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Stationäre Behandlung/ Ruhe / Einzelzimmer

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Die wären im Pflegeheim ebenso versorgt wenn nicht besser, als im KH. Die gehören in ein Akutkrankenhaus, wenn der Fall akut sich verschlimmert und in der WG oder dem Heim es zu gefährlich wird, für sie selber oder die anderen. Aber eben nicht als Dauergast. Wenn sie wieder gut eigestellt sind, müssen sie zurück. Eine Patientin hatte ihren halben Haustand im "Privatzimmer, 20 Plüschtiere, Tischen, Decken Kissen, Lampen, etc pp. und war schon 2 Monate dort. Das kann es nicht sein, während Otto Durchschnittskrank sich beinah umbringt weil er keine Hilfe mangels Platz erhält.
Du solltest dich eher um deinen Stations/Therapieplatz kümmern, als dich in Dinge einzumischen,
die du nur schwer einschätzten kannst und dich eher neagativ stimmen 😉

Wichtig ist, daß du einen Platz bekommst 👍
 
Zwei Monate sind jetzt nicht sooo lang. Ich war in meiner ersten Manie einen Monat im Akutkrankenhaus. Viele aus dem Bipolar-Forum, ein Forum über eine chronische, da unheilbare psychische Krankheit, sind alles andere als ein Pflegefall, arbeiten voll, schmeißen den Haushalt und haben Familie und müssen dennoch manchmal in ein Akutkrankenhaus. Natürlich nur solange, bis sie wieder in ihr häusliches Umfeld können.
Bipolare gehören absolut nicht auf solche geschlossenen Stationen, sagt jedenfalls mein Psychiater, der in sowas selber jahrelang gearbeitet hat. Da reichen betreute Wohngruppen
 
Bipolare gehören absolut nicht auf solche geschlossenen Stationen, sagt jedenfalls mein Psychiater, der in sowas selber jahrelang gearbeitet hat. Da reichen betreute Wohngruppen
Dein Psychiater und du haben absolut keine Ahnung. Bipolare haben die höchste Selbstmordquote aller psychisch Kranken und können auch in der Manie ihr Leben und das ihrer Angehörigen zerstören.

Ich bin jetzt hier raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Patientin hatte ihren halben Haustand im "Privatzimmer, 20 Plüschtiere, Tischen, Decken Kissen, Lampen, etc pp. und war schon 2 Monate dort. Das kann es nicht sein, während Otto Durchschnittskrank sich beinah umbringt weil er keine Hilfe mangels Platz erhält.
Vollkommen normal, das man es sich gemütlich macht bei kürzerem oder längerem Aufenthalt. Die Dinge geben ihr ein Wohlfühlklima in einem fremden Umfeld, dass kann therapieerfolgsfördernd sein.
Oder findest du das Krankenhauszimmer einladend sind???

Verstehe dich nicht...du bist doch aus der Altenpflege...da richten die ihre Zimmer doch auch etwas gemütlich ein, sofern sie können (finanziell/geistig/Mobilität/etc.)?
 
Du solltest dich eher um deinen Stations/Therapieplatz kümmern, als dich in Dinge einzumischen,
die du nur schwer einschätzten kannst und dich eher neagativ stimmen 😉

Wichtig ist, daß du einen Platz bekommst 👍
Ich habe immens viel Druck machen müssen damit ich auf die Station kam. Beim ersten Versuch noch abgelehnt. Ich möchte gar nicht wissen, was mit den Menschen ist, die gar keine Kraft mehr haben und sich schlicht aus der Welt verabschieden? Das ist auch kein Einmischen, sondern schlicht ne Beschreibung des Zustandes. Und den finde ich gefährlich. Das ganze war bei mir extrem knapp und krass. Und ja, ich finde die Zustände unhaltbar, die natürlich von der Politik zu verantworten sind. In Berlin gibt es endlos private Psychotherapeuten und Psychiater, aber sie haben keine Kassenzulassung. Diese Kassenplätze sind eng begrenzt und stammen in ihrer Zuteilung noch aus den 80ern. Wahrscheinlich hätte ich mit einem guten Psychiater an der Seite, der mir die Medikamente verordnet hat, die ich später in der Klinik bekam, mir den Stationshorror auch erspart. Die Ärzte dort waren übrigens top!Und klar kämpfe ich weiter für mich. Mehr Kraft ist aktuell nicht.
 
