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Schlimmer Konflikt wegen Freundin

Im übrigen ist es ihm nicht gegeben, das Ganze aus Sicht seiner Frau zu sehen (womit er übrigens als Mann nicht alleine dasteht).
Das hat mit dem Geschlecht nichts zu tun, ich bin auch eine Frau und finde völlig drüber, was alles in die Geschichte reininterpretiert wird (von User*innen hier, die Gefühle der Frau finde ich erstmal berechtigt, Gefühle sind nun mal da, nur muss man nicht immer danach handeln, wenn etwas Eifersucht auslöst).
 
Ich glaube ihm sogar, dass er keine anderen Absichten hat (abwarten, bis die "Freundin" die nächste Bezirz-Phase einleitet, denn irgendwann wird auch bei ihm der Groschen fallen, aber dann ist es zu spät). Er checkt einfach nicht, was diese Frau vorhat. Alle können es sehen, nur er nicht.
Es kann schon sein, dass diese Frau auch gar keine weiteren Absichten verfolgt. Sogar, wenn er selbst schreibt, dass sie ihn spürbar mag.

Aber wenn etwas quakt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und schwimmt wie eine Ente - dann ist das einfach in den allerallermeisten Fällen eine Ente. Egal, wie viele Theorien man aufstellt für die von der Regel bestätigte Ausnahme.

Und wenn man seine Ehefrau liebt und nicht verprellen will - dann lässt man es einfach. So wahnsinnig elementar für das eigene Leben kann diese Beziehung zur "Ente" doch nun auch nicht sein.

Gemeinsame Freundschaften gibt es ja laut EP, wozu muss es also unbedingt diese sein, mit dieser sichtbaren Schieflage, die "nur seine" ist?
Einsam scheint keiner der Beteiligten zu sein. Und ja, man darf natürlich eigene Freunde haben. Ich sehe hier aber auch keine gewachsene Freundschaft zwischen Menschen mit gleichen Interessen (abgesehen vom Interesse am Ego-Boost).
 
Ich glaube ihm sogar, dass er keine anderen Absichten hat (abwarten, bis die "Freundin" die nächste Bezirz-Phase einleitet, denn irgendwann wird auch bei ihm der Groschen fallen, aber dann ist es zu spät). Er checkt einfach nicht, was diese Frau vorhat. Alle können es sehen, nur er nicht.
Und so ein Schmarrn, als wären Männer willenlos. Ist vielleicht in deinem Weltbild so, aber das entspricht nicht der Realität. Wenn man so ein Männerbild hat, verstehe ich die Aufregung, aber das lohnt sich dann zu reflektieren.
 
Wenn ich mehrmals die Woche auf einen Feierabend Drink in den Swingerclub gehe, kann ich noch lange sagen: "Ach, was du schon wieder denkst. Es ist nicht das, wonach es aussieht.
Und umgekehrt ist es ja auch ein gängiges Konzept: wohl so ziemlich JEDER Fremdgänger sagt, wenn er erwischt wird "Schatz, es ist nicht das, wonach es aussieht!"
Und hat dann tausend Gründe parat, warum es ganz genau NICHT ist, wie bei absolut allen anderen ähnlichen Fällen.

Für mich ist das kein Triggerpunkt, ich bin nie (wissentlich) betrogen worden und habe auch nie betrogen.
Ich beurteile das ausschließlich daraus, wie ich Männlein und Weiblein prinzipiell so kenne.
Vielleicht auch nur schön fürs Ego, aber auch das will man entweder weiterentwickeln oder man hat keinen Schmerz dabei, es seinzulassen.
 
Und so ein Schmarrn, als wären Männer willenlos. Ist vielleicht in deinem Weltbild so, aber das entspricht nicht der Realität.
Nein, willenlos ist hier ganz sicher keiner der Protagonisten.

Aber das, was jeweils alle Beteiligten wollen, mit ihrem freien Willen - das würde mich als Ehepartner auch sehr skeptisch gucken lassen.

Der Versuch, die Gattin und die Freundin anzunähern, war ja da und ist gescheitert. Das wird wohl Gründe haben, die kein totales Hirngespinst sind.
 
Die weibliche Verführung ist oft vielschichtiger und subtiler als bei Männern mit ihren Pimmel Fotos..
Doch, doch, aber da kann er nix für. Er ist ZU ehrlich und darüber hinaus auch noch mit einer guten Portion Naivität gesegnet. Im übrigen ist es ihm nicht gegeben, das Ganze aus Sicht seiner Frau zu sehen (womit er übrigens als Mann nicht alleine dasteht). Andererseits erwartet er, dass seine Frau SEINE Sicht versteht. So funktioniert das aber nicht, weil einseitig.

