Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Haftungsfrage bzw. wie ist der korrekte Weg

subufa

Neues Mitglied
Situation:
zu Übungszwecken im Brandfalle rutschen die Kitakinder meiner Gruppe die Feuerrutsche herunter.
Plötzlich taucht ein anderes Kitakind (Kind mit erhöhtem Förderbedarf, des Weiteren ist eine Selbst- und Fremdgefährdung durch das Kind bekannt) auf und drängelt sich durch die Schlange der Kinder nach vorne, dabei schubst das Förderkind andere Kinder weg (aus den Augenwinkeln gesehen).

I c h erhalte einen massiven Schlag gegen den Kopf und falle fast kopfüber in die Rutsche über ein anderes Kind hinweg (ich konnte mich gerade so halten).

Das ich eigentlich beim Rutschen begleiten wollte, weil es Angst hat.

Anderer Kollegen sind weit und breit nicht zu sehen.Außer der Kollegin, die unten die Kinder am Ende der Rutsche in Empfang nimmt.
Ich im "Tun" mit dem Kind aus meiner Gruppe, in der Rutsche, das nicht alleine Rutschen will plus dem Förderkind im Rücken bzw. irgendwie überall und nirgendwo und das mit aller versucht sich an mir und dem Kind in der Rutsche vorbeizudrängen.

Zusätzlich zu den Kindern aus meiner Gruppe die in der Schlange anstehen.Erst, nach einer gefühlten Ewigkeit taucht ein Kollege auf.

Schnauzt mich an, nimmt mir das Förderkind ab (das ist jetzt nett ausgedrückt reißt es von mir weg, wäre richtiger).
Ich versuche immer noch das Förderkind davon abzuhalten sich an mir und dem Kind in der Rutsche vorbeizuquetschen, in dem ich es endlich schaffe das dort sitzende Kind aus der Rutsche heraus zu nehmen.
Setzt sich der Kollege einfach mit dem Förderkind in die Rutsche und rutsch herunter und "ward" nicht mehr gesehen

Meine Frage ist jetzt:
Wer würde haften, wenn ich mich jetzt tatsächlich schwer verletzt hätte bzw. welcher Weg wäre dann korrekt.

Weh getan hab ich mir nämlich schon und das nicht zu knapp.
 
Der korrekte Weg wäre wohl gewesen, zunächst das Personal zu schulen um dann - bei der Veranstaltung - die Bewältigung der Kindermassen dazu zu nehmen.
Damit dies funktioniert, müsste an jedem Hindernis eine Aufsicht aufgestellt sein, die im geschilderten Fall das Förderkind festgehalten hätte und Dir geholfen hätte, mit dem will-nicht-allein runter zu rutschen.
Nun kommt eventuell das Argument: ging nicht, zu wenig Leute.
Zu wenig Leute ist wie etwas mehr als gar keiner, was zur Folge hat, dass eben nur wenige Kinder je Durchgang teilnehmen können oder die Übung gleich ausfällt.
Die Haftung dürfte beim (hoffentlich versicherten) Veranstalter liegen, zumindest dürfte dies bei unsren Pfadfinderaktionen so gewesen sein, wo es auch um Gruppenaktivitäten ging.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß gar nicht ob wir hier jusristische Tipps geben dürfen aber allgemein würde ich sagen im zweifel haftet die Aussichtsperson des Kindes so wie es im allgemeinen mit kindern auch gehandhabt wird. Ich weiß nicht wie genau die Auflagen sind aber ggf auch noch der Arbeitgeben da ihr die Kinder doch ohnehin IMMER zu 2. betreuen müsst weil wegen Kindermisshandlung etc heutzutage?

*ACHTUNG ALLES GEFÄHRLICHES HALBWISSEN UND WENN NUR AN DENKANSTOß NEHMEN BITTE* ggf dann nochmal im Internet sich schlau lesen
 
Situation:
zu Übungszwecken im Brandfalle rutschen die Kitakinder meiner Gruppe die Feuerrutsche herunter.
Plötzlich taucht ein anderes Kitakind (Kind mit erhöhtem Förderbedarf, des Weiteren ist eine Selbst- und Fremdgefährdung durch das Kind bekannt) auf und drängelt sich durch die Schlange der Kinder nach vorne, dabei schubst das Förderkind andere Kinder weg (aus den Augenwinkeln gesehen).

I c h erhalte einen massiven Schlag gegen den Kopf und falle fast kopfüber in die Rutsche über ein anderes Kind hinweg (ich konnte mich gerade so halten).

Das ich eigentlich beim Rutschen begleiten wollte, weil es Angst hat.

Anderer Kollegen sind weit und breit nicht zu sehen.Außer der Kollegin, die unten die Kinder am Ende der Rutsche in Empfang nimmt.
Ich im "Tun" mit dem Kind aus meiner Gruppe, in der Rutsche, das nicht alleine Rutschen will plus dem Förderkind im Rücken bzw. irgendwie überall und nirgendwo und das mit aller versucht sich an mir und dem Kind in der Rutsche vorbeizudrängen.

