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Wie lange kann ein Mensch für das Leben kämpfen ?

Ich weiß nicht, ob du die Seite kennst? https://www.therapie.de/psyche/info/
Darüber habe ich meine Traumatherapie recht schnell gefunden (ja, leider musste ich sie selbst zahlen, aber das wars wert für mich. Zum Glück war es da gerade möglich)

Ich wünsch dir alles alles Gute.
Danke für deine Nachricht und ja tatsächlich kenne ich die Seite. Aber vielleicht weite ich den Wohnort einfach aus, es gibt evtl auch die Möglichkeit einer Online-Therapie. Ich danke dir 🙂
 
Hi Lisa,

Den Menschen, die sich nicht mehr bei dir melden geht's vielleicht wie mir gerade.
Man möchte etwas sagen, etwas das nicht so platt ist wie der von Dir zitierte "Was einen nicht umbringt..."-Spruch. Aber man weiß nicht so recht, was die richtigen Worte wären. Weder will ich Dir zu nahe treten, noch bagatellisieren, noch hohle Durchhalteparolen schreiben. Wärst du hier, würde ich vermutlich überhaupt die Klappe halten und dich einfach nur in den Arm nehmen.
Meine Hochachtung jedenfalls vor allem, was Du schon durch hast und wovon Du dich nicht unterkriegen hast lassen! Es ist ein besch... Schicksal, das dich nach alldem nicht endlich dein Stück vom Glück finden lässt. Hoffentlich glaubst du nicht an Karma o.ä., du hast nichts getan, um das zu verdienen.

Ich wünsche Dir vor allem, daß Du deinen Glauben an Dich selbst nicht verlierst!
Ich danke dir für deine liebe Nachricht und deine lieben Worte. Ja, meine Psychologin meinte mal dass Krankheit oft wie Trauer ist. Viele aus dem Umfeld können damit nicht umgehen, weil sie nicht damit umgehen können bzw nicht wissen was sie sagen sollen. Ich kann mich da auch ein Stück weit reinversetzen, aber trotzdem tut es irgendwie weh. Da ich noch jung bin, haben die meisten aus meinem alten sozialen Umfeld auch nie Berührungspunkte mit chronischer Krankheit, die das Leben lahmlegt, gehabt und können sich glaub auch schlicht nicht vorstellen was das bedeutet. Einer alten Freundin habe ich es mal erklärt und auch gesagt, dass ich mich einfach freue wenn sie mir eine Nachricht schreibt und ich sonst keinerlei „Erwartungen“ oder so habe. Sie reagierte geschockt und entschuldigte sich dass sie für mich nicht da war. Ich sagte ihr, dass sie sich nicht entschuldigen muss und alles gut sei und dachte wirklich, ok sie hat es verstanden, es war ihr scheinbar nicht so klar.

Nach kurzer Zeit ging’s dann aber wieder los dass sie meine Nachrichten ignoriert und sich nicht oder kaum mehr gemeldet hat. Und ich muss nochmal dazu sagen: ich bin niemand der über seine Krankheit und die Symptome bei Freunden jammert. Ich habe immer versucht „normale“ Themen zu haben, weil auch mir das gut tut über normale Dinge zu reden und ich nicht gerne über Krankheiten und Symptome spreche.

Als sie dann aber mal Liebeskummer hatte und scheinbar niemand anderes verfügbar war, konnte sie sich plötzlich vermehrt melden. Als es mir dann gesundheitlich kurze Zeit wieder schlechter ging, meldete sie sich einfach nicht mehr.

Sowas tut dann irgendwie mehr weh. Man erklärt es und denkt es wurde verstanden, aber eigentlich merkt man dass die Leute einen nur wollen wenn man funktioniert oder wenn man gebraucht wird, aber ansonsten ist man egal.

Tatsächlich bin ich spirituell angebunden, aber ich glaube nicht an die Definition von Karma die medial verbreitet wird. Also; ich glaube nicht dass ich diese Situation verdient habe, keiner hat so eine Situation verdient in meinen Augen, egal mit welcher Krankheit.
Im Gegenteil: ich glaube, dass ich ein gutes und gesundes Leben verdient habe. Ich glaube, dass das jeder verdient.
 
