(...) und dass ich körperlich nicht alle Attribute (keine XXL Titten) hab die er wichtig fand. Also er hatte mich lieb, keine Frage, aber das hat mich irgendwie belastet.
Genau.
Ich lerne also eine nette Frau kennen und erzähle der auf den Kopf zu, was ich bevorzuge - und was sie nicht hat? Macht Sinn.
Und drüben kommt dann erst irgendwann später die Überlegung auf, wer von beiden ein Problem hat.
Die Frau ohne XXL-Titten hat jedenfalls kein Problem, da sie damit ziemlich gut (oder eher sogar besser) leben kann.
Also müsste man nun den Mann betrachten
Ich wollte ihm das auch ermöglichen, aber er sagte dann immer wieder das er möchte das sich alle dabei wohl fühlen.
Ach komm schon, ab einem gewissen Alter kann man erwarten dass bekannt ist, dass nonverbale Kommunikation gar stärker ist als diese gegenteilig geredeten Worte, denn die erzeugen die Ansicht etwas bringen zu müssen.
Gepredigt wurde relaxen... angekommen ist: "leisten"...
Für mich ist sowas aber eher "Arbeit" die ich für meinen Partner dann mache, also nicht so das alle sich "wohlfühlen", eher rational ausführen und schauspielern wäre es von meiner Seite gewesen und vielleicht ein bisschen fallen lassen/Spaß haben währenddessen. In erster Linie wollte ich ihm seinen Lebenswunsch erfüllen und hatte selbst da nicht so das Verlangen nach. 😅
Ja, ich weiß das das nicht normal ist und ich will das nicht wieder so haben.
Du wirst nun aber eins betrachten müssen.
Stell Dir vor, es kommt ein super gepflegter toller Typ um die Ecke, Du kennst ihn nicht, aber es steht an, dass Du all das (s.o.) für ihn auch machst.
Machst Du das?
Nö.
Warum nicht?
Weil Du daran nicht teil hast.
Also fragt man sich: warum hast Du den, über den Du Dich beschwerst, nicht einfach ebenso raus gesetzt?
Vermutlich hattest Du Bock auf ihn.
Denn alles andere wäre in Richtung Missbrauch zu diskutieren.
Dann aber kannst Du Dich nicht wirklich nachträglich beschweren, dass Du das alles ja nicht wolltest oder nicht so wolltest sondern anders wolltest.
Wolltest?
Also nicht: gar nicht wolltest.
Es geht also darum, Dich selbst in so einer Situation ein zu ordnen.
Was will ich, was hab ich davon, was hat der andere davon, was will er?
Wollen wir was gemeinsam oder begegnen wir uns grad nur zufällig, weil es Schnittpunkte unserer Lebenslinie gibt?
Und nein, auch die muss(!) es nicht geben, da es neben dem Kreuzen noch das Hoch und Runter gibt.
Dies spielt zB dann eine Rolle, wenn der Untergebene seinen Weg mit der attraktiven Vorgesetzten kreuzt, aber trotzdem kein Funke überspringt.
Man unterwandert oder überspringt sich.