Ich glaube ihm sogar, dass er keine anderen Absichten hat (abwarten, bis die "Freundin" die nächste Bezirz-Phase einleitet, denn irgendwann wird auch bei ihm der Groschen fallen, aber dann ist es zu spät). Er checkt einfach nicht, was diese Frau vorhat. Alle können es sehen, nur er nicht.
Das sind doch die wesentliche Punkte..
 
Der Versuch, die Gattin und die Freundin anzunähern, war ja da und ist gescheitert. Das wird wohl Gründe haben, die kein totales Hirngespinst sind.
Aber ich verstehe nicht, wieso so viele Menschen ausschließen, dass es eben doch ein Hirngespinst sein könnte? Gerade wenn die Ehefrau schlechte Vorerfahrungen gemacht hat und die neue Freundin eben etwas verschlossener (=schlecht lesbar und einschätzbar, gute Projektionsfläche) ist.
Da ich selbst Verlustängste gut kenne, weiß ich, wie schnell mein Kopf auf alles mögliche anspringt und Alarm erzeugt, aber mit der Zeit nimmt das auch wieder ab, ich merke, da passiert nichts, ich komme wieder zur Ruhe.
Sie ist die erste Frau seit langem, die der TE besser kennenlernt, dass es da emotional erstmal kriselt und Angst macht, verstehe ich gut, ich glaube nur nicht, dass es langfristig gedacht sinnvoll ist, dann keine Freundschaften aufzubauen.

Den Altersunterschied finde ich auch nicht so ungewöhnlich, über meine Therapie Gruppe habe ich mich auch mit einem verheirateten Mann angefreundet, der 10+ Jahre älter war und der in einer etwas ähnlichen Situation war (wenige Bekanntschaften/ Freundschaften abseits der Ehe).
Ich bin einfach allergisch dagegen, wenn Menschen denken, sie könnten das Leben durch sehr einfache Regeln und Gesetzmäßigkeiten kontrollieren. Ja, manches macht es vielleicht einfacher, aber ziemlich vielem wird das auch nicht gerecht und man verhindert neue Erfahrungen und vertiefte Auseinandersetzung.
 
Was mich gerade auch interessiert: Die Frage, ob deine jüngere Freundin möglicherweise Interesse an dir haben könnte, auch wenn du das nicht so siehst, treibt dich gar nicht um? Ist das nicht wichtig für dich oder schließt du das per se aus? Hat diese Freundin selbst mehrere Kontakte wie dich? Platonische Freundschaften zu Männern, die auch um Einiges älter sind?
 
Und ja, man darf natürlich eigene Freunde haben. Ich sehe hier aber auch keine gewachsene Freundschaft zwischen Menschen mit gleichen Interessen (abgesehen vom Interesse am Ego-Boost).
Wieso müssen Freunde immer nur Menschen mit gleichen Interessen sein? Oder gleichen Alters?
Diese Denkweise finde ich ziemlich engstirnig...

Freundschaften kommen doch auch über Sympathie zustande, oder auch dadurch, daß man durch diese sympathischen Menschen etwas Neues kennenlernst, also vielleicht neue Hobbys und Interessen, andere Ansichten über Gott und die Welt, manchmal sogar auch andere Kulturen, das soll es auch geben!

Es wird sich doch hier und anderswo sonst immer beklagt, daß die Menschen heute immer mehr in ihrer eigenen Blase von Gleichgesinnten und wirtschaftlich Gleichgestellten verkehren.
Und daß leider viele Menschen alles außerhalb ihres Kreises und ihres Horizonts negieren, oder sogar als bedrohlich und feindlich interpretieren...

Deshalb würde ich z.B. jemand Jüngeres oder auch deutlich ältere Menschen nicht grundsätzlich aus meinem Bekannten- oder Freundeskreis streichen wollen, warum auch?
Und ein ca 20 Jahre jüngerer Mann muss auch noch lange kein "Bubi" sein, so wie das hier bezeichnet wurde.
Ein "Bubi" kann auch schon über 60 sein, denn es gibt genug Männer und Frauen, die ihr ganzes Leben lang ziemlich pubertär rüberkommen, weil sie sich nicht weiterentwickelt haben, und auch keine Lust dazu haben.

Die Hauptsache ist doch wohl, daß man sich gegenseitig sympathisch ist, daß man miteinander reden kann, und sich trotz anderer Interessen oder anderer Generation miteinander wohlfühlt.
Und bei solchen Freundschaften unterschiedlicher Altersgruppen muss man auch nicht immer nur sexuelle Absichten unterstellen...
 

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