Hi Lisa,
vielen Dank, dass du deine Geschichte hier geteilt hast. Ich kann gut verstehen, wie überwältigend und erschöpfend sich all das anfühlen muss – es klingt nach unglaublich viel, das du schon bewältigt hast. Es ist beeindruckend, wie du trotz allem noch einen Optimismus und die Wertschätzung für die Menschen in deinem Leben bewahrst.

Auch wenn es manchmal so scheint, als gäbe es kaum Unterstützung, ist es mutig, dass du weiterhin nach Möglichkeiten suchst, Hilfe zu bekommen und auf dich achtest. Ich hoffe, dass sich bald Wege auftun, die dich entlasten und dir wieder mehr Lebensqualität geben – sei es durch passende Therapieangebote, neue Kontakte oder kleine Momente, die dir Kraft schenken.

Alles Liebe
Vielen lieben Dank für deine liebevolle Nachricht. Es hat unglaublich gut getan sie zu lesen. Ich danke dir sehr von Herzen 🙏🏻

Liebe Grüße und alles Liebe für dich
 
Hi Sadie und danke für deine Antwort.
Ich danke dir sehr für deine lieben Worte.

Bzgl meiner Erkrankung: Grundsätzlich ist es so, dass forschende Ärzte der Überzeugung sind dass diese Erkrankung sogar geheilt werden kann. Leider fehlt Geld für die Forschung. Bevor ich selbst daran erkrankt bin hab ich noch nie etwas davon gehört und hätte mir niemals denken können dass es eine Erkrankung gibt die von der Politik und auch von vielen Ärzten fälschlicherweise so missinterpretiert und geleugnet wird, obwohl die Erkrankung nicht selten ist.
Also ja, theoretisch besteht die Chance auf Besserung. Ohne medikamentöse Intervention stehen die Chancen gering, aber Wunder gibt es ja immer wieder ?

Ich hatte zu Beginn meiner Erkrankung einen engagierten Professor an einer Universitätsklinik. Dieser hat mir (und einer handvoll anderen Patienten) Antikörper Infusionen verabreicht. Er sagte immer, die Krankenkasse wird das zahlen wenn er als Professor dies verordnet. Haben die Kassen wohl nicht bezahlt, er wurde nämlich entlassen und unsere Therapie endete. Er verabreichte uns die Infusionen weil durch Spendengelder mal eine kleine Studie mit 10 Personen durchgeführt werden konnte und es einigen mit den Infusionen besser ging.

Auch ich konnte von den Infusionen profitieren und mich stabilisieren, aber dadurch dass mir von heute auf morgen dann die Therapie verweigert wurde und keine weitere Therapie in Aussicht ist, bin ich mir unsicher in wie weit ich mich selbst so stabilisiere dass ich wieder arbeiten kann. Hatte damals eine Fortführung der Therapie bei der Krankenkasse beantragt, wurde abgelehnt. Aus dem Homeoffice könnte ich, mit freier Zeiteinteilung, für vielleicht 2h am Tag arbeiten. Leider lässt mein AG das nicht zu, obwohl mein Job aus dem Homeoffice möglich wäre. Es ist ein Trauerspiel und man kann eigentlich selbst kaum noch glauben was so passiert. Der Arbeitsmarkt ist nicht für kranke Menschen gemacht. Entweder funktioniert man so wie es erwartet wird (also 8h vor Ort im Büro sitzen) , oder man ist raus.