Ich habe immens viel Druck machen müssen damit ich auf die Station kam. Beim ersten Versuch noch abgelehnt.
Wie hast du das gemacht ?
Ich möchte gar nicht wissen, was mit den Menschen ist, die gar keine Kraft mehr haben und sich schlicht aus der Welt verabschieden?
Ich auch nicht, das ist zwar traurig, allerdings bringen sich auch nicht alle um.
Das deutsche Medizinsystem ist sehr gut 👍
Das ist auch kein Einmischen, sondern schlicht ne Beschreibung des Zustandes
Ja, Realitätsabgleiche sind sinnvoll 🙂
Und den finde ich gefährlich. Das ganze war bei mir extrem knapp und krass. Und ja, ich finde die Zustände unhaltbar, die natürlich von der Politik zu verantworten sind
Ist doch gut, daß du deinen Weg gefunden hast 😉

DIESER Diskussionsinhalt wäre ein Thema für "Gesellschaft" !?!
In Berlin gibt es endlos private Psychotherapeuten und Psychiater, aber sie haben keine Kassenzulassung
Nicht nur in Berlin.
Diese Kassenplätze sind eng begrenzt und stammen in ihrer Zuteilung noch aus den 80ern.
Ja, hier sollte man evtl. nachbesseren, allerdings gehen auch mehr Menschen zum Therapeuten.
Wahrscheinlich hätte ich mit einem guten Psychiater an der Seite, der mir die Medikamente verordnet hat, die ich später in der Klinik bekam, mir den Stationshorror auch erspart
Naja.
Es hätte aus deiner Sicht auch ein schlechter sein können.
Ich und andere Menschen bezweifeln die Wirksamkeit von Psychopharmaka.
Selbst nehme nach nach diversen versuchen keine mehr > bringt nix
Die Ärzte dort waren übrigens top!
Da hast du doch gut gewählt 🙂
Und klar kämpfe ich weiter für mich.
Das ist gut.
Mehr Kraft ist aktuell nicht.
Ja, zwsichendrin ist der Akku auch mal leer.
 
In Berlin gibt es endlos private Psychotherapeuten und Psychiater, aber sie haben keine Kassenzulassung. Diese Kassenplätze sind eng begrenzt und stammen in ihrer Zuteilung noch aus den 80ern.
Da hast du absolut Recht!
Darf ich fragen, auf welcher Station bzw. Vivantes-Klinik du warst?
Ich war 2003 mal im Auguste-Viktoria-Klinikum (Vivantes Schöneberg),
da war es auch schon ziemlich schlimm, vor allem gab es null Therapien,
nur Hockergymnastik und etwas Musik und Morgenrunden.
Ich hoffe, das hat sich inzwischen weiterentwickelt.
Und einen Psychiater suche ich auch schon ewig...
 
Da hast du absolut Recht!
Darf ich fragen, auf welcher Station bzw. Vivantes-Klinik du warst?
Ich war 2003 mal im Auguste-Viktoria-Klinikum (Vivantes Schöneberg),
da war es auch schon ziemlich schlimm, vor allem gab es null Therapien,
nur Hockergymnastik und etwas Musik und Morgenrunden.
Ich hoffe, das hat sich inzwischen weiterentwickelt.
Und einen Psychiater suche ich auch schon ewig...
Nein ist immer noch null Gesprächstherapie, nur Hockergruppe, Spaziergang über das öde Gelände und Malen. Ich war 19 Unten. Der Oberarzt schien im Prinzip recht fit war aber immer eilenden Fußes. Richtig sprechen konnte ich den nicht. Die Pfleger waren mit Sicherheit keine Fachpfleger und stets hinter dem Bildschirm versteckt. Null Ansprache. (bin selber Fachpfleger Gerontopsychiatrie)Die Assiärtze waren junge Damen, die eben noch kaum Erfahrung besitzen. Als ich mal auf das neue Schlafmedikament Quiviviq verwies, kannten die das z.B gar nicht. Ich hoffe, dass ich bei der Psychaterin auch nach den 6 Wochen Intensivtherapie bleiben kann. Sonst wie gesagt, leiste ich mir Dr H. privat, so vorerst 1 die Woche.
 
Vollkommen normal, das man es sich gemütlich macht bei kürzerem oder längerem Aufenthalt. Die Dinge geben ihr ein Wohlfühlklima in einem fremden Umfeld, dass kann therapieerfolgsfördernd sein.
Oder findest du das Krankenhauszimmer einladend sind???

Verstehe dich nicht...du bist doch aus der Altenpflege...da richten die ihre Zimmer doch auch etwas gemütlich ein, sofern sie können (finanziell/geistig/Mobilität/etc.)?
Das Thema hier heißt Akutpsychatrie, also Notfallversorgung. Wer länger wo ist sollte es sich auch schön machen dürfen. Ich gönn das der Dame auch. Es geht nur um extrem lange Verweildauer auf Akutstationen. Wahrscheinlich auch weil es schon in der Regulärversorgung eng ist. Böse Zungen sagen aber auch die Menschen füllen die Zimmer bringen Dauergeld bei wenig Arbeit. Denn von Therapie kann dort keinen rede sein. Die Dame bekam agressive Akutanfälle . Dann rasen 8 Pfleger auf sie zu, bis sie fixiert und sediert wird. Danach kommt dann Haldol. Das wars. Ob das nun gesund ist müssen natürlich Fachleute feststellen Mir kommt das nicht so vor.
 

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