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Habt ihr Angst vor dem Tod? Sind wir alle nur Bewusstsein, oder sind wir nichts? Was denkt Ihr?

So ein Lebensgefühl muss doch schön sein.

Ich vermute, dass das mit der "Infrastruktur" unseres Gehirns zu tun hat, das man auch als Labyrinth bezeichnet und viele Schriften, Zitate etc beschreiben, wie man zum "Heiligen Gral" kommt, oder dass es so einen geben soll, bzw. gibt im "Zentrum". Das wiederum könnte ein Hirnareal beschreiben, glaub ich, denke ich.
Bei bestimmten Vorgängen klickt man dieses Areal an und es flasht, es gibt dieses Feeling, es ist dann so ein Zustand zu fühlen. Bei mir war ein extremer Stresslevel vorher da, nachher kams zu diesen ekstatischen Empfindungen und Regungen- vielleicht brauchte es diese "Kraft" des Überstresses, um diese Drüsen zu öffnen? Damals stellte man bei mir einen extrem überhöhten Prolaktinwert fest und vermutete sogar einen Tumor, der diese Drüse so befeuert, das war echt krass. Ich hab fünf Tage nicht geschlafen, war Tag und Nacht übererregt. zuerst Dystress, dann Eustress, in Folge kippte ich und landete in der Nervenklinik. Diese unvorstellbaren Bewusstseinszustände waren sicher nicht gesund, sie haben praktisch zehntausend Volt durch eine kleine Glühbirne gejagt.
Jogis können das steuern, sie lernen das peu a peu, mit diesen Energien umzugehen, sie haben das im Griff, können es steuern und auslösen durch bestimmte "Fäden an denen sie ziehen". So gehts mir heute, so ist es jetzt bei mir, ich kann bewusst jonglieren mit diesem "Strom", ihn bewusst leiten und steuern. So etwas kann man üben und trainieren und wenn man das mal raus hat, dann geht das blitzschnell, dass man in diese Zustände kommt, wo es ist, als wäre man in einem unendlichen Friede-Freude-Glück-Ruhe-Zustand, also wird das wohl etwas sein, das in uns drin ist, wir suchen es, wir ahnen dieses Feeling, kennen es wohl gut, aber eben nicht auf der Ebene, wo man so lebt hier. Diese muss man "verlassen" ( mental) und das wird sicher nicht so leicht sein, solange man nicht loslassen wagt. Es kann sich bewusst anfühlen, als ob man stirbt, so war es bei mir jedenfalls. Nachher gabs kein Sterben, aber ein Betreten dieser "Ebene". Man spricht auch von Gedeckelt- oder Öffnen- woher hat man diese Ausdrücke?
Bei mir war damals ab dieser Zeit alles anders. Viele Fürchte gabs nie wieder, viele Ängste gabs nie wieder, auch nicht mehr vor dem Tod.
 
Ich hab das mit dem Bewusstsein nicht wirklich verstanden.
Ich glaube du befindest dich in einer Bubble, die ich für bedenklich halte.
Du suchst nach einen tiefen Sinn, ohne etwas zu verstehen, egal in welche Richtung es geht.
Du hörst dir irgendwelche Interviews an und versucht darauf eine Meinung aufzubauen.
Bilde dir doch einfach erstmal deine eigene Meinung und erst dann kannst du dich mit anderen Denkweisen etc. auseinandersetzen oder auch Gemeinsamkeiten suchen.

Der Tod kann beängstigend oder auch erlösend sein. Je nachdem in welchen psychischen und physischen Zustand man sich befindet. Ist ein langes Leben erstrebenswert oder sollte man gehen wenn es am schönsten ist? Lieber still und leise oder mit einem Paukenschlag? Die Sache ist die, das man es sich in der Regel nicht aussuchen kann. Keiner kann dir sagen an welcher Stelle das Leben kippt oder ab wann es sich ausgelebt hat.

Fakt bist nur; es hat bis jetzt keiner geschafft nicht zu sterben.
Jeden wird es erwischen. Wenns vorbei ist, ist es vorbei.

Ich glaube nicht an Wiedergeburt und hoffe auch, dass es sie nicht gibt.
Denn wer garantiert mir das das nächste Leben besser oder mindestens genauso gut wird?
Will ich mit Blick in die Zukunft überhaupt nochmal das Lebensspiel von vorne anfangen?
 
Liebe Kristallkirsche, du sagst ja selber, du hast "Angst" vorm Tod- es kann ja sein, dass du dich dahin sehnst, aber nicht den Mut hast, dich hinzugeben, dich aufzugeben, dich loszulassen- was man aber tun muss, um diese Blockaden hinter sich zu lassen, diese Deckel, diese Angst vor Kontrollverlust, um eben in diese Zone zu geraten.

