Liebe Community,
ich bin gerade wieder etwas unsicher und benötige noch mal euren Rat.
Es geht dabei um meine inzwischen ehemalige Kollegin, mit der ich mich vor einem Jahr etwas angefreundet hatte. Wir trafen uns halbwegs regelmäßig, alle 4 bis 6 Wochen. Die Treffen war auch jedes Mal sehr angenehm. Wir lachten viel und die Gespräche wurden auch immer vertraulicher. Sie sagte mir oft, dass sie mich von Anfang an ins Herz geschlossen hatte.
Leider fiel mir allerdings auf, dass die Treffen meistens auf meine Initiative hin zustande kamen. Nur einmal schrieb sie, dass sie mich vermisse und mich sehen wolle.
Im Mai wäre der Kontakt fast abgebrochen. Ich schrieb ihr, dass ich eine Woche Urlaub habe und es schön wäre, wenn wir uns treffen. Sie antwortete, ich könnte mich ja melden. Die Woche war aber schnell vorbei, weil ich meinen Vater zweimal zu Untersuchungen fahren musste und ich mit meiner Tochter auch etwas unternehmen wollte. Ich dachte mir, mal sehen, ob sie jetzt wieder von sich hören lässt. Doch es kam nichts. Ich wartete 3 Wochen und fragte dann, ob sie verärgert sei oder warum sie nicht mehr schreibe. Sie antwortete, sie habe gedacht, ich wolle den Kontakt nicht mehr. Ich schrieb, dass ich keinen Kontakt einfach einschlafen lasse und eine treue Seele sei.
Das war Ende Mai. Im Juni haben wir einen schönen Abend verbracht. Wir waren essen und haben anschließend noch bis in die Nacht bei ihr auf der Terrasse gesessen und zusammen gelacht und geweint. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl, als ich nach Hause fuhr.
Doch leider blieb es dabei, dass ich sie meistens anschrieb. Sie schrieb ganz oft, fast schon als Standardsatz, zurück: "Ich habe gestern noch an dich gedacht, als ich an deinem Haus vorbeikam". Dann frage ich mich, warum sie sich fast nie von sich aus meldet, wenn sie sich bei ihrer Fahrstrecke an mich erinnert.
Im Moment habe ich wieder Urlaub. Ich fragte gestern, ob sie nächste Woche Zeit hat und schlug einen Tag vor. Sie antwortete, ich könne gern zu ihr zum Kaffee kommen. Ich bot an, Kuchen mitzubringen, aber sie möchte lieber selbst einen backen. Es kam keine große Begeisterung rüber, so wie es vor unseren bisherigen Treffen der Fall war. Kein "Ich freue mich auf dich". Sie wollte wissen, ob ich diese Woche schon Urlaub habe. Ich schrieb, ja seit Montag und ihre Antwort war: "Sehr gut, dann hast du genügend Zeit, um nach Wohnungen zu gucken". Dabei weiß sie genau, dass ich schon auf viele Wohnungsangebote geschrieben und mich auch bei Wohnungsbaugesellschaften gemeldet habe. Sie wünschte mir keinen schönen Urlaub.
Ehrlich gesagt verletzt mich ihr Verhalten.
Daher meine Frage: Soll ich dieser Bekannten überhaupt noch hinterherlaufen? Denn genauso empfinde ich es leider.
Es grüßt euch
Marika
ich bin gerade wieder etwas unsicher und benötige noch mal euren Rat.
Es geht dabei um meine inzwischen ehemalige Kollegin, mit der ich mich vor einem Jahr etwas angefreundet hatte. Wir trafen uns halbwegs regelmäßig, alle 4 bis 6 Wochen. Die Treffen war auch jedes Mal sehr angenehm. Wir lachten viel und die Gespräche wurden auch immer vertraulicher. Sie sagte mir oft, dass sie mich von Anfang an ins Herz geschlossen hatte.
Leider fiel mir allerdings auf, dass die Treffen meistens auf meine Initiative hin zustande kamen. Nur einmal schrieb sie, dass sie mich vermisse und mich sehen wolle.
Im Mai wäre der Kontakt fast abgebrochen. Ich schrieb ihr, dass ich eine Woche Urlaub habe und es schön wäre, wenn wir uns treffen. Sie antwortete, ich könnte mich ja melden. Die Woche war aber schnell vorbei, weil ich meinen Vater zweimal zu Untersuchungen fahren musste und ich mit meiner Tochter auch etwas unternehmen wollte. Ich dachte mir, mal sehen, ob sie jetzt wieder von sich hören lässt. Doch es kam nichts. Ich wartete 3 Wochen und fragte dann, ob sie verärgert sei oder warum sie nicht mehr schreibe. Sie antwortete, sie habe gedacht, ich wolle den Kontakt nicht mehr. Ich schrieb, dass ich keinen Kontakt einfach einschlafen lasse und eine treue Seele sei.
Das war Ende Mai. Im Juni haben wir einen schönen Abend verbracht. Wir waren essen und haben anschließend noch bis in die Nacht bei ihr auf der Terrasse gesessen und zusammen gelacht und geweint. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl, als ich nach Hause fuhr.
Doch leider blieb es dabei, dass ich sie meistens anschrieb. Sie schrieb ganz oft, fast schon als Standardsatz, zurück: "Ich habe gestern noch an dich gedacht, als ich an deinem Haus vorbeikam". Dann frage ich mich, warum sie sich fast nie von sich aus meldet, wenn sie sich bei ihrer Fahrstrecke an mich erinnert.
Im Moment habe ich wieder Urlaub. Ich fragte gestern, ob sie nächste Woche Zeit hat und schlug einen Tag vor. Sie antwortete, ich könne gern zu ihr zum Kaffee kommen. Ich bot an, Kuchen mitzubringen, aber sie möchte lieber selbst einen backen. Es kam keine große Begeisterung rüber, so wie es vor unseren bisherigen Treffen der Fall war. Kein "Ich freue mich auf dich". Sie wollte wissen, ob ich diese Woche schon Urlaub habe. Ich schrieb, ja seit Montag und ihre Antwort war: "Sehr gut, dann hast du genügend Zeit, um nach Wohnungen zu gucken". Dabei weiß sie genau, dass ich schon auf viele Wohnungsangebote geschrieben und mich auch bei Wohnungsbaugesellschaften gemeldet habe. Sie wünschte mir keinen schönen Urlaub.
Ehrlich gesagt verletzt mich ihr Verhalten.
Daher meine Frage: Soll ich dieser Bekannten überhaupt noch hinterherlaufen? Denn genauso empfinde ich es leider.
Es grüßt euch
Marika