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Unsicherheit bei Hundebegegnungen- eure Erfahrungen?

Sehr schade, dass niemand auf die Frage, warum man nichts dafür tut, dass mehr Freilaufgebiete ausgewiesen werden, wenn man sich so sehr an den Hunden stört, eingegangen ist.
Das ist aber doch die Aufgabe der Hundehalter und NICHT der Menschen, die keine Hunde halten.
Wenn ich meinem Hund nicht so viel auslauf garantieren kann, dass er vernünfitg und einigermaßen artgerecht gehalten werden kann, dann darf ich keinen Hund halten, denn das wäre Tierquälerei.
Es ist nicht die Aufgabe der Gesellschaft, proaktiv Flächen zu schaffen, damit andere ihr Hobby (Hund ist nunmal ein Hobby) ausleben können.
Aber Hundehalter könnten sich zB zusammentun und entsprechende Areale erwerben oä.
Es könnte Vereine geben usw (gibt es bestimmt auch)
 
Schlecht ist es nicht, Hunde "lesen" zu können, schlecht ist es, wenn Hundehalter ERWARTEN, dass die Umwelt ihre Hunde lesen kann und dies voraussetzen, bzw fehlverhalten des Hundes mit mangelnder "Lesefähigkeit" der Umgebung gleichsetzen.

Das wäre in etwa so, als würde man erwarten, dass man mit seinem Kind in einen Laden gehen kann und das Kind darf sich einfach an allem bedienen: Schokolade aufreißen, Leute anrempeln usw. Denn schließlich muss man Kinder ja "lesen" können und wer dann nicht die Schoko so hinstellt, dass kein Kind hinkommt oder nicht ausweicht, wenn ein Kind rumrennt, der ist doch selber schuld...schließlich ist es das natürliche Verhalten eines Kindes, Schoko zu lieben und rumzurennen.
ich denke, jeder wird mir zustimmen, dass es für ein kleines Kind mehr oder weniger natürlich ist, dass es gern rennt, nicht schaut ob da jemand und dass es Schoko mag.
Die Aufgabe von Eltern ist es aber, diesen natürlichen "Trieb" sozialverträglich abzufangen: Eben zB dadurch, dass man ganz kleine Kinder (die noch nicht in der LAge sind, Regel zu verstehen) besser an die Hand nimmt oder im Kinderwagen fährt und dass man ihnen so bald es auch nur ansatzweise geht, beibringt, dass so ein Verhalten nicht OK ist.

SO ist nunmal unsere Vorstellung von respektvollen Miteinander und was für Kinder gilt, gilt erstrecht für Hunde...
Auch wenn man noch so kinderlieb ist und gut mit Kindern kann, muss man solches Verhalten nicht tolerieren (wobei es ja durchaus nicht wenige Eltern gibt, die genau DAS fordern)
und auch wenn man Hunde noch so gut lesen kann und sie mag, muss man trotzdem nicht tolerieren, dass Hundehalter ihre Hunde nicht erziehen.
Zu diesen unsinnigen Vergleichen kann man nur sagen:
Hunde sind keine Kinder und nur Menschen die wirkliche keine Erfahrungen mit Hunden haben ziehen solche Vergleiche

Hunde werden sehr wohl als "Familienmitglieder" angesehen, aber nicht als Kinder.

Wie ich oben schon schrieb: ein respektvolles Miteinander kann nur auf Gegenseitigkeit beruhen.

Und die meisten Hundehalter halten sich auch an die verabredeten Dinge/Vorgaben und Gesetze.
Sonst würden wohl wesentlich mehr Verletzungen an Menschen aufgezeichnet.

Am Ende habe ich den Verdacht @Violetta Valerie , dass du hier nur provozieren möchtest (siehe auch "Kampfhunde") weil du auch keine Fragen beantworten magst.
 
Das ist aber doch die Aufgabe der Hundehalter und NICHT der Menschen, die keine Hunde halten.
Wenn ich meinem Hund nicht so viel auslauf garantieren kann, dass er vernünfitg und einigermaßen artgerecht gehalten werden kann, dann darf ich keinen Hund halten, denn das wäre Tierquälerei.
Es ist nicht die Aufgabe der Gesellschaft, proaktiv Flächen zu schaffen, damit andere ihr Hobby (Hund ist nunmal ein Hobby) ausleben können.
Aber Hundehalter könnten sich zB zusammentun und entsprechende Areale erwerben oä.
Es könnte Vereine geben usw (gibt es bestimmt auch)

Wessen Aufgabe ist es denn wirklich?

Die der Gemeinde(!), die dafür ein Stück Land zur Verfügung stellen muss, wenn in der Umgebung überwiegend Leinenpflicht herrscht.

Warum herrscht denn Leinenpflicht?
Weil es Menschen gibt die behaupten sie haben Angst vor Hunden, sie müssen sich aber nicht untersuchen lassen oder gar dagegen behandeln lassen, - es reicht so eine Behauptung einfach aus.

Einige fühlen sich alleine durch die Sichtung und/oder Anwesenheit von Hunden schon belästigt.
Auch hier muss keiner in "Beweispflicht" gehen.

