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Italien greift beim Bürgergeld durch. Vorbild für Deutschland?


Italien will den Mißbrauch beim Bürgergeld eindämmen und greift hart durch. Man muss zugeben: Alle Leute in diesem Video können vermutlich arbeiten.

Ich kenne einen Maler, der seit 13 Jahren Bürgergeld kassiert und täglich schwarz arbeitet. Keine Kontrollen, keine Probleme und immer einen neuen Benz, der sogar auf ihn zugelassen ist.

So ganz falsch scheint der italienische Weg nicht zu sein. Es wäre aber spannend zu wissen, wie sie die Betrüger identifizieren wollen? Fakt ist: Wir müssen die Sozialausgaben rapide senken und uns eigene Wege überlegen, wie wir einige Leute aus der sozialen Hängematte wieder vertreiben. Oder findet jemand das großzügige Alimentieren richtig in Deutschland?

Was denkt Ihr dazu?

Der italienische Ansatz funktioniert, weil man dort vor allem im Süden bereits etablierte kriminelle Strukturen hat und die Leute dort dann eben Arbeiten für den Patron erledigen können. Wenn man nun einem wie mir die Stütze wegnehmen würde, der keinerlei solche Kontakte hat...dann müsste ich mir von Schwächeren eben nehmen, was ich brauche. Arbeiten für die deutschen Hungerlöhne ist jedenfalls keine Option, da wäre man im Knast besser dran und versorgt.

Eine bessere Alternative, als ständig Arme gegen noch Ärmere zu hetzen, wie es der Pöbel und Dumme gerne hätten, wäre: Im wirklichen Asozialenmilieu der Reichen und Vernetzten mal durchzukärchern. Bis heute sitzen Kriminelle im Bundestag, deren Atemschutzmasken- und Bankenbetrügereien vorsätzlich nicht aufgeklärt werden. Dazu Firmen, die sich jahrelang zwischen 75% und 50% der Löhne ihrer Angestellten vom Staat zahlen lassen, aber Schnappatmung bekommen, wenn sie selber einen Euro mehr abdrücken sollen. Großunternehmen, vor allem US amerikanische, zahlen praktisch keinerlei Steuern. Wenn man diese Unterschicht mal arbeiten schicken würde , notfalls unter Aufsicht, oder besteuern würde, wäre das wesentlich lohnender.

Das Bürgergeld kostet derzeit so 46 Milliarden von den über 1000 Milliarden, die Deutschland jährlich einnimmt. Das ist lächerlich, das meiste davon geht eh in die örtliche Wirtschaft und es erkauft Ruhe und sozialen Frieden.
 
.... man nun einem wie mir die Stütze wegnehmen würde, der keinerlei solche Kontakte hat...dann müsste ich mir von Schwächeren eben nehmen, was ich brauche. Arbeiten für die deutschen Hungerlöhne ist jedenfalls keine Option, da wäre man im Knast besser dran und versorgt.

Eine bessere Alternative, als ständig Arme gegen noch Ärmere zu hetzen, wie es der Pöbel und Dumme gerne hätten, wäre: Im wirklichen Asozialenmilieu der Reichen und Vernetzten mal durchzukärchern. Bis heute sitzen Kriminelle im Bundestag, deren Atemschutzmasken- und Bankenbetrügereien vorsätzlich nicht aufgeklärt werden. Dazu Firmen, die sich jahrelang zwischen 75% und 50% der Löhne ihrer Angestellten vom Staat zahlen lassen, aber Schnappatmung bekommen, wenn sie selber einen Euro mehr abdrücken sollen. Großunternehmen, vor allem US amerikanische, zahlen praktisch keinerlei Steuern. Wenn man diese Unterschicht mal arbeiten schicken würde , notfalls unter Aufsicht, oder besteuern würde, wäre das wesentlich lohnender.

Das Bürgergeld kostet derzeit so 46 Milliarden von den über 1000 Milliarden, die Deutschland jährlich einnimmt. Das ist lächerlich, das meiste davon geht eh in die örtliche Wirtschaft und es erkauft Ruhe und sozialen Frieden.
Boah, harter Tobak!!!

Den Reichen etwas wegnehmen, damit Du mit Deiner Bereitschaft "ärmeren etwas weg zu nehmen" finanziert wirst. Du nennst die Reichen "Asozialenmilieu", sprichst von Kriminellen im Bundestag und wärst selber eher bereit kriminell gegenüber Schwächeren zu werden als zu arbeiten wenn dieser Lohn nicht hoch genug ist.....

Grisu
 
Fakt ist für mich persönlich dass es nicht in Ordnung ist wenn Friseusen, Paketzusteller oder manch ein anderer, schlecht bezahlter, Arbeitnehmer gerade mal ein paar Hundert Euro mehr verdient als ein Bürgergeldbezieher, der nicht täglich aufstehen muss und sich Tag- für Tag durch den Arbeitstag quälen muss.

Es geht doch nicht darum, dass ein Arbeitnehmer mehr verdient sondern es geht darum, dass dieser sich für ein paar Euros Tag für Tag quälen muss während Personen wie mein Bruder seit 35 (!) Jahren per Transferleistungen finanziert wurden, nachdem zuvor sein Studium auch finanziert worden ist. Natürlich konnte er es - wegen Dauerarbeitslosigkeit - nicht zurückzahlen. Das bischen Sozialbetrug, welcher er noch nebenbei betreibt ist ja nicht der Rede wert .....
Da ist viel Wahres dran. Scheinbar gibt es immer mehr Leute in Deutschland, die es wie Dein Bruder machen. Der Beschiss ist einfach zu leicht, weil die Behörden weder Hausbesuche machen noch hart sanktionieren.

Alles ind immer am Jammern aber wirklich arbeiten wollen sie auch nicht.
 
Wenn man nun einem wie mir die Stütze wegnehmen würde, der keinerlei solche Kontakte hat...dann müsste ich mir von Schwächeren eben nehmen, was ich brauche. Arbeiten für die deutschen Hungerlöhne ist jedenfalls keine Option, da wäre man im Knast besser dran und versorgt.
Immerhin gibst Du zu, dass Du ohne Probleme arbeiten könntest aber für die Löhne keinen Bock hast. Respekt dafür. Verstehe ich sogar, weil der Staat Dir den Betrug so extrem leicht macht und Du kaum etwas zu befürchten hast.

Aber genau deshalb müssen wir das System ändern und zwar grundlegend und die Zügel richtig hart anziehen.
 
Boah, harter Tobak!!!

Den Reichen etwas wegnehmen, damit Du mit Deiner Bereitschaft "ärmeren etwas weg zu nehmen" finanziert wirst. Du nennst die Reichen "Asozialenmilieu", sprichst von Kriminellen im Bundestag und wärst selber eher bereit kriminell gegenüber Schwächeren zu werden als zu arbeiten wenn dieser Lohn nicht hoch genug ist.....

Grisu
Jeder ist das Produkt seiner Erfahrungen, der Gesellschaft in der er lebt und zur Orientierung dient immer die Spitze der Gesellschaft.
Ich bezeichne die als das, was die sind. Die kassieren wesentlich mehr Bürgergeld als die Armen. Nur bei denen wird das eben nicht Bürgergeld, sondern anders genannt. Teurer sind die trotzdem, dazu noch wesentlich unverschämter, bei fast gleichem Nutzen und richten meistens mehr Schaden an.
Merz möchte doch am liebsten auch hunderttausende, oder Millionen in die Obdachlosigkeit drängen, durch "Deckelung der Wohnkosten" ( = knallharte Senkung, die viele Leute in den Suizid, oder die Kriminalität drängen wird, um die Miete doch noch zahlen zu können). Ich habe dazu bis jetzt hier keinen einzigen Thread im Gesellschaftsforum gesehen. Es interessiert keinen. Mich ehrlich gesagt auch nicht, denn meine Lösung für mich in diesem Fall habe ich hier bereits genannt.
Warum ist meine Formulierung dieser Lösung "starker Tobak" , aber sein Vorhaben, das wesentlich mehr Schaden anrichten wird, stört niemanden...? Weil er das schöner umschreibt? Oder weil er wichtiger ist als ich, einen schönen Anzug trägt und Geld hat, so dass sich da keiner rantraut?
Oder will er in den nächsten Monaten mehrere Millionen Sozialwohnungen bauen lassen? Dann wäre sein Vorhaben legitim.
 
Wir müssen die Sozialausgaben rapide senken

Nein, die Sozialausgaben haben einen stabilisierenden Effekt auf die Binnenwirtschaft (also profitieren auch Arbeitgeber davon) und auf die Höhe der Löhne und auf gute Arbeit (30-40 Stunden Arbeitswoche)! Das es da einen Mindestlohn gibt, ist erstmal egal. Und die Mehrheit in Deutschland besteht aus Arbeitnehmern und Bürgergeldbeziehern (die nicht alle arbeitslos sind) etc., nicht aus Arbeitgebern! Sicher, Arbeitgeber bringen auch etwas Gutes in die Welt durch ihre Kreativität und Produkivität, das sollte also nicht als Bashing gemeint sein. Aber wenn man beim Bürgergeld den Stift ansetzt, dann richtet es sich letztendlich gegen die Lohnhöhe und gute Arbeit, sodass es noch mehr Minijobs werden mit denen sich die Leute über Wasser halten sollen/müssen. Und wenn den Leuten das Einkommen fehlt im größeren Maßstab, schädigt sich auch die Wirtschaft selbst (und somit auch Arbeitgeber), da niemand mehr genug Geld hat, um die ganzen Produkte und Dienstleistungen zu erwerben. Und das Bürgergeld ist schlecht? Warum profitieren auch Arbeitgeber davon, wenn Arbeitnehmer bei zuwenig Lohn deshalb aufstocken müssen? Da kann man ja Kosten sparen, was sicher für manche Branchen ganz gut ist. Nur sollten die Einparungen nicht um sich greifen (Bürgergeld abschaffen), wenn die Wirtschaft noch brummen soll. Klar, ein Problem sind auch die Höhe der Schulden des Staates, aber man kann nicht auf den Altar des Rechnens alle Menschlichkeit versuchen zu opfern. Dagegen hilft dann eher ein Schuldenerlass. Falls eben das Argument mit den Schulden kommen sollte...
 

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