Zusätzlich zu den Kindern aus meiner Gruppe die in der Schlange anstehen.Erst, nach einer gefühlten Ewigkeit taucht ein Kollege auf.

Schnauzt mich an, nimmt mir das Förderkind ab (das ist jetzt nett ausgedrückt reißt es von mir weg, wäre richtiger).
Ich versuche immer noch das Förderkind davon abzuhalten sich an mir und dem Kind in der Rutsche vorbeizuquetschen, in dem ich es endlich schaffe das dort sitzende Kind aus der Rutsche heraus zu nehmen.
Setzt sich der Kollege einfach mit dem Förderkind in die Rutsche und rutsch herunter und "ward" nicht mehr gesehen

Meine Frage ist jetzt:
Wer würde haften, wenn ich mich jetzt tatsächlich schwer verletzt hätte bzw. welcher Weg wäre dann korrekt.

Weh getan hab ich mir nämlich schon und das nicht zu knapp.
Ich würde mich über deinen Kollegen beschweren-

So ein Verhalten geht ja gar nicht.
 
Vermutlich hat der Kollege in dem simulierten Notfall nicht verstanden, dass vor dem Rutschen oben die Diskussion zu Ende geführt werden muss , wer zuerst dran ist.
Das Förderkind durfte nicht, das andere wollte nicht, die Aufsicht konnte nicht und der Kollege hat die Krise bekommen.
Drum hat er sich das Kind geschnappt und ist runter.
Aus diplomatisch-kollegialer Sicht war sein Verhalten allerdings nicht optimal, sondern er hätte einfach das Feuer für gelöscht erklären können...

So hätte er alle Zeit der Welt gehabt, mit zu diskutieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der korrekte Weg wäre wohl gewesen, zunächst das Personal zu schulen um dann - bei der Veranstaltung - die Bewältigung der Kindermassen dazu zu nehmen.
Damit dies funktioniert, müsste an jedem Hindernis eine Aufsicht aufgestellt sein, die im geschilderten Fall das Förderkind festgehalten hätte und Dir geholfen hätte, mit dem will-nicht-allein runter zu rutschen.
Nun kommt eventuell das Argument: ging nicht, zu wenig Leute.
Zu wenig Leute ist wie etwas mehr als gar keiner, was zur Folge hat, dass eben nur wenige Kinder je Durchgang teilnehmen können oder die Übung gleich ausfällt.
Die Haftung dürfte beim (hoffentlich versicherten) Veranstalter liegen, zumindest dürfte dies bei unsren Pfadfinderaktionen so gewesen sein, wo es auch um Gruppenaktivitäten ging.

Bist du Jurist das du hier eine juristische Einschätzung abgibst?
 
Situation:
zu Übungszwecken im Brandfalle rutschen die Kitakinder meiner Gruppe die Feuerrutsche herunter.
Plötzlich taucht ein anderes Kitakind (Kind mit erhöhtem Förderbedarf, des Weiteren ist eine Selbst- und Fremdgefährdung durch das Kind bekannt) auf und drängelt sich durch die Schlange der Kinder nach vorne, dabei schubst das Förderkind andere Kinder weg (aus den Augenwinkeln gesehen).

I c h erhalte einen massiven Schlag gegen den Kopf und falle fast kopfüber in die Rutsche über ein anderes Kind hinweg (ich konnte mich gerade so halten).

Das ich eigentlich beim Rutschen begleiten wollte, weil es Angst hat.

Anderer Kollegen sind weit und breit nicht zu sehen.Außer der Kollegin, die unten die Kinder am Ende der Rutsche in Empfang nimmt.
Ich im "Tun" mit dem Kind aus meiner Gruppe, in der Rutsche, das nicht alleine Rutschen will plus dem Förderkind im Rücken bzw. irgendwie überall und nirgendwo und das mit aller versucht sich an mir und dem Kind in der Rutsche vorbeizudrängen.

Zusätzlich zu den Kindern aus meiner Gruppe die in der Schlange anstehen.Erst, nach einer gefühlten Ewigkeit taucht ein Kollege auf.

Schnauzt mich an, nimmt mir das Förderkind ab (das ist jetzt nett ausgedrückt reißt es von mir weg, wäre richtiger).
Ich versuche immer noch das Förderkind davon abzuhalten sich an mir und dem Kind in der Rutsche vorbeizuquetschen, in dem ich es endlich schaffe das dort sitzende Kind aus der Rutsche heraus zu nehmen.
Setzt sich der Kollege einfach mit dem Förderkind in die Rutsche und rutsch herunter und "ward" nicht mehr gesehen

Meine Frage ist jetzt:
Wer würde haften, wenn ich mich jetzt tatsächlich schwer verletzt hätte bzw. welcher Weg wäre dann korrekt.

Weh getan hab ich mir nämlich schon und das nicht zu knapp.

Warum kontaktiert man zu juristischen Fragen keine Anwälte sondern Foren, noch dazu ein Laienforum? Hier kann und darf dir niemand zu irgendetwas raten geschweige eine juristische Einschätzung abgeben.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben