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Jeremiasfbi

Neues Mitglied
Guten Abend liebe Helfenden,

ich weiß gar nicht so recht - wo ich anfangen soll - aber so wie es JETZT ist - kann es einfach nicht weitergehen.

Jedenfalls stehe ich vor der Entscheidung meines Lebens - und ja - ich werde sicherlich auch nieder gemacht - wie kann ich nur, dessen bin ich mir bewusst - aber da muss ich jetzt durch - ich muss einfach es loswerden - und bevor ich die Seelsorge anrufe - die genügend zu tun haben mit wirklich echten Notfällen - belästige ich erstmal euch - sorry.

Für den Anfang erstmal eine Kurzfassung - damit ihr wisst - um was es überhaupt geht.

Ich bin 45 Jahre alt - und nun 20 Jahre verheiratet - aber - inzwischen nicht mehr glücklich - gar nicht mehr glücklich.
Dies hat sich über die letzten 2-3 Jahre so sehr verstärkt - daß ich - obwohl ich das für unmöglich hielt - inzwischen eine Affäre / Liebschaft angefangen habe. ( nun kommt gleich der Shitstorm )
Nun stehe ich vor einem Scheidepunkt - denn es ist inzwischen unerträglich geworden ....
Ich muss wählen ( und das werde ich auch ) - zwischen weiterhin in der Ehe zu bleiben ( obwohl es mich nicht glücklich macht) - und meiner Frau - solange ich das durchhalte - eine heile Welt vorspielen - auch wenn das nicht wahr ist ) - und dafür meine Affaire / Liebschaft das Herz zu brechen ( das würde wohl Sie und mich seelisch zerstören)
oder
meiner Frau (59 J.) reinen Wein einzuschenken - ( denn eigentlich ist meine Meinung - hat Sie nach all den Jahren Ehrlichkeit und Wahrheit verdient) - daß ich DAS ALLES einfach nicht mehr möchte ( dies Leben mit ihr) - denn von meiner Seite aus ist da keine Liebe mehr - nur noch Respekt für all die Jahre - die Sie auch in schweren Zeiten für mich da wahr - wie ich auch für Sie. Aber das ist alles - ich versuche - so wenig wie es nur irgend geht - zu Hause zu sein - zum Glück habe ich beruflich so viel zu tun - dass ich den Kontakt möglichst gering halten kann. Umarmungen - oder Küsse - sind für mich die Hölle - am liebsten würde ich sie wegdrücken - oder schreiend weglaufen -
und ein Leben entweder alleine - ( oder mit meiner Affäre ( die ICH kompromisslos liebe - und sie mich auch ) - neu zu starten.

Die wichtigsten Fragen - die Non-Stop im Kopf kreisen:
Soll ich in einer Ehe bleiben - nur aus Respekt - damit der Partner ein vermeintliches Glück und finanzielle Absicherung hat?
was mich wahrscheinlich zerstören wird - denn ich werde erdrückt - esse so schon fast nichts mehr - ich weiß nicht - wann ich das letzte Mal glücklich war.
In der Folge verletzte ich meine neue "Freundin" - für Immer
Oder gebe ich alles auf - um nach 20 Jahren auch mal an Mich zu denken - um die Chance auf ein neues Glück zu haben ( falls es kommt)
Wie und wann sage ich es meiner Noch-Frau?
Ich habe nur noch Fragen - Alpträume - Appetitlosgkeit - kaum noch Schlaf- keine Lebensfreude -
Nur wenn ich mit Pamela schreibe - bin ich glücklich - und wenn wir real zusammen sind - fühle ich mich wieder glücklich - sie zaubert wieder Sonne in mein Herz.

Entschuldigt den vielleicht etwas chaotischen Text - ich kann das eigentlich besser.

