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Alltag, Akzeptanz, Freundschaft, Beziehung, Stigmatisierung mit Handicap: eure Meinung / Erfahrung?

Zum Glück werde ich in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis nicht stigmatisiert. Da bin ich nicht die Verrückte, die Amok laufen könnte.
Diese Menschen kennen dich, da zählt die Persönlichkeit und Erfahrungen mit dir und nicht die Vorurteile!

Genauso geht es meiner Tochter:
Für die 2-3 Mädels die viel Zeit mit ihr verbringen ist sie eine ganz normale Freundin, Andere sehen nur ihre Defizite!
Selbst ihre Oma (meine Mutter) hat es immer noch nicht verstanden!
Leider habe ich es weder nicht vorhergesehen:
Als wir sie Samstags besucht hatten sagte sie gleich zur Begrüßung: Ach du arme Maus jetzt musst du auch noch am Sock gehen..!
Klar ist das nicht eben erhebend wenn sie so etwas hört!
Ich sagte dann zur Schadensbegrenzung: das ist doch etwas Gutes, dadurch kann sie deutlich besser und leichter laufen!
Meine Mutter: Aber da tut sie mir schon leid!
Warum muss man Menschen mit Handicap immer zum Opfer stilisieren und kann ihnen nicht mal virtuell den Rücken stärken?
Sie möchte kein Mitleid, sie braucht Anerkennung, selbst die Familie begreift das immer noch nicht!
Dort ist das anders. Nicht jede Gesellschaft ist gleich - manche sind unserer deutschen um Lichtjahre voraus...
Möchtest du nicht verraten WO du diese positiven Erfahrungen gemacht hast? Es wäre interessant zu erfahren!
 
Zum Glück werde ich in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis nicht stigmatisiert. Da bin ich nicht die Verrückte, die Amok laufen könnte.
Diese Menschen kennen dich, da zählt die Persönlichkeit und Erfahrungen mit dir und nicht die Vorurteile!

Genauso geht es meiner Tochter:
Für die 2-3 Mädels die viel Zeit mit ihr verbringen ist sie eine ganz normale Freundin, Andere sehen nur ihre Defizite!
Selbst ihre Oma (meine Mutter) hat es immer noch nicht verstanden!
Leider habe ich es weder nicht vorhergesehen:
Als wir sie Samstags besucht hatten sagte sie gleich zur Begrüßung: Ach du arme Maus jetzt musst du auch noch am Sock gehen..!
Klar ist das nicht eben erhebend wenn sie so etwas hört!
Ich sagte dann zur Schadensbegrenzung: das ist doch etwas Gutes, dadurch kann sie deutlich besser und leichter laufen!
Meine Mutter: Aber da tut sie mir schon leid!
Warum muss man Menschen mit Handicap immer zum Opfer stilisieren und kann ihnen nicht mal virtuell den Rücken stärken?
Sie möchte kein Mitleid, sie braucht Anerkennung, selbst die Familie begreift das immer noch nicht!
Dort ist das anders. Nicht jede Gesellschaft ist gleich - manche sind unserer deutschen um Lichtjahre voraus...
Möchtest du nicht verraten WO du diese positiven Erfahrungen gemacht hast? Es wäre interessant zu erfahren!
 
Zum Glück werde ich in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis nicht stigmatisiert. Da bin ich nicht die Verrückte, die Amok laufen könnte.
Diese Menschen kennen dich, da zählt die Persönlichkeit und Erfahrungen mit dir und nicht die Vorurteile!

Genauso geht es meiner Tochter:
Für die 2-3 Mädels die viel Zeit mit ihr verbringen ist sie eine ganz normale Freundin, Andere sehen nur ihre Defizite!
Selbst ihre Oma (meine Mutter) hat es immer noch nicht verstanden!
Leider habe ich es weder nicht vorhergesehen:
Als wir sie Samstags besucht hatten sagte sie gleich zur Begrüßung: Ach du arme Maus jetzt musst du auch noch am Sock gehen..!
Klar ist das nicht eben erhebend wenn sie so etwas hört!
Ich sagte dann zur Schadensbegrenzung: das ist doch etwas Gutes, dadurch kann sie deutlich besser und leichter laufen!
Meine Mutter: Aber da tut sie mir schon leid!
Warum muss man Menschen mit Handicap immer zum Opfer stilisieren und kann ihnen nicht mal virtuell den Rücken stärken?
Sie möchte kein Mitleid, sie braucht Anerkennung, selbst die Familie begreift das immer noch nicht!
Dort ist das anders. Nicht jede Gesellschaft ist gleich - manche sind unserer deutschen um Lichtjahre voraus...
Möchtest du nicht verraten WO du diese positiven Erfahrungen gemacht hast? Es wäre interessant zu erfahren!
 
"Inklusion" (ich hasse das Wort)
Inklusion beschreibt ja eigentlich ein Gesellschaftsbild, in dem niemand exkludiert oder "integriert" wird, sondern in dem Raum für alle möglichen unterschiedlichen Menschen ist und sich Menschen gegenseitig aneinander anpassen, aufeinander beziehen und eben nicht, dass die Mehrheitsgesellschaft entscheidet, wer dazu gehören "darf" und wer nicht. Ich finde Inklusion (auch das Wort) extrem wichtig, es wird nur oft falsch benutzt.
 
Wir (die Gesellschaft) bringen ihnen oft wenig Aufmerksamkeit und Interesse entgegen und möchten scheinbar damit lieber nicht konfrontiert werden!
Ich bin Behinderten gegenüber höflich und rücksichtsvoll und hilfsbereit, wo nötig. Worauf ich aber extrem allergisch reagiere, ist, wenn jemand mir vorschreiben möchte, wofür ich mich zu interessieren habe. Nee, sorry, das ist immer noch ganz allein meine Entscheidung und macht mich nicht zu einem schlechten Menschen.
 
Worauf ich aber extrem allergisch reagiere, ist, wenn jemand mir vorschreiben möchte, wofür ich mich zu interessieren habe. Nee, sorry, das ist immer noch ganz allein meine Entscheidung und macht mich nicht zu einem schlechten Menschen.
Damit war auch nicht gemeint dass sich nun Alle Bürger unisono mit ALLEN Belangen behinderter Menschen beschäftigen MÜSSEN!
Es war Empathie und Offenheit gemeint, in dem Sinne dass wir die Menschen als vollwertige (und manchmal auch bereichernde) Mitglieder der Gesellschaft sehen sollten und nicht als lästige Randerscheinung!
 
Möchtest du nicht verraten WO du diese positiven Erfahrungen gemacht hast? Es wäre interessant zu erfahren!

Das möchte ich lieber nicht... Es ist so, dass der ein oder andere, der es darauf anlegt, mich mit den Infos von hier, und dem Land dann noch dazu, relativ leicht identifizieren könnte... Und ich möchte doch gern anonym bleiben... Tut mir leid.
 
Inklusion beschreibt ja eigentlich ein Gesellschaftsbild, in dem niemand exkludiert oder "integriert" wird, sondern in dem Raum für alle möglichen unterschiedlichen Menschen ist und sich Menschen gegenseitig aneinander anpassen, aufeinander beziehen und eben nicht, dass die Mehrheitsgesellschaft entscheidet, wer dazu gehören "darf" und wer nicht. Ich finde Inklusion (auch das Wort) extrem wichtig, es wird nur oft falsch benutzt.
Nur zur Erklärung: Das ist das, was ich "hasse", das "eigentlich". Würde das Wort so verstanden, wie du es erklärt hast, wäre das toll. Ich kann das leider so aber kaum wo finden in meinem Umfeld.... Wie gesagt, nur zur Erklärung, an dem eigentlichen Wort bzw. der Bedeutung ist natürlich nichts falsch...
 
Das möchte ich eigentlich lieber nicht... Es ist so, dass der ein oder andere, der es darauf anlegt, mich mit den Infos von hier, und dem Land dann noch dazu, relativ leicht identifizieren könnte... Und ich möchte doch gern anonym bleiben... Tut mir leid.
Danke!
Das kann ich natürlich nachvollziehen. Aber es tut gut zu wissen dass Menschen scheinbar doch in der Lage sind besser miteinander umzugehen, wenn auch vorrangig nicht hierzulande!
 
Danke!
Das kann ich natürlich nachvollziehen. Aber es tut gut zu wissen dass Menschen scheinbar doch in der Lage sind besser miteinander umzugehen, wenn auch vorrangig nicht hierzulande!

Ja. Mir macht es Mut, dass es irgendwann in unserer Gesellschaft und auf dem Planeten insgesamt anders zugehen kann im Miteinander, als es das bisher tut!
 

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