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Todesfall und Geburtstag

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133763
  • Datum Start Datum Start
Das schrieb ich bereits.
Die Familie wird wegen der Trauer eine Krise haben und sie trauten sich nicht abzusagen.
Das war nicht fair für die TE.

Bei einem Todesfall vom Vater hätte ich es miteingeplant ....dass niemand von der Familie Geburtstag feiern will.
 
Das schrieb ich bereits.
Die Familie wird wegen der Trauer eine Krise haben und sie trauten sich nicht abzusagen.
Das war nicht fair für die TE.

Bei einem Todesfall vom Vater hätte ich es miteingeplant ....dass niemand von der Familie Geburtstag feiern will.

Es ging doch gar nicht um Feiern.

Warum soll die TE an ihrem Geburtstag alleine rumsitzen? Das hilft doch keinem.

Es waren zuerst alle einverstanden, bis der Bruder Zoff reingebracht hat. Das ist nicht besonders pietätvoll und wäre sicher nicht im Sinne des Verstorbenen gewesen.

Wenn ich sterbe, wünsche ich mir ganz sicher nicht, dass deswegen eines meiner Kinder an seinem Geburtstag versetzt wird.
 
Vielleicht waren sie für die Beerdigung einkaufen..

Wenn ich den Vater geliebt hätte wäre mir der Geburtstag wegen meiner Trauer komplett egal gewesen.
Deine Familie hätte absagen sollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Verhalten deiner Familie ist unter aller Sau.

Wenn ich wo zusage und nicht kommen kann, dann ist es ein Mindestmaß an Höflichkeit, abzusagen.

Und wenn man dann auch noch Bummeln geht ... das hinterlässt einen unguten Geschmack.

Ich kann verstehen, dass du enttäuscht bist. Wäre ich auch.
 
Wo hakt es denn am Verhältnis mit dem Bruder, der sich da als Spaltpilz betätigt hat? Worauf meint der eifersüchtig sein zu müssen? Klingt als wäre das nicht das erstemal gewesen, daß er Dir einen Knüppel zwischen die Beine geworfen hat. Nicht mal absagen wollen, aber Dich schlecht machen und dann selber bummeln gehen, das hat ein Geschmäckle für sich. Sind sie auch sonst so heuchlerisch drauf?
 
Es tut mir sehr leid für den Verlust deines Vaters. Vermutlich hätte ich die Geburtstagsfeier so nicht durchgeführt, sondern verschoben um vier Wochen.

Als Angehöriger hätte ich dich aber nicht alleine zu Hause warten lassen und schon gar nicht, nachdem ich zugesagt hätte. Es wäre vielleicht ein ziemlich trauriges Beisammen gewesen, aber du bist ja auch noch da und das zählt. Ich als Papa hätte kein Problem gehabt, egal welche Entscheidung du triffst für dich.

Dein Bruder scheint nicht ganz richtig zu ticken, wenn er die anderen auch noch so auf seine Seite zieht. Ich kann diese Eifersüchteleien auch gar nicht leiden. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und nicht, wo kann ich bei wem das nächste madig machen oder wegnehmen.
 
Hallo Shayanami.

Mein Beileid zu deinem Verlust.

Und Glückwünsche zu deinem Geburtstag nachträglich.
Ich finde auch nicht, das deine Absicht an diesem Tag mit deiner Familie zusammen sein zu wollen pietätlos war.

Das sind wirklich zwei sehr gegensätzliche Ereignisse, aber bei einer Sache geht es doch um das gleiche,- um das Leben. Um den Anfang und das Ende. Bei dem einem nimmt man Abschied, bei dem anderen feiert man das Leben.

Der Tod wird von einigen wie ein Tabu Thema gehandhabt finde ich. Und der Umgang damit und seiner Trauer wirkt auf mich auch oft gestellt und künstlich. Den Schein wahren und sich so verhalten wie es sich gehört und andere erwarten. Zb ja nicht lachen oder sich auf etwas freuen. Man hat dem Tod alles unterzuordnen.
Ich denke nichts anderes ist dir da passiert.
Deine Mutter und Geschwister haben nicht selbst gedacht.

Um es etwas böse zu formulieren, sie nehmen den Tod und Trauer wichtiger als das Leben und das es dich noch gibt.
Also du kannst dir sicher sein, zu deiner Beerdigung werden sie dann kommen. Hast du zwar nichts mehr davon, aber darum geht es anscheinend ja nicht.

Solches Verhalten und Denken braucht man keinem übel nehmen, sie wissen es halt nicht besser.
Der Tod eines Nahestehendem kann einem vieles bewusst machen, viele scheuen diese Erkenntnisse.
Man kann sich dann in der Trauer verstecken, den Verlust beklagen.
Wenn sich das mit einem Geburtstag überkreuzt, würde das bedeuten man schaut auf das was man (noch) hat.
Ich weiß nicht, das kann für manche ein Trost sein, andere hindert es evtl daran den Verlust zu akzeptieren und "anständig"zu trauern.
Trauer ist ja eine sehr individuelle Sache.

Ich denke deine Familie wollte dich nicht enttäuschen als sie zu sagten.
Merkten dann aber das sie noch nicht dazu bereit waren den Verlust gegen ein "nach Vorne" schauen auszutauschen.

Wenn sie dazu bereit sind, werdet ihr deinen Geburtstag sicher nach feiern.

Das "Bummeln" verstehe ich auch eher als Ablenkung. Euer enges Beisammen sein an deinem Geburtstag hätte wohl viele bedrückende Gefühle hervor geholt, zu denen sie wahrscheinlich nicht bereit waren. Es wäre immer gegenwärtig gewesen, das ein Mitglied der Familie jetzt fehlt.
Edit: und das wird an allen weiteren Festlichkeiten so sein.
Ich erinnere mich selbst, wie traurig unser Weihnachtsfest zb immer war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal mein Beileid.
Und nein, ich sehe nirgends, dass du pietätlos oder sonstwas warst.
Meine Mutter ist im Januar gestorben. Einen Tag nach meinem Geburtstag. An meinem Geburtstag lag sie im Sterben und wir haben den ganzen Tag auf den Anruf gewartet, dass es soweit ist. Trotzdem war ich abends mit meinem Freund essen, wie es geplant war anlässlich meines Geburtstags. Meine Mutter hätte auch nicht gewollt, dass ich das nicht mache.
Die Beerdigung war 3 Wochen später - und zwischendurch war ich noch eine Woche im Urlaub. Denn auch da wusste ich, dass meine Mutter nicht gewollt hätte, dass ich das storniere und stattdessen trauernd Zuhause sitze.

Ist ja okay, wenn deine Familie kein Beisammensein zum Geburtstag wollte - aber das hätten sie direkt sagen können und dann hätten sie auch nicht shoppen gehen sollen.
 

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