Hey,
ich (39) schreibe mir einfach mal kurz herunter, was mein Problem ist.
Im Februar habe ich einen neuen Job angefangen und bin dafür umgezogen, 300km von daheim. Bei uns ist die Jobsuche super schlecht, mein Freundeskreis ist sehr zerstreut und daher hat mich an meinem alten Wohnort nichts gehalten.
Ich arbeite in einer Firma mit 200 Mitarbeitern, an einem Standort. Also man läuft sich täglich über den Weg. Recht schnell habe ich mich total in einen Kollegen verliebt. Und er auch in mich. Diese Sache ist mir leider bisher noch nicht passiert oder zum Glück, daher wusste ich nicht, welche Ausmaße es haben kann, wenn sowas schief geht.
Wir unternahmen viel zusammen, er war mein Anker, ich habe ihm alles erzählen können, alle Sorgen und Nöte. Irgendwann wuchs aber der Druck in unserer Abteilung. Ich war bzw. bin ja noch in der Probezeit und konnte ihm nicht mehr soviel Zuneigung geben. Auch im Bett war das schwierig, ich war oft super gestresst.
Er tat alles, wirklich alles für mich, ein so lieber Mensch, aber in der Anfangphase kann ich verstehen, dass man da nicht alles mit macht. Dann musste ich ab und zu an den Wochenenden nach Haus in die Heimat, meiner Schwester dort etwas helfen. Ich hatte ihn da auch nicht vernünftig eingebunden, war super gestresst und hatte so großen Druck, dass er auch irgendwann die Lust verlor. Ich kann ihn total verstehen. Schlagartig dann hat er die Beziehung nach einigen Wochen beendet, was ich habe kommen sehen. Ich habe gemerkt, dass er immer unzufriedener wurde. Ich habe dann versucht einzulenken, wir waren zusammen an Ostern im Urlaub aber ich konnte es nicht mehr retten.
Als er Schluss machte, das war ein Freitag, war ich das gesamte Wochenende allein daheim. Zuvor waren wir an den Wochenenden immer zusammen, ich bin seit dem in ein tiefes Loch gefallen. Das war Ende April. Jetzt sehen wir uns seither oft im Büro, obwohl er mit Home Office versucht hatte mir aus dem Weg zu gehen. Plötzlich hat er eine neue Freundin und die besucht ihn noch ab und zu im Büro, was ich zwangsläufig mit bekomme.
Neulich musste ich so heftig heulen und auf Toilette verschwinden, mache auch echt viele Fehler derzeit in der Arbeit, weil ich ständig an ihn denken muss und an uns, an die gemeinsamen Stunden, die tollen Ausflüge, Erlebnisse.
Und ich ärgere mich dermaßen über mich selber, dass ich nicht mehr für diese Beziehung getan habe.
Das Schlimmste ist, ich habe hier niemanden, keine Freunde, ich hatte von Anfang an nur ihn, meine Familie wohnt weit weg, ich telefoniere viel mit meinen Eltern, auch deswegen, aber die haben natürlich keine Tipps, die mir helfen, höre sich das zwar an, aber meinen halt "ach stell dich nicht so an". Das hilft mir nicht.
Das Schlimmste ist, dass er so glücklich ist ohne mich. Und ich ihn ständig sehen muss, ich vermisse ihn total. Aber es gibt keinen Weg mehr zurück.
Ich bin absolut verzweifelt.
ich (39) schreibe mir einfach mal kurz herunter, was mein Problem ist.
Im Februar habe ich einen neuen Job angefangen und bin dafür umgezogen, 300km von daheim. Bei uns ist die Jobsuche super schlecht, mein Freundeskreis ist sehr zerstreut und daher hat mich an meinem alten Wohnort nichts gehalten.
Ich arbeite in einer Firma mit 200 Mitarbeitern, an einem Standort. Also man läuft sich täglich über den Weg. Recht schnell habe ich mich total in einen Kollegen verliebt. Und er auch in mich. Diese Sache ist mir leider bisher noch nicht passiert oder zum Glück, daher wusste ich nicht, welche Ausmaße es haben kann, wenn sowas schief geht.
Wir unternahmen viel zusammen, er war mein Anker, ich habe ihm alles erzählen können, alle Sorgen und Nöte. Irgendwann wuchs aber der Druck in unserer Abteilung. Ich war bzw. bin ja noch in der Probezeit und konnte ihm nicht mehr soviel Zuneigung geben. Auch im Bett war das schwierig, ich war oft super gestresst.
Er tat alles, wirklich alles für mich, ein so lieber Mensch, aber in der Anfangphase kann ich verstehen, dass man da nicht alles mit macht. Dann musste ich ab und zu an den Wochenenden nach Haus in die Heimat, meiner Schwester dort etwas helfen. Ich hatte ihn da auch nicht vernünftig eingebunden, war super gestresst und hatte so großen Druck, dass er auch irgendwann die Lust verlor. Ich kann ihn total verstehen. Schlagartig dann hat er die Beziehung nach einigen Wochen beendet, was ich habe kommen sehen. Ich habe gemerkt, dass er immer unzufriedener wurde. Ich habe dann versucht einzulenken, wir waren zusammen an Ostern im Urlaub aber ich konnte es nicht mehr retten.
Als er Schluss machte, das war ein Freitag, war ich das gesamte Wochenende allein daheim. Zuvor waren wir an den Wochenenden immer zusammen, ich bin seit dem in ein tiefes Loch gefallen. Das war Ende April. Jetzt sehen wir uns seither oft im Büro, obwohl er mit Home Office versucht hatte mir aus dem Weg zu gehen. Plötzlich hat er eine neue Freundin und die besucht ihn noch ab und zu im Büro, was ich zwangsläufig mit bekomme.
Neulich musste ich so heftig heulen und auf Toilette verschwinden, mache auch echt viele Fehler derzeit in der Arbeit, weil ich ständig an ihn denken muss und an uns, an die gemeinsamen Stunden, die tollen Ausflüge, Erlebnisse.
Und ich ärgere mich dermaßen über mich selber, dass ich nicht mehr für diese Beziehung getan habe.
Das Schlimmste ist, ich habe hier niemanden, keine Freunde, ich hatte von Anfang an nur ihn, meine Familie wohnt weit weg, ich telefoniere viel mit meinen Eltern, auch deswegen, aber die haben natürlich keine Tipps, die mir helfen, höre sich das zwar an, aber meinen halt "ach stell dich nicht so an". Das hilft mir nicht.
Das Schlimmste ist, dass er so glücklich ist ohne mich. Und ich ihn ständig sehen muss, ich vermisse ihn total. Aber es gibt keinen Weg mehr zurück.
Ich bin absolut verzweifelt.