Und bzgl meiner Beziehung: also klar, habe ich Gefühle und natürlich fühlt sich durch meine Kindheit auch alles vertraut an. Tatsächlich halte ich aber auch daran fest weil nicht alles schlecht in der Beziehung ist und ich sonst ziemlich alleine wäre. Durch die Beziehung komme ich raus, ich habe eine weitere Person, neben meiner besten Freundin, die sich regelmäßig mit mir trifft und etwas mit mir unternimmt, mit mir in den Urlaub fährt und mich sogar dahingehend unterstützt (finanziell zum Teil, Koffer tragen etc). Also einen Großteil meiner Urlaube und Unternehmungen zahle ich natürlich alleine, ich bin niemand der sich aushalten lässt, aber zum Geburtstag bekomme ich dann auch mal was geschenkt oder werde zum Essen eingeladen etc. Es ist hauptsächlich die Begleitung zur Unterstützung falls ich sie brauche. Und auch wenn ich mich damit in eine Abhängigkeit begebe und es von mir irgendwie auch nicht fair ist, dabei will ich niemanden ausnutzen oder so, fällt es mir so schwer loszulassen. Meine Psychologin sagt immer, ich solle mir halt immer bewusst machen zu welchem Preis ich in dieser Beziehung bleibe. Und es ist mir bewusst. Aber die Alternative wäre, nur noch einen Ansprechpartner zu haben den ich regelmäßig sehe (meine beste Freundin) und ansonsten alleine in meiner Wohnung zu sitzen. Und davor habe ich Angst, weil ich das nicht möchte. Durch die Beziehung habe ich ein Stück weit das Gefühl wenigstens ein bisschen ein normales Leben zu führen und „raus“ zu kommen. Ich bin verliebt und habe Gefühle, aber ich weiß auch dass wenn ich gesund wäre, ich aus dieser Beziehung wegen der emotionalen und psychischen Gewalt, vermutlich schon ausgestiegen wäre. Aber wer weiß… Es ist so ein bisschen Zuckerbrot und Peitsche.

Zumindest hier weiß ich wie es mir psychisch besser gehen würde: indem ich mich trenne und mich selbst wieder an erste Stelle setze und mich von diesen destruktiven Mustern löse. Aber die Vorstellung alleine in meiner Wohnung zu sitzen und nur eine Person ab und zu leibhaftig zu treffen und mich auszutauschen löst in mir so eine Panik aus, dass ich denke ich ertrage lieber diese Beziehung als komplett alleine zu enden.

Wobei ich mir da ja auch was vormache… Ich bin zwar körperlich nicht alleine und komme raus etc, aber emotional bin ich in der Beziehung alleine. Und dann fühle ich mich schlecht, weil ich trotz meiner Verliebtheit niemanden „ausnutzen“ möchte. Aber ich weiß halt auch, dass mir diese Beziehung psychisch nicht gut tut, da mein Partner an einer Persönlichkeitsstörung leidet. Er ist zwar in Therapie, aber er hat durch die Störung Wahrnehmungsverzerrungen und ist nicht einsichtig. Zudem stellt er mich gerne als die „Schuldige“ in seinem Umfeld hin. Als würde ich ihn schlecht behandeln. Er ist bei anderen und bei mir wie zwei verschiedene Menschen und ich denk mir immer, dass die Leute in seinem Umfeld nicht checken dass er nicht dieser liebe und nette ist, der er vorgibt zu sein. Es gibt alle paar Tage dramatische Inszenierungen von seiner Seite und das zehrt unglaublich an meiner Kraft, da ich stets therapeutisch korrekt handeln „muss“, damit er nicht ausrastet. Und auch das ist keine Garantie.

Es ist ein Teufelskreis und ich sehe auch ein dass ich zum Teil selbst schuld bin. Aber ja, auch in Anbetracht der Wohnungssuche. Durch die frühere Obdachlosigkeit ist da auch diese Angst natürlich da, dass wenn ich keine Wohnung finde, ich zumindest dort unterkommen könnte. Vieles wird durch meine Ängste gesteuert, wobei ich da Verständnis für mich selbst habe durch meine bisherigen Erfahrungen.

Man soll sich ja in so Momenten der Angst immer fragen, was wäre das schlimmste was passieren kann ? Also damit man sieht, dass seine Ängste nicht schlimm sind und man es überstehen würde.
Aber das schlimmste was passieren würde, wäre dass ich wieder auf der Straße sitze, aber diesmal mit schwerer Krankheit, die zum Teil nichtmal anerkannt ist und stand jetzt offiziell nicht therapierbar und das dann auch noch alleine. Ich weiß, ich hab meine beste Freundin und ich bin auch wirklich dankbar sie zu haben, aber sie kann das alles nicht alleine tragen. Sie kann mich unterstützen, aber den Weg gehen muss ich am Ende selbst und mit diesen „Aussichten“ weiß ich nicht ob ich das schaffe.

Es tut mir leid dass ich so viel geschrieben habe und es tut mir auch leid falls mein Text sich anhört als würde ich mich als „Opfer“ sehen. Das möchte ich nicht, ich bin kein Mensch der sich als Opfer sieht oder bemitleidet werden will. Aber diese Gefühle müssen raus und ja, die Erkrankung macht mich sauer weil ich weiß dass soviel mehr möglich wäre wenn diese Krankheit nicht wäre.
Andere verwirklichen sich selbst, gründen eine Familie, machen Karriere und man selbst versucht sich ein Stück weit Normalität durch Urlaube zu erhaschen, damit man wenigstens auch noch was erlebt hat und versucht sich selbst über Wasser zu halten, indem man in einer ungesunden Beziehung bleibt.
Weil alles irgendwie besser ist, als gar nichts zu haben oder überwiegend alleine zu sein.


Hallo!

Es ist wohl leider oft so, dass sich die Forschung bei seltenen Krankheiten nicht lohnt und diese Leute dann irgendwie auf der Strecke bleiben und nicht so therapiert werden wie es eigentlich möglich wäre.

Das ist traurig und richtig mies und es tut mir leid, dass es dich betrifft. ich finde, du musst dich derswegen nicht direkt als Opfer sehen, aber alle Gefühle in alle Richtungen sind da auch erlaubt. Denn es ist objektiv ungerecht, gerade auch, wenn du bei dem Chefarzt viel Hoffnung hattest und sich dann alles zerschlagen hat.

Sich ausmalen, was maximal das Schlechteste ist, was passieren könnte, kenne ich auch von mir. Manchmal kann das beruhigen. Bei dir rüttelt es natürlich an der Angst mit der Obdachlosigkeit, zumal dann noch mit Krankheit.
Ich will mir auch gar nicht anmaßen, zu sagen, wie du da entscheiden sollst. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, einen Ausbruch aus der negativen Beziehung irgendwie vorzubereiten, um dann bei der Trennung nicht auf null zu stehen. Es wird ein langsamer Prozess sein.
Aber letztlich schreibst du selbst, dass die Wahrscheinlichkeit, dass du in der Beziehung nochmal richtig glücklich wirst, nicht sehr hoch ist. Und auch nicht, dass er sich ändert.

Ich wünsche dir viel Kraft und Licht am Horizont! Und du kannst hier bestimmt so viel und so lange schrieben wie du magst. Dafür ist das Forum ja da und mir hat es auch sehr geholfen!
 
Hallo Lisa, ich klicke immer wieder in Dein Thema rein, habe Teile Deines Berichts gelesen. Für den ganzen Text reicht meine Aufmerksamkeit und Konzentration leider nicht.
Die Frage, die Du im Titel stellst, spricht mich immer wieder an.
Und was ich gelesen habe, hast Du arg zu kämpfen mit Krankheit und Einschränkungen.
Ich möchte Dir jedenfalls da lassen, dass ich interessiert bin und Anteil nehme.
Es ist so schwer, wenn sich das Leben so sehr als Kampf anfühlt.
Ich bin auch nicht mehr arbeitsfähig. Du schreibst in etwa, dass Dir dadurch, ohne Arbeit Sinn fehlt. Das finde ich sehr schade. Es gibt ja nun mal mehr Menschen auf der Welt als sinnstiftende oder auch überhaupt Arbeit. Vielleicht gibt es andere Möglichkeiten, vielleicht ein Ehrenamt oder ein Hobby, wo Du etwas tun kannst, was sich sinnvoll anfühlt?
Lieben Gruß erstmal
 
Erinnere Dich doch mal an die Zeit Deiner Obdachlosigkeit.

Ich habe da mitgenommen , auf der Strasse bist Du ganz alleine. Keiner kümmert sich um Dich oder nimmt Anteil, Du kannst jeden Tag in der Fußgängerzone verrecken, ohne das es wen stört.
Da habe ich überleben gelernt, war bitter aber das allein wurde im Laufe der Zeit erträglicher weil die Pläne aufgingen, die ich allein machte.

Du stellst eine für mich "toxische" Verbindung, als positiv hin, betonst aber gleichzeitig die Garantielosigkeit , Du könntest egal wie korrekt Du Dich verhältst, trotzdem unkorrekt behandelt werden, Koffer tragen ???

Spätestens hier solltest Du etwas merken ...führt man eine Beziehung und das Koffertragen des Anderen ist das einzige wirklich positive was Dir einfällt, so ist das eher wenig oder ?

Was ich aber nicht verstehe, wieso änderst Du das nicht und suchst Dir andere Gesellschaft ????

Dumm bist Du nicht - an der Arbeit liegt es auch nicht, .....

Die Selbstständigkeit hattest Du als Obdachlose, sonst wärst Du heute noch da, die geht doch nicht unterwegs verloren ????
Woher ich das weiß - rate mal ....ich bin auch nicht mehr obdachlos.....habe aber wie gesagt etwas gelernt, Strasse oder Einzelhaft oder allein in der Natur - da ist kein Unterschied es ist, wie allein in der Wohnung, Gesellschaft sucht man sich oder Leute schart man um sich, wenn man das braucht, aber warum tut man das ???

Weil man sich selbst das wert ist, so denke ich mir, warum ist Dein Selbstwert im Keller, denn Selbstbewußtsein hast Du doch....

Wann hast Du das letzte Mal alleine im Wald gepennt oder am Strand oder den Bergen....oder in der Stadt wo keiner ist ???

Kennst Du das Gefühl Du legst Dich schlafen und hoffst es kommt keiner und morgens ist noch alles da ???
Erinnere Dich dran - außer das Du älter geworden bist hat sich doch nix geändert, die Menschen sind dieselben und deren Verhalten ist oft zum Kotzen.

Dann gibt man sich zwangsläufig mit ihnen ab ....da kam ich mir bei vor, als würde ich gute Mine zum bösen Spiel machen , das ist nix für mich

dann lieber alleine - die kurze Zeit der Realisation und dann wieder weiter machen, denn wenn Du alleine bist , hast Du im Grunde immer etwas zu tun. der Tag hat ja nur 24 h .
 
Hallo,

Ich habe jahrelang nach einer Trauma-Therapie gesucht, aber keinen Therapeuten gefunden. Es gab einfach so gut wie niemand der explizit Trauma Therapien anbietet.
Ja, das ist wirklich ein großes Problem. Meiner Erfahrung nach wird man viel eher in eine Verhaltenstherapie gepackt, deren Methoden leider aber auch schädlich sein können.

Oft heißt es „Was dich nicht umbringt, macht dich stärker“.
Dieser Spruch taugt für Menschen, denen es relativ gut geht und die einen Witz machen wollen. Für Menschen in einer schlimmen Lage ist sowas nur zynisch.


Ich finde es sehr schlimm, wenn es in einer Beziehung diese schlechten Anteile gibt. So sollte es nicht sein. Ich kann nachvollziehen, dass der Absprung sehr schwierig sein kann. Denn alleine leben zu müssen ist nur sehr schwer auszuhalten. Ich weiß, wovon ich spreche.
 
Wo der Kampf um sich selbst und das eigene Überleben endet, dort beginnt Vertrauen. Die Fähigkeit, sich fallen, führen, leiten und tragen zu lassen.
Auch ich habe keine Eltern. Nur einen Gott, der sich Leben nennt. Er ist 3 Milliarden Jahre alt. Doch irgentetwas von ihm trage ich in mir.

Und du auch. Jeder hier.
 
Alternativlos?
Never.
Kann ich sogar beweisen.. nur versteht das niemand.

Stell dir einfach nur vor, du bist mit deiner Weisheit am Ende. Nichts geht mehr. der große Gott kommt nicht. Nie.
Nur gibt es da noch etwas anderes... kleiner, viel kleiner.
Menschen hassen, was sie nicht verstehen. Sie wollen das auch immer gleich vernichten.
Es heißt, dass ein menschlicher Körper mehr Viren und Bakterien in sich trägt als er Körperzellen hat.
Wie Nanobots in der Science-Fiction - die Körper einfach von innen reparieren.
Die Evolution von Bakterien und Viren begann vor 3 Mrd, Jahren. Deren kollektive Weisheit ist also für Menschen nicht begreiflich.
Und die kleinen Biester haben mich schon unzählige Male repariert. Wieder zusammengesetzt. ja, sie hätten mich auch töten können. Haben sie bisher aber nicht.
Gott liebt die kleinsten unter uns. die allerkleinsten. und ich ebenso.
 

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