Ihm ist die Tochter peinlich, da die Leute gucken.
Oder er ist einfach nur überfordert ?Oder unsicher?
Unerfahren? Verwirrt, weil er die Reaktionen der Leute nicht versteht?
Oder es ist ihm unangenehm Aufmerksamkeit zu bekommen durch Fremde? Oder ? Oder? Oder?
Wir wissen nicht, ob es ihm peinlich ist.
Was wir wissen ist, dass TE uns geschrieben hat, dass er Mitleid mit der Tochter empfindet.
Dass er selbst an solch einen Schicksal zerbrechen würde.
Daraus könnte man jetzt schlussfolgern, dass er evtl auch einen großen Respekt der Tochter und der Mutter empfindet.
Das wiederum könnte ihn im Umgang mit der Tochter einschüchtern...
Und im geschützten Raum geht er ja mit ihr entspannter um.
Also vielleicht ist er einfach noch nicht bereit für die Verantwortung?
Zusammenziehen heißt auch immer aufeinander einstellen, Verantwortung im Haushalt und Alltag übernehmen...
Und ich finde nicht, dass das etwas über die Beziehung aussagt, wenn er (noch) nicht bereit für den Zusammenzug ist. Aber es sagt etwas über ihn aus. Deswegen hatte ich ja schon mal geschrieben: Gespräch suchen, die richtigen Fragen abklären, Verständnis zeigen, Wünsche und Bedürfnisse formulieren, ohne Druck, im entspannten Austausch. Aber auch mal den Freund auf Platz 1 setzen, nicht nur fürs Kind leben... Irgendwann ist das Nest leer... Dann kommt das Loch oder Frau sorgt vor und fängt früher, noch während das Nest belegt ist, wieder an Frau zu sein und zu leben... Und dazu bietet sich dieser Mann hier gut an.