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Schluss machen trotz Liebe

Ich spiele mit dem Gedanken Schluss zu machen, da mich die ganze langgezogene Situation sehr stresst und viel Kraft kostet.
Hallo SMTSOD,
nach fünf Jahren eine Art Resümée einer Beziehung zu ziehen und sich zu fragen, ob man nochmal fünf Jahre oder länger zusammenbleiben möchte, scheint mir richtig und sinnvoll (auf deine Frage, was noch richtig oder falsch ist).

Aber nach welchen Kriterien soll man das bewerten. Du schreibst von Stress und dass es dich viel Kraft kostet. Das klingt für mich nach "zu viel Stress und zu viel Kraft" – denn etwas Stress und Kraftaufwand bedeutet nach meiner Erfahrung jede Beziehung.

Nun hast du ja dein Verhalten schon geändert und lebst mehr so, wie es deiner Eigenart entspricht – also eine bessere "Ich-Beziehung" zum Preis einer irritierten "Wir-Beziehung". Könnte es sein, dass du deiner Freundin den Grund für deine Verhaltensänderung nicht so klar kommuniziert hast wie du es hier getan hast? Das würde einiges erklären.

Mein Tipp wäre, dass du dir nochmal klar machst, was denn dein Ziel für eure Beziehung ist – und ob sich das mit dem Ziel deiner Freundin deckt. Willst du mit dieser Frau eine Familie gründen, alt werden – oder ist das Ziel schon erreicht (Erfahrung sammeln, lernen etc.)? Falls ja, wäre es fair, das auch einzugestehen und wenn sich kein gemeinsames Ziel mehr findet, dann auch ohne großen Stress die Verbindung wieder zu lösen.

Alles Gute!
Werner
 
Du schreibst viel darüber, dass ihr euch beide im Laufe der letzten Zeit in entgegengerichtete Weise entwickelt habt und nun eure einstige starke Liebe nicht mehr so vorhanden ist wie am Anfang.
Wenn die Liebe nicht mehr vorhanden ist, stellt sich oft die Wahl zwischen Ehrlichkeit und Rücksichtnahme. Auf den ersten Blick mag es so wirken, als würde man aus Rücksicht besser in der Beziehung bleiben, um den anderen nicht zu verletzen.
Doch in den meisten Fällen ist das Gegenteil wahr, denn wenn man in einer Beziehung bleibt, ohne Liebe zu empfinden, spürt der Partner meist irgendwann, dass etwas fehlt. Das kann zu Unsicherheit, Kränkung und noch tieferem Schmerz führen.
Wer nur "der Form halber" bleibt, läuft Gefahr, sich selbst zu verlieren, unglücklich zu werden oder sogar unbewusst Vorwürfe zu entwickeln, die dann das Miteinander vergiften.
Wenn du Schluss mit deiner Freundin machst, weil du das Gefühl hast, dass eure Liebe vorbei ist, so ist das nicht nur Selbstschutz, sondern auch eine Form von Respekt gegenüber deiner Freundin.
Es gibt euch beiden die Chance, wieder echte Nähe und Erfüllung mit jemand anderem zu finden.
 
Hallo, eine Partnerschaft sollte immer Geben und Nehmen sein und langfristig sollte jeder sich so einbringen können und authentisch sein können, wie er ist.

Es bringt nichts, sich kleiner oder größer zu machen dem Partner zuliebe. Du hast Dich verändert, bist wieder mehr Du selbst geworden (so verstehe ich das, dass Du Dich an erste Stelle stellst) und sie muss lernen, damit umzugehen.

Es hört sich für mich nicht so an, als seist Du völlig egoistisch, aber Du machst Dich nicht mehr kleiner als Du bist. Sie ist eifersüchtig auf der einen Seite, anhänglich auf der anderen, weil sie vermutlich Angst hat, Dich zu verlieren.
Genau, der Wunsch ist eine Beziehung auf Augenhöhe. Auch wenn sich das so anhört als würde ich jetzt über ihr stehen, aber für mich fühl es sich endlich so an, dass ich endlich auf Ihrer Ebene angekommen bin.
 
Wer nur "der Form halber" bleibt, läuft Gefahr, sich selbst zu verlieren, unglücklich zu werden oder sogar unbewusst Vorwürfe zu entwickeln, die dann das Miteinander vergiften.
Wenn du Schluss mit deiner Freundin machst, weil du das Gefühl hast, dass eure Liebe vorbei ist, so ist das nicht nur Selbstschutz, sondern auch eine Form von Respekt gegenüber deiner Freundin.
Es gibt euch beiden die Chance, wieder echte Nähe und Erfüllung mit jemand anderem zu finden.
Dieses Verlustgefühl hatte ich zwischen drin bekommen, weshalb ich mir viele Gedanken gemacht habe. Ich schätze es muss schon bald ein wichtiges Gespräch kommen, aber ich weiß nicht wie ich das am besten machen kann...
 
Aber nach welchen Kriterien soll man das bewerten. Du schreibst von Stress und dass es dich viel Kraft kostet. Das klingt für mich nach "zu viel Stress und zu viel Kraft" – denn etwas Stress und Kraftaufwand bedeutet nach meiner Erfahrung jede Beziehung.

Nun hast du ja dein Verhalten schon geändert und lebst mehr so, wie es deiner Eigenart entspricht – also eine bessere "Ich-Beziehung" zum Preis einer irritierten "Wir-Beziehung". Könnte es sein, dass du deiner Freundin den Grund für deine Verhaltensänderung nicht so klar kommuniziert hast wie du es hier getan hast? Das würde einiges erklären.

Mein Tipp wäre, dass du dir nochmal klar machst, was denn dein Ziel für eure Beziehung ist – und ob sich das mit dem Ziel deiner Freundin deckt. Willst du mit dieser Frau eine Familie gründen, alt werden – oder ist das Ziel schon erreicht (Erfahrung sammeln, lernen etc.)? Falls ja, wäre es fair, das auch einzugestehen und wenn sich kein gemeinsames Ziel mehr findet, dann auch ohne großen Stress die Verbindung wieder zu lösen.
Hallo, dankesehr. Ja, Stress und Kraft kostet es und so war es auch immer. Das gehört dazu. Aktuell nehme ich das wohl anders wahr, weil ich die Situation mit anderen Augen sehe als vor einigen Monaten. Es liest sich immer so leicht, dass man gewisse Dinge anspricht und sich dann ganz einfach trennt, aber jeder Gedanke daran ist schwerwiegend und fühlt sich an wie ein Fehler, den man begeht.
 
Willst du/wollt ihr Kinder?
So ganz grundsätzlich?

Habt ihr mal darüber geredet?
Du hast irgendwo die "Zeit" erwähnt und dass die mit Anfang 30 langsam drückt.
Immer mal wieder erwähnt, aber kein richtiges Gespräch geführt. Genau davor habe ich großen Respekt, weil es eine sehr große Umstellung wird jenachdem was das Ergebnis davon wird. Ich weiß nicht ob ich bereit dafür bin..
 
Um es kurz zu machen. (...) der zwar eine glückliche Beziehung hat, aber dem es wichtiger ist, von anderen bewundert und gesehen zu werden, als von seiner Partnerin. Das hat nichts mit "ich stelle mich an erste Stelle" zu tun, sondern ist so ein Ego Ding. Dir geht es zu gut und statt weiterhin glücklich zu sein, musst du jetzt deinen Selbstwert auf eine eher fragwürdige Weise beweisen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich ihr so keinen Druck oder leere Hoffnungen machen will, obwohl es in meinem Kopf quasi schon als fast beendet steht.
Klingt ein wenig so als hättest du deine Entscheidung schon. Ansonsten würde ich sagen: Man muss den anderen auch Zeit geben, sich an eine neue Situation zu gewöhnen. Ich weiß nicht, wie lange du dich schon veränderst, selbstbewusster bist, was auch immer. Mag sein, dass andere Frauen dich nehmen, wie du bist. Aber das hat sie ja damals auch. Die Zukunft kennt keiner.
 

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