Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

versuchte Vergewaltigung

  • Starter*in Starter*in tulpe22
  • Datum Start Datum Start
Hallo tulpe 22 ,ich habe mir nun derine Beiträge durch gelesen. Ich habe zwar selber noch net sowas erlebt wie du aber ich kann mir net vorstellen dass mann nach ner versuchhten Vergewaltigung so leidet. Es ist auch jetzt net in irgend einer art böse gemeint, kann das halt nicht verstehen.

Mich würde mal interessieren ob du noch mit einem Stifvater unter einem Dach wohnst?

Hast du ihn damals angezeigt?

Mfg, unbekannt
 
Hallo Gast
Ich finde dein Kommentar sehr unpassend und sehr unfair. Vieleicht kann man das nicht verstehen wenn man selber noch nicht sowas erlebt hat. Genau wegen solchen Kommentaren habe ich Angst über das geschehene zu reden.Du solltest dich mal auf dieser Seite anmelden, vieleicht bist du dann vorsichtiger mit deinen Aussagen!!!

Zu deiner Frage ob ich noch mit meinem Stiefvater noch unter einem Dach lebe kann ich nur sagen ja. Ich weiss das dies wohl nicht unbedingt das richtige ist. Nach der versuchten vergewaltigung hatte meine Mutter ihn für ne Zeit rausgeschmissen aber nach ner Zeit hat sie ihn wieder zurück geholt. In dieser Zeit als er grade wieder da war ging es mir sehr schlecht. Ich hatte Nachts krasse Angstanfälle weil ich gedacht habe heute Nacht kommt er. Zu der Zeit habe ich Nachts überhaupt nicht mehr geschlafen.Hatte Nachts generell ein Messer bei mir (ich hatte solche Angst davor das er es beim nächstenmal schafft) Tagsüber war ich dann so erledigt das ich dann geschlafen habe. Deshalb war ich auch nie in der Schule.Aber irgendwie kann ich mittlerweile relativ gut damit umgehen, dass ich mit IHM unter einem Dach lebe. Obwohl ich auch heute manchmal wenn ich Nachts ein komisches geräusch höre Panik bekomme.

Angezeigt habe ich ihn nie, weil ich dachte mir glaubt doch eh keiner. Wenn ja selbst meine Mutter anscheinend den ernst der lage nicht erkannt hat, dann würden es andere auch nicht machen.

Vieleicht wäre ich damit besser zurecht gekommen wäre ich damals ausgezogen, ich weiss ja auch nicht.

Naja, vieleicht hast du ja den mut nochmal zu schreiben.

Bis dann, tulpe
 
Hallo Winnetou,

klingt warscheinlich komisch aber mittlerweile kann ich halt einfach damit umgehen mit ihm unter einem Dach zu leben.. Ich habe meine eigenen Etage für mich und laufe ihm von daher nicht all zu oft über den Weg.

Ja meine Mutter hat das mitbekommen. Als das damals passiert ist war mein Onkel zu Hause (der hatte damals bei uns gewohnt). Und er hat es ihr dann gesagt. Sie meinte damals auch ich sollte ihn anzeigen, aber ich war nicht in der lage darüber zu reden. Irgendwann kam dann ein Kommentar von ihr das ich das alles nur geträumt hätte. Das hat mir dann den rest gegeben. Ich wollte daraufhin auch ausziehen aber dafür hätte ich über das geschehene reden müsse und das konnte ich nicht.

Anzeigen will ich ihn heute nicht mehr. So blöd wie das auch klingt, ich will nicht das meine Mutter darunter leidet. Sie ist halt mit ihm zusammen und liebt ihn wohl sehr. Ich würde hier alles kapputt machen. Je mehr ich über die ganze sache nachdenke umso klarer wird mir das ich damals alles falsch gemacht habe. Ich hätte ausziehen sollen und ihn anzeigen sollen. Vieleicht würde ich dann heute nicht so leiden.

Lg, Tulpe
 
Hallo Tulpe!



Es wird höchste Zeit das du mal nen sauberen Schnitt machst.
Ich meine nicht anzeigen,das wird eh nicht viel bringen in meinen Augen.
Das hätte damals geschehen müssen,sofort,mit deinen Onkel und deiner Mutter
(als sie noch wütend war auf ihn) als Zeugen.
Nun ist das Kalb versoffen,und das du noch immer mit ihm unter einem Dach wohnst macht es nicht besser.
Du bist 22 Jahre alt,was hindert dich daran auszuziehen und dein eigenes Leben zu leben,gleichzeitig auch ein Schlusstrich zu ziehen unter das was gewesen ist?
Du hast dich erfolgreich wehren können.
Es ist "nichts weiter" vorgefallen.
Sich Fragen zu stellen wie "was hätte passieren können" hat eh keinen Sinn.
Schau nach vorne,nabel dich ab,zieh aus aus dem Schlangennest,wo eine Mutter mit jemanden zusammenbleibt der versucht hat ihre Tochter zu vergewaltigen.
Das die sich noch mit ihm in einem Bett legen kann ist mirt unverständlich,ist aber keine Seltenheit,meine Mutter konnte es auch.

Mach dir klar das du dich gut gewehrt hast,"nichts" weiter passiert ist,tritt den beiden in den A**** und geh erhobenen Hauptes.

Mach ne Thera,und bekomm dein Leben in den Griff
Das wwünsch ich dir jedenfalls.
Machs besser wie dieser Abschaum.
Und wenn du mal Kinder hast,sei ihnen eine bessere Mutter,als die
die du hattest.


Lieben Gruss
Lise
 
Hallo tulpe,

auch ich kann wie Winnetou oder lise nicht verstehen, wie du in deinem Alter dazu noch mit dem Typen, der versucht hat dich zu vergewaltigen unter einem Dach zu leben. Und deine Mutter kann ich erst recht nicht verstehen, wenn sie weiß was passiert ist und diesen Typen wiedergeholt hat??? Mädel wach um Himmels willen auf, zieh als Erstes aus und geh ganz schnell in Therapie und zusätzlich zur Lebensberatung, damit die dir dort mal auf die Sprünge helfen, ggf. bei Wohnungs- oder Zimmersuche helfen etc. Es wird allerhöchste Zeit für dich, dass du da abhaust und dein Leben auf die Reihe kriegst, den Schulabschluß nachholst etc.
Meine Schwester hatte aufgrund unseres schwierigen Elternhauses auch ne Durchhängezeit..bei ihr waren es Drogen und frühes Abhauen etc. Aber so in deinem Alter hat sie dann die Wende hingekriegst, hat per Abendschule ihr Abi nachgeholt, studiert und einen guten Job gekriegt, ist finanziell unabhängig und abgesichert.
Und warum solltest du das nicht so ähnlich schaffen?

Je eher du dich aus diesem Milieu abnabelst desto besser. Denn deine Mutter zeigt eine katastrophale Grundhaltung, die anscheinend auch auf dich abgefärbt hat. Deine Mutter liebt eine Mistmade und ist total egoistisch, denkt nicht an dich und du nimmst Opfer=Sklavenhaltung ein indem du deiner Mutter sowas durchgehen läßt und den Täter in deiner Nähe duldest...damit hat er gewonnen, fühlt sich im Recht und fühlt sich wie der Hahn im Korb und ich denke es ist lediglich ne Frage der Zeit dass er es erneut versuchen wird. Dem solltest du einen Riegel vorschieben indem du so schnell wie möglich da wegziehst! Ganz wichtig für eine verbesserte Grundhaltung, auch in Hinsicht darauf, dass du mal später Kinder hast und damit sich solche Dinge nicht mehr wiederholen ist ne Verhaltenstherapie und Kampfsport etc.

TU was, dann wirds was!

Viel Erfolg dabei.
Tyra

P.S.:

Hallo Winnetou,

klingt warscheinlich komisch aber mittlerweile kann ich halt einfach damit umgehen mit ihm unter einem Dach zu leben..
finde ich bedenklich...sich an solche Zustände zu gewöhnen dürfte Hauptursache für dein Leid und dafür sein, dass du nicht voran kommst. Es ist besser sich an manches NICHT zu gewöhnen!

Je mehr ich über die ganze sache nachdenke umso klarer wird mir das ich damals alles falsch gemacht habe. Ich hätte ausziehen sollen und ihn anzeigen sollen. Vieleicht würde ich dann heute nicht so leiden.

gute Erkenntnis, setz die um und zieh JETZT aus! Und wie Winnetou schrieb kannst du dir das mit der Anzeige ggf. auch noch überlegen...am besten solltest du das zusammen mit einem Therapeuten tun, also erstmal in Therapie und dich dort beraten lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tyra,

ich habe mittlerweile auch mein Fachabi nachgeholt und fange am 01.08 eine Ausbildung an. Ich habe auch neben der Schule seiz 2 Jahren einen Nebenjob. In diesem Punkt habe ich mein Leben wieder geregelt bekommen, war zwar schwer aber ich bin sehr froh das geschafft zu haben.

Ich habe nun auch beschlossen das ich sobald ich meine Ausbildung anfange von zu Hause ausziehe und das mit der Therapie habe ich ja sowieso vor. Ich habe nächste Woche einen Termin bei meinem Hausarzt und hoffe das er mir eine Adresse von einem Therapeuten geben kann. Ich verstehe mich sehr gut mit meinem Arzt und versuche es deswegen auf diese weise.

Mir ist schon klar das es für aussenstehende schwer nachvollziehbar ist das ich noch zu Hause wohne. Einer der gründe warum ich wohl auch noch nicht ausgezogen bin ist, dass meine Mutter sehr Krank ist und ich ihr deshalb viel zu Hause helfe. Das sehe ich als Selbstverständlich an , sie ist halt meine Mutter.


zu lises Frage ob bei uns zu Hause Alkohol eien Rolle spielt :

Ja mein Stiefvater war lange Zeit Alkoholiker, hat das aber mittlerweile wieder im Griff. Meine Mutter trinkt aber überhaupt keinen Alkohol.


Ich bin trotzdem sehr froh hier im Forum gelandet zu sein weil mir dadurch viele dinge bewusst geworden sind. Ich danke euch das ihr mir so viele Ratschläge gegeben habt

Liebe Grüße tulpe
 
Hallo tulpe22,

klingt ja prima mit dem FAchabi und der Ausbildung ab August. Dazu drücke ich dir die Daumen! Und mit Nebenjob noch nebenbei...mensch, da hast du ja echt ne Menge geschafft, meine Hochachtung!

Allerdings wenn dann noch dazu kommt, dass du deiner kranken Mutter helfen willst denke ich wird das zu viel für dich...Helfersyndrom? Meinst du nicht, dass du da nicht in Gefahr bist in den burn-out zu gehen? Ich finde deine Haltung ggü deiner Mutter nicht so gut..zu unterwürfig, denn was hat deine Mutter für dich getan? Nix, sie hat dir im Gegenteil vor den Kopf gestoßen indem sie den Kerl, der dir ans Leder gehen wollte, dich angegriffen hat wieder ins Haus geholt hat...ich hätte da klare Bedinungen gestellt: entweder du und deine Hilfe oder der Typ..anders geht es einfach nicht! Deine Mutter hätte sich da entscheiden müssen....und zwar für dich und deine Sicherheit! Du hast hier die Mutterrolle übernommen und läßt deiner Mutter als eher ungezogenem Mädel, die sich zu nem Stresstypen, Alkoholiker mit Vergewaltigungsallüren hingezogen fühlt, da viel zu viel durchgehen! Deine Mutter hat ihre Pflichten dir ggü vernachläßigt aber du siehst ne Pflicht darin für deine Mutter da zu sein? Es ist gut für seine Mutter da zu sein, aber nicht um jeden Preis und unter völliger Selbstaufgabe und indem man seine eigenen Interessen hinter die der Mutter stellt! Du solltest dich gleichwertig ansehen! Und dir nicht so viel Mist gefallen lassen, wie deine Mutter ihn dir ggü geboten hat! Mit ihrer Haltung hat sie meiner Ansicht nach ihr Recht auf Hilfe und positive Aufmerksamkeiten von deiner Seite gründlich verwirkt.
Ich denke, wenn deine Mutter mit dem Typen zusammen ist, ist es dessen Aufgabe ihr da zu helfen und in erster Linie ist es Job deiner Mutter sich da Hilfe zu suchen um wieder gesund zu werden!

Mach da auf keinen Fall einen auf Helfersyndrom! Deine Mutter ist ne erwachsene Frau und kommt auch ohne dich zurecht.
Denk jetzt nur an dich und deine Zukunft und sieh zu Abstand von diesem asozialen Milieu zu erhalten, per Wegziehen, per Therapie um zu lernen wie es normal laufen sollte und um zu lernen Prioritäten zu setzen, sich zu schützen, auch vor Überbelastung etc.

Inwiefern ist deine Mutter krank? Was für eine Krankheit hat sie und ist sie in Behandlung?

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tyra,

ich habe ja schon eingesehen, dass ich wohl sehr viel in meiner Vergangenheit falsch gemacht habe. Mir ist das jetzt erst alles so richtig bewusst geworden.
Ich muss jetzt ersteinmal meine ganzen Gedanken ordnen und überlegen wie ich das jetzt alles mache. Die letzten Tage waren schon ziemlich anstrengend für mich, weil ich mir sehr viele Gedanken über das alles gemacht habe.


Allerdings wenn dann noch dazu kommt, dass du deiner kranken Mutter helfen willst denke ich wird das zu viel für dich...Helfersyndrom? Meinst du nicht, dass du da nicht in Gefahr bist in den burn-out zu gehen?

Ich glaube nicht das ich in der Gefahr bin ein Helfersyndrom zu bekommen/zu haben, ich sehe es halt als Selbsverständlich an einer Mutter zu helfen wenn sie krank ist. Das heisst jetzt nicht das sie Pflege braucht. Ich helfe ihr im Haushalt und beim Einkaufen etc. Also dinge die ich wenn ich alleine Wohne auch machen muss.




Denk jetzt nur an dich und deine Zukunft und sieh zu Abstand von diesem asozialen Milieu zu erhalten, per Wegziehen, per Therapie um zu lernen wie es normal laufen sollte und um zu lernen Prioritäten zu setzen, sich zu schützen, auch vor Überbelastung etc.

Ich glaube zwar das ich eine Therapie brauche um as geschehene besser zu verarbeiten aber ich glaube nicht das ich mich vor Überlastung schützen muss. Auch denke ich das ich weiss "wie es normal laufen sollte". Ich habe ja auch schon gesagt gehabt das ich dann sobald ich mit der Ausbildung anfange von zu Hause ausziehen werde. Habe auch schon mit meiner besten Freundin darüber gesprochen und wir wollen ersteinmal zusammen ziehen. Sie weiss zwar nicht die Gründe warum ich von zu Hause wegziehen will, ich habe es noch nicht geschafft ihr davon zu erzählen.Sie weiss zwar das ich fast vergewaltigt wurde aber nicht das es mein Stiefvater war.

Inwiefern ist deine Mutter krank? Was für eine Krankheit hat sie und ist sie in Behandlung?

Meine Mutter ist Herzkrank, hatte schon zwei Herzinfakte und hat schweren Diabetes. Dazu kommt noch das sie vor kurzem am Knie operiert wurde und von daher nicht viel durchs Haus laufen kann.



Lg, tulpe
 
Hallo,

was macht der Typ von deiner Mutter so den ganzen TAch? Arbeitet der, hilft der ebenfalls im Haushalt deiner Mutter? Lass den den Kram erledigen, den du da machst, oder sag deiner Mutter sie solle beim Diakonischen Werk anrufen und dort ne zeitweilige Hilfe ordern.

Und deine Mutter hat sicherlich auch eigene andere Freundinnen oder so, die ihr ebenfalls helfen können.
Sie wird nach der Knieoperation in Physiotherapie sein und klar ist, dass genügend Bewegung total wichtig ist nach der OP...also auch hier keine Ausreden ihr die Plörren hinterherzutragen! Die kann das schon selber! Ne Arbeitskollegin von mir hat nach ner Knie-Op auch ganz normal den Haushalt weitergeführt. Man muss die ersten 14 TAge nach der OP halt ab und an dann das Bein wieder hochlegen und aufpassen nicht falsch zu belasten. Für die schwierigeren Dinge hat deine Ma dann ihren Typen, deinen Schwiegervater, oder?

Du solltest dir immer gewahr bleiben, dass du nicht die Mutter deiner Mutter bist und die halt zusehen sollte wie sie selber klarkommt, insbesondere nach dieser entwürdigenden und dich angreifenden TAt den Fast-V*** wieder ins Haus zu holen!
Du schuldest ihr nach diesem Vorfall rein gar nix und solltest anstatt liebe Tochter zu spielen zusehen deine gesamte Energie in dein eigenes Leben zu stecken. Mit der Berufsausbildung, Nebenjob und Freunden und Hobbies und dann demnächst mit der Therapie und Sportmaßnahmen wirst du ohnehin voll ausgelastet sein.

Ich finde es super, dass du zu deiner Freundin ziehst fürs Erste. Nimm dir das aber als endültigen Absprung von zu Hause vor! Danach entweder WG oder eigene Butze. Konsequenz im Leben ist wichtig..manchmal überlebenswichtig.

Tyra
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben