Ich muss jetzt langsam mal meinen ganzen Mut zusammen nehmen und in ein Bordell gehen. Ich hoffe, dass ich das wirklich mal schaffe in der nächsten Zeit, dass ich mich überwinde. Ich hab das zwar schon 100x geschrieben, aber irgendwann muss ich das mal durchziehen. Und sobald ich meine ekelhafte Jungfräulichkeit los bin, ist auch automatisch mehr Selbstbewusstsein vorhanden. Und nach abgeschlossener Entjungferung würde es dann auch Sinn machen, Frauen anzusprechen, davor wäre es als ungefickter Zwerg in meinem Alter sinnlos. Nach meinem Bordellbesuch wäre ich dann nur noch ein Zwerg, also schon mal besser als vorher.
Wäre ich eine Frau würde ich niemals eine Beziehung mit einem Mann eingehen, der mit 27 noch Jungfrau ist. Obwohl ich Fremdgehen wirklich total abstoßend finde, würde ich noch lieber einen Mann nehmen, der mir regelmäßig fremdgeht, als einen, der mit 27 Jahren noch Jungfrau ist. Da würde ich mich als Frau auch lieber noch von einem Mann, der 1,85m und HIV-positiv ist ohne Kondom vögeln lassen, als von einem Mann, der 1,60m und mit 27 Jahren noch Jungfrau ist.
Frage an die Frauen, würdet ihr allen ernstes lieber was mit einem Mann anfangen, der 1,60m und mit 27 Jahren noch Jungfrau ist als mit einem 1,85m großen Mann der schon 100 Frauen vor euch hatte?
Wenn ich so etwas lese oder höre, dann steigen meine Chancen garantiert um ein Vielfaches. Denn sowas will niemand.
Im Alltag begegnet man mir freundlich, was ich mir mit Deiner verdrehten Denke nicht vorstellen kann.
- Dein Neid dürfte Dir ins Gesicht geschrieben sein.
- Das Zauberwort heißt -
loslassen! Stattdessen verbreitest Du Deine verzerrten Vorstellungen über Deine Erfolglosigkeit wie ein Teenager. Du fabulierst Dir die Realitäten so lange zurecht, bis es sich für Dich gut anfühlt. Natürlich im Sinne von Unschuldig!🙄 Der Konjunktiv wirkt dabei wie Dein Allheilmittel. Das hilft aber nicht weiter. Ganz im Gegenteil.
Ich finde das faszinierend und traurig zugleich. So kann man doch niemanden auf Augenhöhe begegnen. Findest Du nicht auch, Tim? Außerdem belügst Du Dich damit nur selbst. Deine Versagens-Ängste werden somit immer größer und größer.
- Und hey... ein Bordell ist und bleibt eine emotionslose Dienstleistung, ein Geschäft mit einer Illusion. Vermutlich wird Deine Jungfräulichkeit damit nur noch verstärkt.
Völlig demotiviert, wie ein Angsthase, dem kein Augenkontakt mehr möglich ist, gehst Du durch Deine kleine Welt. Du verknüpfst Deinen Selbstwert mit einer Partnerschaft. Wie eine nervende Klette.
Damit wird jede Frau zur potenziellen Partnerin. - Ich denke genau das merkt man Dir an.
Interessanterweise sind gerade die Erfolglosen immer schlauer, was Frauen betrifft. Ganz besonders am Stammtisch. Wenn es nach ihnen geht, da frag man sich, wieso sie überhaupt noch eine Frau wollen, so schrecklich wie sie am Stammtisch dargestellt werden.
Das ist wie im Kindergarten - man macht schlecht, was man nicht haben kann.
👍lol...
Sorry, aber das Du von Frauen keine Ahnung hast,
dass demonstrierst Du hier sehr überzeugend.
Dein Selbstmitleid halt ich für arg bedenklich. Genauso wie Deine an den Haaren herbeigezogenen Vergleiche. Ekelhaft sowas. Du selbst machst Dich damit zum Außenseiter! Dein Minderwertigkeitskomplex verhagelt Dir Dein ganzes Leben.
Das Dich das Frustriert, ist verständlich aber kein Grund ausfallend zu werden. Die Welt dreht sich nicht nur um den Sex (den man nicht hat).
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Dir wurde ja schon einiges geraten. Mach das, was für Dich passt. Auf jeden Fall solltest Du Dich von der Illusion lösen, die eine Partnerschaft für Dich verspricht. Deine Körpergröße ist das eine, dass Andere wie man damit umgeht.
- Die Partnersuche war und ist noch nie einfach gewesen.
Der Druck, der entsteht, wenn man "ideale" Bedingungen oder einen bestimmten Lebensweg erwartet, kann immens und entsprechend ergebnislos sein. Das ist aber der eigene Part! Daran kann man "schrauben".
Wenn man sich auf das - Loslassen - einlässt, öffnet man sich oft für neue Möglichkeiten und begegnet Menschen mit einer entspannteren, authentischeren Haltung. Es geht darum, dass eigene Leben zu genießen, Hobbys nachzugehen und soziale Kontakte zu pflegen – und dabei offen zu sein für das, was kommt, anstatt krampfhaft danach zu suchen.
Letztlich bedeutet das Loslassen (alter Denkmuster und Gewohnheiten) eine Verschiebung des Fokus = weg vom "Ich muss jemanden finden" hin zu "Ich lebe mein Leben und bin offen für schöne/neutrale Begegnungen mit meinen Mit-Menschen".
Ja, dass ist natürlich leichter gesagt als getan, aber es ist ein sehr guter Ansatzpunkt. Probiere es aus!
Viel Glück
abendtau