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Ich fühle mich nicht mehr als Mann

War das die.Antwort auf meinen Beitrag? Wenn ja und wenn du das andere nicht in den Griff bekommst, was gibt es sonst noch was dich bei ihr hält?
Ich kann Dir keine andere Antwort liefern weil ich es schlicht nicht weiß warum ich so handel. Vielleicht weil sich endlich mal jemand für mich interessiert ( hat )? Das ist nur eine Vermutung
Ich glaube das sie langsam aber sicher das Interesse verliert.
Und diese Vorstellung trifft richtig hart.
 
Ja das kann ich mir vorstellen. Nur am umsetzen scheitert es. Wenn man mir einen Vorschlag macht schaue ich eigentlich immer zu, ob da etwas schlechtes mit drin ist und was man anders machen kann oder anders angehen kann. Ich hoffe du verstehst was ich meine.
Es hört sich danach an, als wäre für dich jeder Vorschlag eigentlich eine Art Kriegserklärung der anderen Seite. Und als ob du versuchen würdest, diesen "Angriff" zunichte zu machen. Um zu zeigen, dass du besser und stärker bist. Weil du das Gefühl hättest, dass der andere über dich gesiegt hat, wenn du einen Vorschlag annehmen würdest.
Ist da was Wahres dran?

Könntest du dir vorstellen, bei einem Vorschlag deines Therapeuten oder von anderen Leuten das Positive zu suchen? Also regelrecht nach dem Positiven zu fahnden?

Und ja das war die zweite probesitzung. Bisher habe ich aber von ihm keine wirklichen Vorschläge bekommen. Er hat mir Beispiele von anderen Patienten genannt denen es auch so geht oder er hat einfach nur zugehört. Die Sitzungen sind auch nicht lange. 45 Minuten geht eine und bisher war es so das wir immer etwas früher Schluss gemacht haben.
Ging das Schlussmachen von ihm oder dir aus?
 
Es hört sich danach an, als wäre für dich jeder Vorschlag eigentlich eine Art Kriegserklärung der anderen Seite. Und als ob du versuchen würdest, diesen "Angriff" zunichte zu machen. Um zu zeigen, dass du besser und stärker bist. Weil du das Gefühl hättest, dass der andere über dich gesiegt hat, wenn du einen Vorschlag annehmen würdest.
Ist da was Wahres dran?
Ja das hatte ich häufiger bei einer Kollegin von mir. Wenn sie mal einen guten Vorschlag gemacht hatte, ist sie sehr überheblich geworden und hat das sehr nach außen getragen, so auf die Art das sie alles besser weiß.

Und das ist mir auch schon bei anderen arbeitsstellen aufgefallen das es solche Leute gibt. Die denken dann sie hätten Macht.

Bei mir ist das anders. Auf der Basis von meiner Mitarbeit bzw Vorschläge sind sehr viele Sachen verbessert worden an den Geräten usw und auch servicetechniker benutzen meine ideen. Aber ich renne nicht rum und schreie " ich war das " sondern das ist eher stillschweigend genießen. Nur wenn jemand laut wird, dann kommen Gegenargumente meinerseits und dann werd ich überheblich.

So ungefähr

Bisher ist nicht Schluss mit dem Therapeuten aber ich überlege ernsthaft es zu tun.
Ich weiß leider nicht wie das geht, nach dem positiven zu suchen.
Mein Kopf ist darauf programmiert, alle Vorschläge zu analysieren und sobald etwas negativ ist, ist der ganze Vorschlag im Eimer.

Ich sehe nichts mehr positives, auch kann ich den Moment nicht genießen. Ich versuche immer, wie ein Schachspieler, zig Züge im voraus alles zu erkennen und mögliche Ursachen bzw Folgen zu lösen. Die sind aber nicht da und alles endet meistens anders.
Ich kann aber nicht anders.

Das ist dieses overthinking. Irgendwie extrem ausgeprägt
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das hatte ich häufiger bei einer Kollegin von mir. Wenn sie mal einen guten Vorschlag gemacht hatte, ist sie sehr überheblich geworden und hat das sehr nach außen getragen, so auf die Art das sie alles besser weiß.

Und das ist mir auch schon bei anderen arbeitsstellen aufgefallen das es solche Leute gibt. Die denken dann sie hätten Macht.