P.S.: Ich habe am 23.12. eine Mail an eine lokale Psychotherapeutin geschrieben - ich hoffe - sie meldet sich im Januar zurück - denn egal - was kommt - alleine ( ich habe keinen Freundeskreis - weil ich alles für die Familie gegeben habe) - schaffe ich das nicht.
Ach ja - die Frage wird sicherlich kommen - es gibt keine gemeinsamen Kinder - sie hat Ihre mit in die Beziehung / Ehe gebracht - die sind schon erwachsen und haben eigene Kinder
 
Ach ja - die Frage wird sicherlich kommen - es gibt keine gemeinsamen Kinder - sie hat Ihre mit in die Beziehung / Ehe gebracht - die sind schon erwachsen und haben eigene Kinder
Das ist gut.
Kein Stress, du kannst dich in Ruhe trennen.
So etwas passiert.
Du brauchst keine Therapeutin, sondern eine Fachanwältin für Familienrecht.
 
Wie ist es denn umgekehrt? Liebt deine Ehefrau dich noch?
Fang damit an, keine Umarmungen und keine Küsse mehr zuzulassen und dann schenkst du ihr reinen Wein ein wie es um deine Gefühlswelt ihr gegenüber steht. Und dann seht ihr weiter.

Es geht darum, langsam aber sicher die gegenseitige emotionale und auch finanzielle Abhängigkeit runterzufahren und das muss dann beidseits akzeptiert werden können. Dann erst kann eine einvernehmliche, respektvolle Trennung auf Augenhöhe möglich sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
das sind ja ziemlich schnell erste Reaktionen - die sehr eindeutig ausfallen. Ich hätte eher erwartet - ich werde in der Luft zerrissen - so ala typisch Mann - zu feige - und und und ....
Das etwas nicht stimmt - ahnt meine Noch-Frau garantiert schon - der "Haussegen" hängt eh etwas schief - da ich nach all den Jahren einfach nicht mehr ALLES mitmache - nur weil sie es sagt.
Ich hatte gedacht - ich schaffe die Weihnachtstage mit einer besseren Maske - aber das war wohl nichts .....
Dann werde ich mich wohl mal nach einer Unterkunft umschauen müssen - die ich hoffentlich irgendwie bezahlen kann ( sehr schwierig hier vor Ort ) - denn das ist mir durchaus bewusst - ich werde sofort gehen müssen ( was ich durchaus verstehen kann ) - egal ob mit oder ohne Affären-Geständnis.
.
Ich gehe nun mal erstmal um den Block - bis nachher sind noch einige Kommentare / Fragen gekommen....
 
Respekt ist in deinem Falle eine respektvolle Trennung, bei der du deiner Frau ihre Würde lässt und alles mit ihr auf Augenhöhe regelst. Die finanzielle Absicherung wird einerseits juristisch geregelt - ihr seid ja verheiratet - andererseits kannst du da ja auch privat noch etwas veranlassen, wenn du das gerne möchtest.

Ich würde allerdings nichts von der Affäre erzählen, das ganze wird schon schwer genug für deine Frau und du würdest damit ohnehin nur dein Gewissen erleichtern. Für sie macht es keinen Unterschied mehr. Natürlich kann es aber auch sein, dass sie längst etwas ahnt.

Was mir etwas aufstößt ist deine Frage, ob du nach 20 Jahren auch mal an dich denken darfst. Heißt das, du warst nie glücklich in deiner Ehe? Wurdest du damals dazu gezwungen?
 
Wie ist es denn umgekehrt? Liebt deine Ehefrau dich noch?
Fang damit an, keine Umarmungen und keine Küsse mehr zuzulassen und dann schenkst du ihr reinen Wein ein wie es um deine Gefühlswelt ihr gegenüber steht. Und dann sehr ihr weiter.

Es geht darum, langsam aber sicher die gegenseitige emotionale und auch finanzielle Abhängigkeit runterzufahren und das muss dann beidseits akzeptiert werden können. Dann erst kann eine einvernehmliche, respektvolle Trennung auf Augenhöhe möglich sein.
ich denke - sie liebt mich noch - aber das Sie mit der aktuellen Situation glücklich ist - kann ich mir wirklich nicht vorstellen.
Ich werde auf jeden Fall fair sein - dafür sind 20 Jahre und der Respekt einfach zu groß.
Finanziell hab ich es natürlich einfacher - da ich einen Vollzeitjob habe - bei ihr ist die Lage viel gravierender.
 

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