Das diese Leinenpflicht schon auch eine Einschränkung für den Hund und den Halter ist, kann wohl jeder hier sehen.

Und wenn die Gemeinde eben keine Freilaufflächen ausweist, warum sollten sich dann nicht alle Gemeindemitglieder dafür einsetzen?
Schließlich sagt ja ein Teil der Gemeinde: ich habe Angst vor Hunden, ich fühle mich belästigt durch sie.
Der Hundehalter sagt: Wo kann ich meinen Hund noch artgerecht Laufen lassen?

Bingo! Beide Parteien profitieren davon!

Aber so etwas weiss man nur, wenn man sich in der eigenen Gemeindeordnung auskennt und auch in der Gemeinde aktiv teilnimmt.
 
Wie ich schon einmal schrieb: DAS ist nicht möglich.
Noch nicht mal bei den wirklich gut im Gehorsam stehenden Polizeihunden.

Letzte Antwort von mir.

Du bist echt witzig: du sagst es ist nicht möglich, dass ein Hundehalter dafür sorgen kann, dass sein eigener Hund nicht zubeißt.
Als Passant , der einem fremden aggressiven Hund dann gegenübersteht, soll es laut dir aber dann plötzlich möglich sein, es nicht zu einem Angriff kommen zu lassen, wenn man den Hund nur richtig lesen kann.

Da fällt mir nix mehr zu ein.
 
Als Passant , der einem fremden aggressiven Hund dann gegenübersteht, soll es laut dir aber dann plötzlich möglich sein, es nicht zu einem Angriff kommen zu lassen, wenn man den Hund nur richtig lesen kann.
Ein Hund, der vll. sogar bellend auf dich zukommt, muss nicht aggressiv sein.
Evtl. empfindet man es so, aber so muss es gar nicht sein.

Daher gehe ich davon aus, dass du Hunde nicht besonders gut lesen kannst bzw. dir in so einem Fall nicht zu helfen weißt. Obwohl du dich lt deiner Aussage seit Kindesbeinen an "informiert" hast wie man Hunde liest.

Du bist echt witzig: du sagst es ist nicht möglich, dass ein Hundehalter dafür sorgen kann, dass sein eigener Hund nicht zubeißt.
Nein, das ist kein Witz.
(....)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das möchte ich hervorheben.
Denn es ist so wichtig, egal ob bei Tieren oder Menschen.
Genau so ist es - aber eben auf GEGENSEITIGKEIT.
Also ich denke, niemand stört sich an einem Hund, der sich benimmt und der ein Herrchen hat, das ihn im Griff hat, seine Hinterlassenschaften entfernt usw.
Im Gegenzug kann natürlich auch der Hundehalter erwarten, dass er in Ruhe mit seinem erzogenen Hund unterwegs sein darf und ihn zB niemand unnötig erschreckt oä.
Also Hunde und Halter sollten ihre Umgebung nicht belästigen und Menschen ohne Hund auch die Hunde bzw deren Halter nicht belästigen.
Klappt bei den allermeisten Menschen doch ganz wunderbar.
 
Letzte Antwort von mir.

Du bist echt witzig: du sagst es ist nicht möglich, dass ein Hundehalter dafür sorgen kann, dass sein eigener Hund nicht zubeißt.
Als Passant , der einem fremden aggressiven Hund dann gegenübersteht, soll es laut dir aber dann plötzlich möglich sein, es nicht zu einem Angriff kommen zu lassen, wenn man den Hund nur richtig lesen kann.

Da fällt mir nix mehr zu ein.
Ist doch kein Problem: Man muss einfach nur lernen, wirklich schnell auf einen Baum zu klettern und schon hat man den Angriff vermieden....so schwer ist das doch auch nicht🙄.

