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Warum können Männer nicht dazu stehen, wenn sie einen anschauen wollen ?

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Ganz einfach. Anstarren ist, wenn man dabei denkt, die „schwarze Perle“ hätte man auch gerne im Bett.
Das denken doch (ALLE) die meisten Männer.
😉
Sorry,
was ist das Ziel deines Threads ?

Sexistische Frauen/Männerthemen auf Augenhöhe führen ?

Evtl. postest du das Thema unter "Leben", da könnte es etwas werden ?
🙂
 
Ich schrieb nichts von Anstarren, ohne dass es übergriffig ist. Das gibt es mMn nicht. Aber Frauen wertschätzend und ehrlich anschauen kann man z. B. auf manchen sexpositiven Parties. Aber wenn man da nett ist und sich zu benehmen weiß, gibt es durchaus auch Frauen, die das auch als erregend empfinden können. Ich zum Beispiel.

Ich weiß noch immer nicht... möchtest du mit diesem Thread auf Missstände aufmerksam machen?
Oder wirklich nur von Männern hören, was in ihnen vorgeht, wenn sie eine Frau, die ihnen positiv auffällt, anschauen - oder leidee auch anstarren?

Dass Menschen reagieren, wenn ihnen etwas auffällt, ist erstmal normal.
Sehe ich ein auffälliges Auto, ein ungewöhnliches Fahrzeug, schaue ich hin.
Sehe ich ein beeindruckendes Bild, sehe ich es an.
Sehe ich einen schönen Menschen, sehe ich ihn an.
Beim letzten Beispiel verlangt der Anstand, dass kurze Blicke genügen müssen.

Am Strand will ich meine Ruhe !!! Und dass man mich nicht anstarrt. Verstehst Du nicht, dass es unterschiedliche Orte für unterschiedliche Zwecke gibt ? So schwer zu verstehen ???

Doch. Als betroffene Frau verstehe ich, dass du am Strand liegen möchtest, ohne zum (Lust)Objekt gemacht und ständig angeschaut oder gar angestarrt zu werden.

Und doch verstehe ich auch, dass es eine normale Reaktion ist zu schauen.

Und jetzt kommt's:
Die man tatsächlich lernen kann zu beherrschen. Wenn man das denn möchte.
Z. B., weil man respektvoll mit seinen Mitmenschen umgehen möchte.

Und es gibt Orte, an denen man hemmungslos anschauen darf. Sogar starren, wenn es sein muss. Und es einem egal wird, welche Meinung sich dadurch andere über einen bilden.
Stripshow. Tabledance-Bar. Bestimmte Partys, Veranstaltungen.
Die nicht jeder besuchen kann und will.
Was nicht den Schluss zulässt, starren im öffentlichen Raum wäre dann ersatzweise ok.

Was ist denn der Unterschied zwischen anschauen und anstarren ?

Das macht mich fassungslos.
Lass dir von Google helfen, das zu verstehen.
Bitte! Das ist wichtig im sozialen Miteinander.

Ganz einfach. Anstarren ist, wenn man dabei denkt, die „schwarze Perle“ hätte man auch gerne im Bett.

Würde ich so nicht definieren.

Ich würde lügen, würde ich behaupten, ich hätte noch nie, während mein Blick umherschweift, kurz (!) bei einem Menschen innegehalten und genau das empfunden, gedacht. Und der Blick wanderte weiter.

Dieser Gedanke muss nicht mit Anstarren verbunden sein.

Das kann ich bei einer Geschäftsbesprechung, bei jeder erdenklichen Situation empfinden und denken, ohne dass dies erfassbar wäre. Immer wieder.
Ich wirke entweder ganz normal oder - im damals konkreten Fall mit sehr großem Interesse meinerseits - sogar sehr unterkühlt. Weiß ich, weil wir zu einem späteren Zeitpunkt darüber sprachen. Er dachte, ich hätte NULL Interesse.

Anstarren, dieses eklige, sabbernde Glotzen, ist AUCH mit diesem Gedanken verbunden. Mit einer unbeherrschten Art, die Phantasie zum unpassenden Zeitpunkt spielen zu lassen.
Abstoßend.
Beim OdB löst das nur Ekel aus, sich abgestoßen fühlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
oh, ich kann mir als Frau für mich sogar vorstellen, dass mein Blick mal länger als "sittlich" auf dem Gesicht eines Mannes "hängen geblieben" ist.

Zuweilen fasziniert mich eine Person und da bleibe ich mit Sicherheit lange im Sichtbereich. Da es bei mir unter Garantie keine sexuellen Hintergründe hat liegt meine Betonung auf Gesicht, Mimik und Persönlichkeit. Sollte der andere das merken - und was solls??? Ich sehe ihm ins Gesicht und schicke dann ein Lächeln rüber. Mir ist noch nie vorgekommen dass ein Lächeln falsch interpretiert wurde.

Vielleicht bin ich dem Thema zu fern (da null Interesse an Sexualität oder Partnerschaft) um zu verstehen, wie aus einem kleinen (vielleicht zu langen) Blick ein Drama werden kann. Glotzen, kann ich schon nachvollziehen ist unangenehm.... Wo aber ist die Trennung zwischen einem sexistischen "Glotzen" und meinem zu langem Blick auf dem Gesicht einer Person???

Grisu
 
Macht ihr FKK dort, wo andere Leute angezogen baden gehen? Dann brauchst du dich nicht zu wundern.

Wenn ihr in einem FKK-Bereich wärt, fände ich das eklig, wenn die Kerle glotzen.

Ich war einmal in meinem Leben in einem FKK Bereich. Ich meine, irgendwo muss der Mensch ja hinschauen, und ich wusste nicht mehr, wie ich noch wegschauen kann. Wenn so ein älterer Herr z.B. sich 2 Meter vor einem bückt..

Die FKK-ler sagen sich selbst ja nach, dass sie so locker und offen sind. Dabei sitzen dort anscheinend Voyeure mitten in den Nackigen.
 
Am Strand will ich meine Ruhe !!! Und dass man mich nicht anstarrt.
Wie verhältst du dich wenn du merkst dass du angestarrt wirst?
Sagst du etwas? Auch laut?

Man sendet auch sehr viele Signale mit dem Körper und seine Bewegungen.

Kann es sein, dass du "falsche" Signale sendest?
Bei deinem Freund (als du dann doch nicht mit auf die Party bist) hatte ich so das Gefühl....
 
Weitestgehend kann ich (Frau) deinen Unmut verstehen.

Ich kann sogar z. T. nachempfinden, dass frau Blicke mal als "positiv" oder als "Angaffen" wahrnimmt oder wertet. Aus meiner Sicht hat das nicht zwingend nur mit dem Gegenüber zu tun hat, sondern mit mir selbst. Wie ich an dem Tag gelaunt bin oder was auch immer.

Ich gehe gerne in die Sauna und habe manche unangenehme Situation erlebt, die aber "zu wenig" oder "scheinbar zufällig"waren, als dass ich mich beispielsweise beim Bademeister über sexuelle Belästigung hätte beschweren können.

Fakt ist aber, ich möchte weiterhin gerne in die Sauna gehen....folglich nehme ich in Kauf, dass irgendwo irgendjemand glotzt. Ich habe keinen Bock, mich darüber zu ärgern. Ich blende es gedanklich aus und das klappt wohl ganz gut.
 
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