Bei mir ist das anders. Auf der Basis von meiner Mitarbeit bzw Vorschläge sind sehr viele Sachen verbessert worden an den Geräten usw und auch servicetechniker benutzen meine ideen. Aber ich renne nicht rum und schreie " ich war das " sondern das ist eher stillschweigend genießen. Nur wenn jemand laut wird, dann kommen Gegenargumente meinerseits und dann werd ich überheblich.

So ungefähr

Bisher ist nicht Schluss mit dem Therapeuten aber ich überlege ernsthaft es zu tun.
Ich weiß leider nicht wie das geht, nach dem positiven zu suchen.
Mein Kopf ist darauf programmiert, alle Vorschläge zu analysieren und sobald etwas negativ ist, ist der ganze Vorschlag im Eimer.

Ich sehe nichts mehr positives, auch kann ich den Moment nicht genießen. Ich versuche immer, wie ein Schachspieler, zig Züge im voraus alles zu erkennen und mögliche Ursachen bzw Folgen zu lösen. Die sind aber nicht da und alles endet meistens anders.
Ich kann aber nicht anders.

Das ist dieses overthinking. Irgendwie extrem ausgeprägt
Du solltest bei der Therapie bleiben.
Das ist nicht gesund.
 
Er hat mir Beispiele von anderen Patienten genannt denen es auch so geht oder er hat einfach nur zugehört. Die Sitzungen sind auch nicht lange. 45 Minuten geht eine und bisher war es so das wir immer etwas früher Schluss gemacht haben.
Diese Vorgehensweise kenne ich auch von meinem ehemaligen Therapeuten.

Hm....ich denke, es hilft mittelfristig auch dabei, die eigene Situation aus der Beobachterrolle zu betrachten.
 
Ich bin mir nicht sicher, was das richtige ist. Heute morgen war es wieder besonders schlimm, Stand im Wohnzimmer mit nem Seil in der Hand, Tränen in den Augen und hab gezittert. Hab aber trotzdem gelächelt.
Das ist doch nicht mehr normal was da gerade passiert.
Ich hatte schon das eine oder andere mal solche Episoden aber so schlimm war es noch nie. Es fühlt sich auch so an, wie wenn das nicht mehr lange gut geht und ich mich nicht mehr im Griff habe.
Immer diese Gedanken, das einem alles genommen wird und wurde, sei es das selbstbewusstsein oder jetzt noch libido...
Da hilft auch kein Psychiater mehr der für 45 Minuten zuhört.
 
Ich bin mir nicht sicher, was das richtige ist. Heute morgen war es wieder besonders schlimm, Stand im Wohnzimmer mit nem Seil in der Hand, Tränen in den Augen und hab gezittert. Hab aber trotzdem gelächelt.
Das ist doch nicht mehr normal was da gerade passiert.
Ich hatte schon das eine oder andere mal solche Episoden aber so schlimm war es noch nie. Es fühlt sich auch so an, wie wenn das nicht mehr lange gut geht und ich mich nicht mehr im Griff habe.
Immer diese Gedanken, das einem alles genommen wird und wurde, sei es das selbstbewusstsein oder jetzt noch libido...
Da hilft auch kein Psychiater mehr der für 45 Minuten zuhört.
Vielleicht doch. Weil er Dir Medikamente verschreiben kann, die erst einmal helfen, am Leben zu bleiben.

Wenn es so ist, wie Du schreibst, gehörst Du in eine Klinik. Heute noch. Du musst nur sagen oder zeigen, was Du in diesem Beitrag geschrieben hast. Alles weitere macht dann das Personal.
 
Da hilft auch kein Psychiater mehr der für 45 Minuten zuhört.
Der "Job" eines Psychiaters beinhaltet mehr, als nur Zuhören.

Er führt Untersuchungen durch (EEG beispielsweise), diagnostiziert und verordnet ggf. Medikamente.

Ich wünsche dir alles Gute! Ich verabschiede mich aus diesem Thread, weil mich das "triggert", wenn ich von konkreten Suizidgedanken lese (Seil in der Hand).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde auch sagen, du gehörst besser gestern als heute in die Klinik. Man muss da auch genauer hinsehen: Du sagst, dir wurde Selbstbewusstsein und Libido genommen. Aber seien wir ehrlich, wer hat sie dir wie genommen? Du hast entschieden weiter mit diesen Frauen zu verkehren. Du musst lernen dich besser zu schützen. Sonst wird es immer schlimmer.
 

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