Mal im Ernst: ein Erlebnis von mir: Ich musste eine Weile an einem Haus vorbei gehen, wo ganz offenbar immer "Gassizeit" war, ungefähr zu der Zeit, als ich dort vorbei ging. die Besitzer des Hundes machten dann immer das Gartentor auf und der Hund schoss wie eine rakete raus. laut bellend und mit einem Affenzahn. natürlich war der nicht angeleihnt oder so. Also der war so schnell weg, dass die Besitzer innerhalb von Sekunden außer Hörweite waren. Zum Glück war der Hund nicht besonders groß, aber eben auch nicht ganz klein... so mittel- kein Listenhund sondern irgendwas anderes.
ich habe deswegen immer einen Umweg gemacht oder bin in einen Hauseingang gegangen oä., denn das was ich da immer beobachtet habe, machte mir echt richtig Angst.
Aber es kam wie es kommen musste: Einmal ging wieder dieses Gartentor auf und ich war bestimmt 200 meter weit weg. der Hund raste die komplette Straße runter auf mich zu.... sowas habe ich noch nicht erlebt: Also wirklich die komplette Straße in einem Affenzahn...also keine Ahnung wo da mein Fehlverhalten gewesen sein könnte, denn ich war echt weit weg und ging da einfach nur....leider war halt kein Hauseingang zum Verstecken oder ein Baum zum raufklettern oä (das scheinen solche Leute ja zu erwarten). Und dann umkreiste mich das Vieh und bellte und knurrte mich an und ließ mich auch nicht weg: Besitzer natürlich ewig weit weg.
ich brüllte dann rüber, sie sollen gefälligst ihren Köter sichern- ich hatte echt Panik. Irgendwann (ich war echt schweißgebadet, zum Glück hatte ich einen großen schweren Stockschirm mit fieser Spitze dabei und den hätte ich notfalls auch eingesetzt) latschten dann die Besitzer dann mal her und der Mann ging mit dem Hund weg...bzw der Hund schoss die Straße in die andere Richtung und war schon wieder verschwunden und der Halter dackelte hinterher.
ich stellte die Frau dann zur Rede, dass ich das jetzt schon so oft beobachtet habe und dass man so einen Hund anleinen muss...und die Antwort: Das hat er noch nie gemacht.
Ja klar! Da kommt einem doch alles hoch. Wenn sie sich wenigstens entschuldigt hätte, dass ihr Köter mich zu Tode erschreckt hat.
Aber da sieht man es halt: Das Problem ist nunmal am anderen Ende der Leine- bzw der hier nicht vorhandenen Leine, denn so einen Hund nicht anzuleinen ist wirklich das allerletzte.
Wenn ich mir vorstelle, es würde ein Kind so angegangen werden....😢
Ein Kind wäre natürlich weggelaufen und der Hund dann am Ende noch hinterher....
Eigentlich sollte man sowas anzeigen...


Also jedenfalls: Ja, ich habe den Hund sehr gut lesen können: ich kannte ihn ja nun schon und wusste, wie der drauf ist. Und wenn ein Hund laut bellend und knurrend auf mich zurennt und mich umkreist habe ich auch keine Lust, mit dem Tierchen eine Psychoanalyse zu machen.
Und es kam ja auch wie erwartet. Deswegen hatte ich ja auch den Schirm dabei...einfach um im Notfall wenigstens ein bißchen was zu haben.
Keine Ahnung, wie ich mich hätte noch "besser", hundefreundlicher, oder rücksichtsvoller hätte verhalten können. Aber mir fallen eine Menge Dinge ein, die die Hundehalter hätten besser machen können.
Macht es nunmal nicht besser, denn solchen Leuten ist das egal. Vermutlich freuen die sich noch dran.
Mir wäre das als Hundehalter super peinlich.
Ich meine: Wenn ich sehe, dass jemand echt Angst hat...
Ende vom Lied: ich bin in Zukunft zum Hinterausgang rausgegangen und einen Umweg, damit ich nichtmal in die Sichtweise dieser netten Hundebesitzer und ihres Köters kam.
SO sieht meiner Meinung nach keine Rücksicht aus.
 
Genau so ist es - aber eben auf GEGENSEITIGKEIT.
Also ich denke, niemand stört sich an einem Hund, der sich benimmt und der ein Herrchen hat, das ihn im Griff hat, seine Hinterlassenschaften entfernt usw.
Im Gegenzug kann natürlich auch der Hundehalter erwarten, dass er in Ruhe mit seinem erzogenen Hund unterwegs sein darf und ihn zB niemand unnötig erschreckt oä.
Also Hunde und Halter sollten ihre Umgebung nicht belästigen und Menschen ohne Hund auch die Hunde bzw deren Halter nicht belästigen.
Klappt bei den allermeisten Menschen doch ganz wunderbar.
Im gegenwärtigen Fall war es doch so oder? Und dennoch hat das Hund-Mensch-Gespann Ängste ausgelöst und die TE hat sich (eventuell) gestört gefühlt. Das lässt sich nicht vermeiden und ist in diesem Fall das Thema der "Angst-Person".
Ansonsten stimme ich der Rücksichtnahme zu.
 
Ein Hund, der vll. sogar bellend auf dich zukommt, muss nicht aggressiv sein.
Evtl. empfindet man es so, aber so muss es gar nicht sein.

Daher gehe ich davon aus, dass du Hunde nicht besonders gut lesen kannst bzw. dir in so einem Fall nicht zu helfen weißt. Obwohl du dich lt deiner Aussage seit Kindesbeinen an "informiert" hast wie man Hunde liest.


Nein, das ist kein Witz.
(....)
Noch einmal: Wenn ein Hund bellend auf mich zurennt, dann weiß ich eben nicht, was er will.
Und es ist nicht meine Aufgabe, das herauszufinden.

Es ist die Aufgabe der haltenden Person zu verhindern, dass der Hund das macht.
 
Was ist das bitte für ein Gerede von "einen Hund lesen".

Wer sowas zu anderen sagt, dass sie das tun sollen, ebenso wie "Rücksicht beiderseits",

das sind für mich schon Hundebesitzer, denen und ihren Töhlen ich nicht begegnen muss.

Nein, ich muss überhaupt keinen fremden Hund "lesen" können wenn ich einen Spaziergang mache.

Ich wüsste auch nicht, wo der Spaziergänger jetzt "Rücksicht" auf einen Hund und Herrchen nehmen könnte oder sollte.

Normal geht man unbehelligt aneinander vorbei.
 

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