Ich denke, das Problem, in diesem Fall, ist nicht die Hilfe an sich, sondern das Ausmaß, die die Hilfstätigkeiten annehmen und das das auf Kosten der eigenen Beziehung und der eigenen Aktivitäten gehen.
Und da kann ich die TE schon verstehen.
Eben, es ist die Regelmäßigkeit, was die TE stört!
Gegen ein oder zweimal ein bisschen was helfen hätte wohl kaum jemand etwas.
Als vor ein paar Jahren mein Fernseher plötzlich den Geist aufgegeben hat, brauchte ich auch jemand, der mir dabei geholfen hat, mein altes, schweres und unhandliches 90er Jahre-Prachtstück aus dem Keller zurück in die Wohnung zu tragen.
Und ob der Kumpel, der mir damals netterweise das Teil hochgeschleppt hat, vergeben war oder nicht...(war er) darüber hätte weder ich, noch sonst wer eine Sekunde lang nachgedacht.
Oder wenn man z.B. wegen Umzug o.ä. Hilfe braucht, dann sucht man sich normalerweise ja mehrere Leute und nicht nur einen, die einem helfen können, und revanchiert sich dann irgendwie.
Aber an 3 von 4 Wochenenden den vergebenen Kollegen in Anspruch nehmen wollen, das ist eine ganz andere Hausnummer, finde ich!
Da würde ich allerdings auch eher meinem Partner eine Ansage machen, denn sich mit der Kollegin rumzustreiten wird wohl nichts bringen.
Im Gegenteil, vielleicht fühlt die sich dann sogar erst recht als ganz besonders begehrenswert bestätigt, wenn eine eifersüchtige Frau bei ihr aufschlägt?😉