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Italien greift beim Bürgergeld durch. Vorbild für Deutschland?

So Gesellen wie Putin, die können uns einfach überrennen. Denen wird sich kaum jemand in den Weg stellen. Ich empfinde unsere Gesellschaft nicht mehr als besonders sozial und wenn doch, dann an für mich falschen Ecken und Enden. Seis drumm,

Gruß von Grisu
 
Alles. Da ich ein Mensch bin, der viel zu viel Angst hat vor Verwundung (auch anderer), wäre ich im Ernstfall nicht zu gebrauchen. Auch nicht irgendwo im Lazarett; oder in der Küche, da dort auch Bomben und was weiß ich drauf fliegen können. Daher kann ich auch nicht von Jüngeren fordern, sich an die Front werfen zu lassen.
Es ist beeindruckend, wie mutig andere sind. Die Frage ist halt, wie sie nach dem Krieg drauf sind/wären. Die Wenigsten stecken eine bleibende Verwundung oder Traumata einfach weg. Krieg ist nur im Videospiel cool. Wenn überhaupt.

Davor bist Du als Zivilist genausowenig sicher, die russischen Soldaten machen sich bekanntlich einen Spaß daraus, aus purer Bosheit Zivilisten zu ermorden und auf zivile Zentren zu schießen, siehe Butscha, Isjum, gezielte Bombardierung des mit Flüchtlingen gefüllten Theaters in Mariupol, des Bahnhofs von Kramatorsk ... wer eine Waffe zu gebrauchen gelernt hat kann immerhin zurückschießen und sich selbst und andere verteidigen wenn die Mörderbanden anrücken, aber wer sich als Feigling nur verkriecht ist nirgendwo von Nutzen.
Und wird "hinterher" garantiert auch keine Achtung für sein Verhalten kriegen, nur weil er seine eigene Haut gerettet hat. Kriegsnarben galten in früheren Zeiten als unauslöschliche Ehrenzeichen, mehr wert als irgendein billiger Orden, weil Zeichen von Mut und Loyalität.

Wie Veteranen mit bleibenden Behinderungen und Traumata umgehen, ob sie Entschädigungen und Therapien bekommen, hängt stark von der verantwortlichen Regierung ab, ob die zu diesem Krieg (und seinen Folgen) stehen kann und will, oder ob sie das als "Schande" wegdrücken und ignorieren will, wie es z. B. die Amerikaner nach dem verlorenen Vietnamkrieg taten. Die Rückkehrer des 2. Weltkriegs waren noch Helden, weil sie erfolgreich gegen Nazis und Japaner bestanden hatten. Und auch in Russland werden Kriegsversehrte - bis jetzt zumindest noch - als "Helden des Volkes" bezeichnet und behandelt. Wie es denen allerdings ergehen wird wenn Russland den Krieg mit Schimpf und Schande verliert und ggf. darüber sogar zerbricht ....

https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsverbrechen_im_Russisch-Ukrainischen_Krieg
 
Ich denke, dass die Faulheit und Antriebslosigkeit vieler jüngerer Langzeit-ELOs auch dadurch unterstützt wird, dass sie nie zur Bundeswehr mussten und einem gewissen Drill standhalten mussten.

Wenn ich mich an meine Bundeswehrzeit erinnere: Wer da mehrfach nicht gespurt hat, der kam in der Knast unter der Wache, bis er Folge geleistet hat. Viele Leute haben da gelernt, sich einfach mal zusammen zu reißen und etwas zu leisten, auch wenn sie keinen Bock haben.
Jeden Morgen um 7.00 sind wir um die Kaserne gelaufen, da haben eher fette unsportliche Personen zwangsweise abgenommen, was auch mir damals gut getan hat, denn ich habe das regelmäßige Joggen danach nie wieder aufgegeben und bin daher selbst heute noch ziemlich fit. Vielleicht wäre ich das ohne diese positive Erfahrung nicht.
Ich bin ja selber ein Kriegsdienstverweigerer und Zivi 😉
Ich gebe dir zwar Recht, dass die Bundeswehrzeit einen charakterlich stärken kann aber ich spreche ja garnicht von einem Pflichtdienst sondern von der Methodik von Früher: Wehrdienst oder Zivildienst.

Auch der Zivildienst war für mich eine positive und prägende Erfahrung. Ich habe in einem Krankenhaus gearbeitet, viel gelernt und bin charakterlich gewachsen.

Und ich sehe keinen Grund warum Bürgergeldempfänger nicht auch wahlweise eines von beidem machen sollten. Erst Recht wenn immer behauptet wird, es gäbe keine Arbeit.
Es gibt unendlich viel Arbeit! Vieles wird halt unterlassen weil es nicht wirtschaftlich ist. Würde man aber Bürgergeld streichen, dann müssten und würden Menschen auch wirtschaftlich schlechte Jobs machen. Ich mein, sorry in den USA gibs Leute, die an der Kasse deine Einkäufe einpacken. Das ist in Deutschland mit Mindestlohn nicht wirtschaftlich, aber man sieht: Muss jemand arbeiten, dann tut er es auch. Dann sind wie von Zauberhand plötzlich ganz viele Bürgergeldempfänger plötzlich am arbeiten.
 
Ich würde fliehen oder mir selbst das Leben nehmen.

Eure Ansicht zur Wehrpflicht passt zu eurer Ansicht zum Bürgergeld. Im Grunde kein Verständnis für Schwächere. Da ist sowieso alles möglich. Sowas ist auch beängstigend.
In einem Krieg ist alles möglich und Rücksicht auf Schwächere gibt es dann garantiert nicht, die sind die ersten die ausgeplündert und/oder ermordet werden als leichte, wehrlose Beute. Wer meint eine Kriegszeit wäre nicht anders als eine Friedenszeit der hat offensichtlich null Ahnung. Ein wenig Bildung wie es in früheren Kriegszeiten auch bei uns zugegangen ist, würde schon helfen, gab ja genug Kriege.
Schwache verlassen sich quasi darauf, immer auf Kosten der Stärkeren leben zu können - aber wenn sie denen dann "als Dank" in den Rücken fallen, zum Beispiel als Totalverweigerer die nicht mal das leisten was sie leisten könnten, ist es schnell damit vorbei, dann werden sie komplett fallengelassen. In einem Krieg kann man keinen nutzlosen Ballast mit herumschleppen.
 
Ich verlasse mich ganz sicher nicht darauf. Starke erschweren mir das Leben. Starke sind es, die Kriege vom Zaun brechen!
Und wer finanziert derzeit die Transferleistungen? Die "Starken", die Leistungen einfahren und damit die unterstützen, die nicht (mehr) leistungsfähig sind.....

Diese "Leistenden" aber anzugreifen und als Kriegstreiber zu bezeichnen spricht schon für sich.

Grisu
 
Ich bin ja selber ein Kriegsdienstverweigerer und Zivi 😉
Ich gebe dir zwar Recht, dass die Bundeswehrzeit einen charakterlich stärken kann aber ich spreche ja garnicht von einem Pflichtdienst sondern von der Methodik von Früher: Wehrdienst oder Zivildienst.
Ich persönlich empfinde BW, Zivildienst oder Hilfsdienste mit langjähriger Verpflichtung wie Rotes Kreuz oder THW alle als wichtig und als persönlichkeitsfördernd.

In allen diesen Bereichen stellt sich ein Mensch für die Gesellschaft zur Verfügung und ist bereit sich Hiearchien zu unterstellen, die zuweilen nicht so ganz toll für die Betreffenden sind. Nach wie vor gehe ich davon aus, dass Menschen an den Anforderungen - die an sie gestellt werden - wachsen können. Manch einer, der dafür sorgt dass keine Anforderung in seinem/ihrem Leben zu bewältigen ist ist somit auch nicht in der Lage Erfolgserlebnisse zu erschaffen weil etwas bewältigt wurde, was als schwer empfunden wurde. Wie auch, wenn diese Anforderung nicht angenommen wurde.

Letztendlich die Entscheidung eines jeden selber in heutigen Zeiten - früher wurden die Männer (und damals nur die!) gegängelt zu BW oder Ersatzleistung, sie wurden unter Druck gesetzt und mussten (!) sich zuweilen behandeln lassen, wie es heute bei der Bundeswehr nicht mehr erlaubt wäre.
Ich bin mir sicher, dass es für diese (damals nur) Männer damals oft schwer war, aber sie werden vermutlich heute und morgen in der Lage sein sich selber am Schopf aus dem Schlamm(assel) zu ziehen.

Gruß von Grisu
 
Jeden Morgen um 7.00 sind wir um die Kaserne gelaufen, da haben eher fette unsportliche Personen zwangsweise abgenommen,
Ja die bekommen dann eben einen Herzinfarkt aber was solls?
Nicht ohne Grund werden Abnehm-Maaßnahmen ansonsten von ÄRZTEN begleitet, stark übergewichtige Personen dürfen keinen harten Zwangssport machen, die können tatsächlich daran sterben, mal daran gedacht?

Es muss langsam damit begonnen werden, zuerst muss Ausdauer aufgebaut werden, meist dazu einen Ernährungsplan, die kann man nicht einfach nur "scheuchen" und erwarten, dass dies gutgeht, starkes Übergewicht ist nicht nur ein optisches Problem, es ist zudem ohne ärtzliche Begleitung auch gefährlich.
 
Ich fand es nun weniger zum schmunzeln mit welcher Einfachheit einer gestrickt ist, der sich Ökonom "schimpft". Irgendwie scheinen ihm die Details des Grundgesetzes fremd zu sein und auch die Tatsache, dass es in Deutschland keine Zwangsarbeit geben darf.
Auch ist es lt. Grundgesetz verboten einzelne Gruppierungen (hier die Rentner) zu benachteiligen. Ebensolches galt für den genialen Vorschlag des Boomer-Solis.

Wenn dem Herrn Fratzscher keine andere Möglichkeit einfällt für sein gerade erschienenes Buch zu werben, dann sagt es ziemlich viel über ihn aus - und ärgert mich granatenmässig, weil wir diesen Gesellen bezahlen, der 50/50 von Bund und Land finanziert wird.

Soweit ich weiß hat er selber nicht gedient und ob er Kinder hat (von den Boomern hat er ja pro Familie wohl 4 erwarteet) ist mir nicht bekannt.

Wohl bekannt ist mir aber dass er zu Zeiten des Ausspruches "wir schaffen das" die Meinung seines Gehaltgebers vertreten hat indem er mitteilte die Migranten bezahlen die Renten.

War auch mal wieder ein "Rohrkrepierer".....

Gruß von Katzenstube
 

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