Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Aufhebungsvertrag vorgelegt.

Ja, es heißt immer, man solle keinen Aufhebungsvertrag unterschreiben, aber niemand sagt einem, was danach passiert. Siehst ja, dein Arbeitgeber fängt an, dich zu schikanieren und dir blöde Aufgaben zu geben. Womöglich hättest du bei jedem Scheiß eine Abmahnung bekommen. Das war jetzt nicht sonderlich überraschend.

Jetzt hat sich das Blatt ja gewendet, du hast eine Jobzusage und die Kündigungsfrist muss noch geklärt werden.

Was ich allerdings nicht ganz verstehe, ist, warum man hier auf der Abfindung herumnörgelt. Dass du ein Angebot über 7.000 Euro bekommen hast, ist ja irgendwo auch normal - du hast dort nur 7 Jahre gearbeitet und dein Bruttogehalt war wohl au nicht gerade hoch. Du arbeitest auch nicht in einem Konzern. Von da her ist es doch auch klar, dass du jetzt keinen 6-stelligen Betrag angeboten bekommst.

Ich wünsche dir alles Gute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre ich an deiner Stelle, würde ich dem neuen AG eine E-Mail senden, mit Bitte um Bestätigung des Arbeitsplatzes X mit Gehalt Y zum Datum Z.
@Lukram
Vorher würde ich die zuständige Person anrufen und ihr kurz erklären warum du ein wenig drängst: Deine Kündigungsfrist ist ein Monat und wenn du nicht mindestens eine schriftlche Bestätigung bekommst und jetzt gerade der Monatswechsel ansteht, könnte sich dein Arbeitsbeginn in der neuen Firma um bis zu einem Monat verzögern. Du hättest die Bestätigungsmail bereits vorbereitet und könntest sie sofort absenden. Ein "Wir bestätigen" würde dir ausreichen und der Stellenantritt am 1. Juli wäre garantiert.

Ansonsten... Kündige deine aktuelle Stelle erst, wenn der neue Vertrag unterschrieben ist und bitte darum die Kündigungsfrist verkürzen zu dürfen. Falls sie dich lieber noch einen weiteren Monat mobben wollen, dann sitz es aus und sortiere noch eine Weile Briefmarken. Das Ende ist in Sicht.

Ich rate jedem, der solch unlauteren Machenschaften von Firmen ausgesetzt ist, via Email für schriftliche Beweise zu sorgen. Die Firma weiss selber, dass ihr Vorgehen nicht Rechtens ist und wird sich hüten darauf zu antworten.

Ich hätte mir den ursprüngluchen Aufhebungsvertrag aushändigen lassen mit der Bemerkung, dass ich mir das in Ruhe durchlesen und eine Nacht darüber schlafen möchte. Auch wenn du ihn nicht unterzeichnet hättest, hättest du immerhin Beweise genug um mit dem, was jetzt gerade passiert vor Arbeitsgericht zu ziehen.
 
Was ist, wenn mein momenanter Arbeitgeber auf die Kündigungsfrist pocht und ich nicht zum 1. Juli anfangen kann?
Wenn er das tatsächlich tun sollte (was ich allerdings für ausgesprochen unwahrscheinlich halte) und damit die neue Anstellung gefährdet wäre, frag auch mal deinen Anwalt, ob du evtl. dagegen vorgehen kannst. Da dein Arbeitgeber dich ja ganz offensichtlich selbst loswerden wollte und sich nach deiner Ablehnung der angebotenen Abfindung dir gegenüber nun sehr restriktiv verhält, wäre in diesem Fall ja klar, dass ein Auflösungsvertrag auch in seinem Sinne sein müsste, und eine Verweigerung daher reine Schikane wäre. Das könnte rechtlich durchaus ein wichtiger Aspekt sein.

Ich würde aber eher erwarten, dass alles glatt läuft, und drücke dir die Daumen dafür! 👍 🍀
 
Vorher würde ich die zuständige Person anrufen und ihr kurz erklären warum du ein wenig drängst: Deine Kündigungsfrist ist ein Monat und wenn du nicht mindestens eine schriftlche Bestätigung bekommst und jetzt gerade der Monatswechsel ansteht, könnte sich dein Arbeitsbeginn in der neuen Firma um bis zu einem Monat verzögern. Du hättest die Bestätigungsmail bereits vorbereitet und könntest sie sofort absenden. Ein "Wir bestätigen" würde dir ausreichen und der Stellenantritt am 1. Juli wäre garantiert.

Ich habe ja schon eine Bestätigungsmail wo man mir Konditionen, Arbeitsbeginn etc. mitgeteilt hat. Die Frau des Geschäftsführers war auch beim Vorstellungsgespräch dabei, wo ich die Kündigungsfrist erwähnt habe. Umso mehr verwundert es mich, dass es sich so verschleppt gerade, wenn sie mich doch zum 1. Juni schon dahaben wollen.

Aber soweit ich weiß ist keine Zusage (sei es mündlich oder schriftlich) bindend, sofern keine Unterschrift unter dem Vertrag ist. Ich kann mir da 1000 Zusicherungen holen, es bleibt halt ein Risiko, wenn ich ohne Vertrag jetzt kündigen würde.
Wenn er das tatsächlich tun sollte (was ich allerdings für ausgesprochen unwahrscheinlich halte) und damit die neue Anstellung gefährdet wäre, frag auch mal deinen Anwalt, ob du evtl. dagegen vorgehen kannst. Da dein Arbeitgeber dich ja ganz offensichtlich selbst loswerden wollte und sich nach deiner Ablehnung der angebotenen Abfindung dir gegenüber nun sehr restriktiv verhält, wäre in diesem Fall ja klar, dass ein Auflösungsvertrag auch in seinem Sinne sein müsste, und eine Verweigerung daher reine Schikane wäre. Das könnte rechtlich durchaus ein wichtiger Aspekt sein.
Hoffen wir einfach mal.
 
