juka
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ChatGPT ist ein Wahrscheinlichkeitsautomat. Er spuckt genau die Antworten aus, die im Kontext der Frage am Wahrscheinlichsten sind unter Berücksichtigung des Textkorpus, mit dem er trainiert wurde, explizit gesetzten Nebenbedingungen sowie vorherigen Eingaben/Themen des Nutzers. Ein Mensch, der die KI viel nach religiösen Themen befragt, erhält später bei neutralen Fragen mit höherer Wahrscheinlichkeit Antworten die einen religiösem Bezug besitzen. Das selbe gilt auch spezifisch für das Christentum, den Islam etc. Letztlich heißt das: Was ChatGPT als "Wahrheit" anerkennt, hängt stark davon ab, wo man dessen Aufmerksamkeit hinlenkt und welche Quellen dementsprechend priorisiert werden.Da kann ich dir nicht ganz folgen. Es ist doch GBT der diese Antworten gibt. Hätte es nicht genauso sagen können, was ich wahrscheinlicher gefunden hätte, es ist nicht bewiesen dass es einen Gott gibt.
Es gibt Menschen die daran glauben aber der größte Teil der Menschheit glaubt an die Dinge die wissenschaftlich bewiesen sind... Oder irgend so etwas.
Aber da sagt dieses Ding doch tatsächlich dass Jesus der Weg zu Gott ist.
Wenn ich in meinem ChatGPT genau die selben Nebenbedingungen wie der Autor des Videos setze, kommen völlig andere Antworten raus. Von wem werden wir beobachtet? (Bei ihm: Gott, bei mir: Regierungen). Und von wem noch? (Bei ihm: Engel, bei mir: Konzerne). Was soll ich in der Bibel suchen? (Bei ihm: Gott, bei mir: Weisheit). Wohin führt der Koran? (Bei ihm: Irreführung, bei mir: Gott).
Im Data Science Bereich gibt es eine Redewendung: Garbage in = Garbage out.