Wie bei einem Orgasmus- es gibt ab einem bestimmten Erregungsgrad und mittels der dadurch einhergehenden "Nerven-Hirn-Schaltung" dann diesen Point of no return. Man kann Orgasmen auslösen nur durch Denken, ich jedenfalls kann, konnte das- jetzt bin ich eher aus der Übung, aber das war mal sehr leicht. Ich habe in manchen Lektüren nachgelesen, wie das funktioniert- bei Tantra zb lernt man das.
Energie, die man ganz profan nutzt, wie ein Elektriker beim Hausbau Leitungen legt, müssen wir sicher auch alles mögliche mitmachen, durchmachen, um innen gut vernetzt zu sein, damit unsere Energie einfach fließt, statt immer nur blockt und steht.
Ein guter Yogi sitzt da und lächelt, alles fließt...so einer hat praktisch einen Dauer-Orgasmus. Nichts für Leute, die Kinder füttern müssen, die Miete zahlen müssen, sich um Bürokram kümmern müssen- also welche, die hier leben und nicht ausbuchsen dauernd.

Meine Meinung: wir sind alle unterwegs Richtung Liebe, Glück, Friede, Ekstase. Ich bin sicher, beim Tiefschlaf lässt der Körper los bei den meisten, bewusst ist er meist nicht in der Lage dafür, wegen menschlicher Ängste. Im Tiefschlaf sind die ausgeschaltet vermutlich, oder? Wer nicht gut schlafen kann, der fühlt sich gerädert, energielos, schlecht und sehnt sich nach ......??? Diesem Zustand sicher.
Gute Nacht, schlaft gut. Tankt Kraft und Energie während des Schlafes... vielleicht ist das eh schon dieser ähnliche Zustand, den wir sehnsuchtsvoll anstreben auch tagsüber.
 
Musst du ja nicht, ändert aber nichts an der Tatsache. Es gibt nichts was ich noch nicht gesehen oder erlebt habe an Tod und Sterben Hunger und Elend. Wovor sollte ich noch Angst haben?
Ja und weil du alles schon gesehen hast, hast du keine Angst mehr?
so verschieden sind die Menschen.
Ich hätte dann erst recht Angst, eben weil ich das gesehen habe 🫣 🫣
 
Ansonsten bin ich inzwischen 64 Jahre alt. Der Tod ist nicht mehr so bedrohlich für mich.
Wie kommst du nun zu diesem Gefühl? Liegt es wohl am Lebensalter? Man macht seinen Frieden? Ob wir da alle damit rechnen können, dass uns das Leben sozusagen die Gelassenheit automatisch schenkt, weil wir älter werden?
Das wäre schön. Vielleicht kann man vorher auch einfach nicht anders fühlen, weil ich 50 bin und da gerade bin, wo ich bin, und daher die Gelassenheit, die ich mir wünsche einfach noch nicht bekommen kann. Vielleicht ist unsere Hirnarchitektur so.
Und dann gibt es natürlich verschiedene Persönlichkeitstypen. Die, die mehr grübeln, die Stoischen, usw.
Darin mittelt man sich aus.
 
Der Tod kann auch Erlösung sein von so vielem.
Auf jeden Fall. Ein Geschenk. Man nennt ihn glaube ich, auch -Vater Hein- . Finde ich tröstlich.
Nur den Übergang, das ist nicht so einfach. Manchmal hätt ich den Übergang halt schon gern hinter mir. Ist ein bisschen, als würde man auf eine fiese Zahnarztbehandlung warten, der Gedanke allein ist schon schlimm. Der kann einem die Woche davor ja echt versauen. 🙂 Ich bin nicht so gut im Verdrängen.
 
Es ist halt auch wirklich "nur" ein Ok. Kein "Juhu" und kein "hey, ich bin begeistert" und "ich bin bereit, let's go!". Es ist (bei mir) ein Abfinden, Demut, ein Ausliefern und Hingeben und ein Stück weit ein Vertrauen. Und es hat nichts mit "Egal" zu tun - eher im Gegenteil, mit Wertschätzung, mit Achtung, mit "Respekt" (was man ja manchmal sagt, wenn man doch schon ein bisschen Angst meint... Respekt vor dem, was größer ist als man selbst und das, was man kennt....)
Total schön.
Dass alles gut ist wie es ist, das Gefühl bekomme ich nur manchmal nachts, wenn ich mit Fenster auf in den Sternenhimmel schaue. Dann wird alles ruhig in mir, egal was ist, egal was war (und in meinem Leben war eine Menge...), und ich weiß, für mich, das hat alles irgendwie Sinn. Ja, alles. Ich für mich empfinde das so.
Das geht mir auch so. An stillen Orten in der Verbundenheit zur Natur. Dan fühle ich mich mit etwas Größerem verbunden. Da muss also etwas sein. Wenn man in diesen Himmel schaut, kann man einfach nicht NICHT fühlen.
Jeder fühlt doch dann irgendwie, dass da irgendwas mit uns los ist, denke ich mal. Wir fühlen unser Sein. Da kann man kaum noch mit Fatalismus gegenhalten. Man ist ergriffen, ob man will, oder nicht.
 

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