den Eindruck, dass sie mich nicht will. Sie beteuert im Gespräch immer, dass sie mich liebt und braucht aber sie, eben nicht so viel Nähe braucht wie ich.
Für Sie ist es völlig ausreichend, wenn wir abends auf der Couch mit 1 - 2 m Abstand sitzen und Fern sehen.
Wenn ich anspreche, dass wir mehr Paar Zeit brauchen, kommen so Sachen wie wir könnten ja mal ins Kino gehen. Aber was machen wir im Kino? Wir schauen uns einen Film an, mit vielen anderen Menschen und sind auch hier von einer Mittelarmlehne getrennt. Was ist nach dem Kino? Wir gehen nach Hause und jeder wieder in sein Bett, weil sie müde ist oder erschöpft vom Tag.
Essen gehen oder frühstücken, gehen möchte sie mit mir nicht, da sie nicht weiß, was sie mit mir reden soll. Generell redet sie nur organisatorisches mit mir oder wenn Sie mir aufzeigen muss, was ich für Fehler mache. Also Vorwürfe und so weiter.
Wenn ich sie drauf anspreche, dass wir auch mal über positives reden könnten, oder über uns als Paar oder über unser Sexleben, weicht sie immer aus. Dann kommen Aussagen wie darüber will sie jetzt nicht reden. Zu einem anderen Zeitpunkt ist das aber leider auch nie möglich.
Ich weiß langsam nicht mehr, was ich tun soll. Wir waren auch schon in einer Ehe Beratung, als wir getrennt waren, weil ich das als Bedingung gesetzt habe, damit wir es noch mal miteinander versuchen. Die Eheberatung war meiner Meinung nach gut, da sie neutral war und uns beiden Fehler und Möglichkeiten aufgezeigt hat. Leider wurden die Möglichkeiten von ihrer Seite nicht so angenommen, wie ich mir das gewünscht hätte. Auch die Eheberaterin hat vieles als machbarer angesehen als meine Frau. Im Nachhinein hat meine Frau die Eheberatung immer wieder schlecht geredet. Mein Eindruck ist, dass sie nicht damit klarkommt, wenn ihr jemand Fehler aufzeigt oder Kritik übt.
Sie ist jemand, der die Fehler immer nur bei anderen sieht. Ich bin ich bin sicherlich nicht perfekt und mache auch viele Fehler, ich gebe diese aber auch zu, wenn Sie mir aufgezeigt werden und ich sie erkenne. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie jemals zu mir gekommen wäre und sich bei mir für ein Verhalten entschuldigt hätte oder einen Fehler als solchen von sich aus zugegeben hätte.
Ich frage mich langsam, ob ich das noch lange so durchhalten kann. Ich merke, wie ich immer häufiger depressive Phasen habe. Dann bin ich auch beruflich absolut unproduktiv und komme nicht voran, was das Ganze dann noch verstärkt.
Wie ist euer Eindruck von dem, was ich geschildert habe? Was soll ich tun?
Ich bin ein Familienvater Mitte 40, mit drei Kindern im Schulalter. Ich bin mit der Mutter der Kinder seit fast 20 Jahren verheiratet. Seit über zehn Jahren schlafen wir getrennt, weil sie das so will. Sie hat gesundheitliche Probleme, welche aber nicht immer der Grund für unsere fehlenden Paarmomente sind. Mich macht das kaputt, dass ich genau weiß, dass ich mit dieser Frau nie wieder gemeinsam in einem Bett aufwachen werde oder kuscheln einschlafen werde. Selbst im Urlaub schlafen wir zwar in einem Bett, so etwas wie kuscheln nach dem Aufwachen oder bis zum Einschlafen gibt es aber nicht.
Sie hat für alles mögliche Energie, aber nicht, um mit mir zu kuscheln. Wenn es zu Intimität kommen soll, muss ich den ersten Schritt machen und wenn ich zu früh am Abend dran bin, bekomme ich einen Korb. Wenn ich dann aber am selben Abend keinen erneuten Anlauf versuche, läuft entweder gar nichts oder ich darf mir anhören, dass ich endlich anfangen soll, weil sie dann ins Bett zum schlafen will.
Ich habe den Eindruck, dass sie mich nicht will. Sie beteuert im Gespräch immer, dass sie mich liebt und braucht aber sie, eben nicht so viel Nähe braucht wie ich.
Für Sie ist es völlig ausreichend, wenn wir abends auf der Couch mit 1 - 2 m Abstand sitzen und Fern sehen.
Wenn ich anspreche, dass wir mehr Paar Zeit brauchen, kommen so Sachen wie wir könnten ja mal ins Kino gehen. Aber was machen wir im Kino? Wir schauen uns einen Film an, mit vielen anderen Menschen und sind auch hier von einer Mittelarmlehne getrennt. Was ist nach dem Kino? Wir gehen nach Hause und jeder wieder in sein Bett, weil sie müde ist oder erschöpft vom Tag.
Essen gehen oder frühstücken, gehen möchte sie mit mir nicht, da sie nicht weiß, was sie mit mir reden soll. Generell redet sie nur organisatorisches mit mir oder wenn Sie mir aufzeigen muss, was ich für Fehler mache. Also Vorwürfe und so weiter.
Wenn ich sie drauf anspreche, dass wir auch mal über positives reden könnten, oder über uns als Paar oder über unser Sexleben, weicht sie immer aus. Dann kommen Aussagen wie darüber will sie jetzt nicht reden. Zu einem anderen Zeitpunkt ist das aber leider auch nie möglich.
Ich weiß langsam nicht mehr, was ich tun soll. Wir waren auch schon in einer Ehe Beratung, als wir getrennt waren, weil ich das als Bedingung gesetzt habe, damit wir es noch mal miteinander versuchen. Die Eheberatung war meiner Meinung nach gut, da sie neutral war und uns beiden Fehler und Möglichkeiten aufgezeigt hat. Leider wurden die Möglichkeiten von ihrer Seite nicht so angenommen, wie ich mir das gewünscht hätte. Auch die Eheberaterin hat vieles als machbarer angesehen als meine Frau. Im Nachhinein hat meine Frau die Eheberatung immer wieder schlecht geredet. Mein Eindruck ist, dass sie nicht damit klarkommt, wenn ihr jemand Fehler aufzeigt oder Kritik übt.
Sie ist jemand, der die Fehler immer nur bei anderen sieht. Ich bin ich bin sicherlich nicht perfekt und mache auch viele Fehler, ich gebe diese aber auch zu, wenn Sie mir aufgezeigt werden und ich sie erkenne. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie jemals zu mir gekommen wäre und sich bei mir für ein Verhalten entschuldigt hätte oder einen Fehler als solchen von sich aus zugegeben hätte.
Ich frage mich langsam, ob ich das noch lange so durchhalten kann. Ich merke, wie ich immer häufiger depressive Phasen habe. Dann bin ich auch beruflich absolut unproduktiv und komme nicht voran, was das Ganze dann noch verstärkt.
Wie ist euer Eindruck von dem, was ich geschildert habe? Was soll ich tun?