Hoffen wir einfach mal.
Du musst ja auch gar nicht wie ein Bittsteller auftreten. Sag deinem Arbeitgeber doch einfach, dass du die Möglichkeit hättest, seinem Wunsch sehr bald zu entsprechen und die Firma per Aufhebungsvertrag Ende des Monats zu verlassen... ansonsten klappt das mit der anderen Stelle leider nicht und du bleibst ihm weiterhin erhalten... 🙂
 
Ja, es heißt immer, man solle keinen Aufhebungsvertrag unterschreiben, aber niemand sagt einem, was danach passiert. Siehst ja, dein Arbeitgeber fängt an, dich zu schikanieren und dir blöde Aufgaben zu geben. Womöglich hättest du bei jedem Scheiß eine Abmahnung bekommen. Das war jetzt nicht sonderlich überraschend.
Abmahnungen würden zur einseitigen Kündigung führen. Also genau das was man als Arbeitnehmer eher möchte als ein Aufhebungsvertrag in diesem Fall.
Über Schikane würde ich lächeln, weil ich genau weiss das man dies nur tut um mich raus zu ekeln. Aber an jedem Tag der mich nicht interessiert, ärgert sich vielmehr die Gegenseite.
Immer mal einen gelben einbauen tut sein übriges bei.

Natürlich akzeptiert man keinen Aufhebungsvertrag um im Anschluss ohne Arbeitslohn da zu stehen, vom Arbeitsamt gesperrt zu sein und noch nix neues irgendwo unterschrieben zu haben. Ich weiß nicht wie man sich überhaupt diese Frage stellen kann.
 
Ja, es heißt immer, man solle keinen Aufhebungsvertrag unterschreiben, aber niemand sagt einem, was danach passiert. Siehst ja, dein Arbeitgeber fängt an, dich zu schikanieren und dir blöde Aufgaben zu geben. Womöglich hättest du bei jedem Scheiß eine Abmahnung bekommen. Das war jetzt nicht sonderlich überraschend.

Jetzt hat sich das Blatt ja gewendet, du hast eine Jobzusage und die Kündigungsfrist muss noch geklärt werden.

Was ich allerdings nicht ganz verstehe, ist, warum man hier auf der Abfindung herumnörgelt. Dass du ein Angebot über 7.000 Euro bekommen hast, ist ja irgendwo auch normal - du hast dort nur 7 Jahre gearbeitet und dein Bruttogehalt war wohl au nicht gerade hoch. Du arbeitest auch nicht in einem Konzern. Von da her ist es doch auch klar, dass du jetzt keinen 6-stelligen Betrag angeboten bekommst.

Ich wünsche dir alles Gute.
7000€ ist bei 7 Jahren nichts.
Dafür das er einen unbefristeten Vertrag hat und sich sonst nichts zu Schulden kommen lassen hat. Also zumindest ein Jahresgehalt sollte da rauskommen.
 
Dieser Thread hat sich ja inzwischen stark von der Ausgangsfrage entfernt, aber da noch kein Ende in Sicht ist, nutze ich ihn mal um etwas Frust abzulassen.

Die "neue" Firma macht bisher keinen guten Eindruck. Ich habe ihnen heute eine Mail geschrieben und dreimal über den Tag verstreut auf zwei verschiedenen Nummern angerufen (einmal die Nummer der Frau wo ich das Vorstellungsgespräch hatte und einmal die generelle Service-Nummer). Keine Antwort. Überhaupt keine.

Was ich vermute... und es ist wirklich nicht mehr als raten: Es ist wirklich keine große Firma. Die genaue Mitarbeiterzahl habe ich nichts angefragt, aber es können nicht mehr mehr als 15 sein und vielleicht sogar weniger als 10. Sehr viel hängst vom Geschäftsführer und seiner Ehefrau ab und wenn die beiden im Urlaub sind (was sich über Vaterstag und die erste Juniwoche ja anbietet), dann liegt ganz viel still - inklusive der externen Kommunikation.

Ist aber nur Vermutung. Kann auch ein Todesfall sein. Oder ich wurde geghostet. Was weiß ich. Es gibt ja nichtmal eine Abwesensheitsnotiz.

Vielleicht gehen sie wirkich davon aus, dass ihre Zusage per Mail ausreicht und als meine Zusage kam, am 1. Juli anzufangen, was die Sache für sie fertig, sie packten die Koffer und glauben nun, ich habe längst gekündigt. Was weiß ich.

Es ist halt so unglaublich frustrierend. Ich möchte nichts lieber als meinem momentanen Arbeitgeber mitteilen, dass ich gehe. Wissen, dass es zu einem Ende und einem neuen Anfang kommt. Aber irgendwie tauchen da immer neue Steine im Weg auf.

Ich musste mir heute wieder so viel Mimimi wegen allerhand Kleinigkeiten anhören und ich merke wie der Ton mit jeder Woche rauer wird.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben