Genau das ist es. Ich werde NIE denjenigen das Feld überlassen, die sich daneben benehmen ! Aber ich suche noch nach Lösungen, wie ich ihnen meine Verachtung mitteilen kann. Und vor allem was, was ich mich auch traue.
Grad eben - also vor rund drei Stunden - hab ich ein Beispiel für Männergedanken erlebt??
An unserer Dienststelle gibts einen Fahrradüberstand. Dort steht ein Aschenbecher für Leute, die eine rauchen wollen. Ich komme also raus, stehen dort zwei Kollegen (m) und eine Kollegin(w).
Der Kollege 1 (m Anfang 40, Glatze ) ist verheiratet, hat vier Kinder, guckte in sein handy, und nahm an smalltalk teil.
Sie(w knapp ü 50) ist groß, blond, trug strahlend weisse Bluse und Rock, etwas Gold und sprach über Golfspiel. Sie achtet sehr auf ihr Aussehen und betreibt auch den entsprechenden Aufwand.
Der Kollege 2 (m, +/- 45) stand dabei. Mit Stoppelbart und leicht angegraut überzeugte er eher durch seine Dienstkleidung, aber nicht durch sein Verhalten.
Er sprang förmlich von einem Bein aufs andere, wusste nicht wo er seine Hände unterbringen sollte. SIE ließ sich so gar nichts anmerken: vermutlich ist sowas für sie Routine. Sie rauchte zu Ende und ging dann rein.
Zurück blieben wir drei (m).
Mir fiel auf, dass sich Kollege 2 im Beisein von Kollege 1 und mir nun schlagartig beruhigte: das Zappeln hörte auf. Als (m, älter) führe ich dies darauf zurück, dass Kollege 2 irgendwas in Richtung "was-wäre-wenn" empfunden haben könnte.
Anders - nämlich bei kollegialer Zusammenarbeit - kann ich es mir nicht erklären.
Daraus folgere ich:
Wenn (m) sich seines (beziehungstechnischen?) Standpunktes nicht sicher ist , wie auch immer der sein mag, so begehrt er - vielleicht unterbewusst.
Andere, die sich halbwegs sicher sind, tun es in dem Augenblich noch nicht, oder nicht oder sogar nicht mehr.
Daher sagt das Verhalten des Gegenüber weit mehr über den Betrachter aus, als über das angeschaute Objekt .