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Warum wird der Mehrheitswille beim Gendern nicht beachtet?

Irgendwie erinnert mich diese tolle neue Sprache an die ewig langen Titel der Funktionäre in den DDR-Nachrichten.
Ich fühle mich bei der inklusiven Sprache nicht mehr mitgenommen. Die neuenTexte sind oft sehr viel länger als die alten Pendants, ohne dass der Text dadurch verständlicher wird.
Schau Dir die Entwicklung an. Bis auf ein paar Wörter ist nichts mehr davon übrig.
 
Ich finde es vielmehr peinlich, wenn man aus lauter Verzweiflung schon an Stellen gendert, an denen es nicht korrekt ist.
Natürlich ist es an der Stelle korrekt und völlig geläufig. Auf Arbeit sprechen wir auch von Klient*innenakten oder was weiß ich. Übrigens auch Männer. Ganz selbstverständlich. Niemandem bricht dabei ein Zacken aus der Krone. Einfach Alltag.
 
Natürlich ist es an der Stelle korrekt und völlig geläufig. Auf Arbeit sprechen wir auch von Klient*innenakten oder was weiß ich. Übrigens auch Männer. Ganz selbstverständlich. Niemandem bricht dabei ein Zacken aus der Krone. Einfach Alltag.
Trotzdem ist es dämlich und hört sich dämlich an.
Man will halt chic sein und dabei sein.
Was für ein Blödsinn.
 
Natürlich ist es an der Stelle korrekt und völlig geläufig. Auf Arbeit sprechen wir auch von Klient*innenakten oder was weiß ich. Übrigens auch Männer. Ganz selbstverständlich. Niemandem bricht dabei ein Zacken aus der Krone. Einfach Alltag.
Ich finde immer spannend, in was für Blasen die Menschen unterwegs sind. Bei dir ist das völlig normal, bei mir völlig undenkbar. Und ich arbeite auch in einer größeren Firma aber bei uns wird nirgendwo gegendert.
 
Auf Arbeit sprechen wir auch von Klient*innenakten oder was weiß ich.
Es gibt die Klienten (männlich, Mehrzahl) und die Klientinnen (weiblich, Mehrzahl). Es müßte also Klienten*innen heißen. Tut es aber nicht.

Warum tut es das nicht? Weil das sperrig klingt und eine Neuschöpfung darstellt. Man würde darum sicher sagen, dass jedermann versteht, daß es um Männer und Frauen geht, auch wenn das dort gar nicht steht. Es ist bei Klient*innen nämlich von exakt einem Mann und mehreren Frauen die Rede.

Es soll also im Stillen etwas mitgedacht werden, was da gar nicht steht. Dann kann es aber auch bei "Klienten" bleiben, denn da müssen die Frauen auch mitgedacht werden.
 
Ich finde immer spannend, in was für Blasen die Menschen unterwegs sind. Bei dir ist das völlig normal, bei mir völlig undenkbar. Und ich arbeite auch in einer größeren Firma aber bei uns wird nirgendwo gegendert.
Natürlich wird auch bei euch gegendert. Woher ich das so sicher weiß? Schau dir mal die Stellenanzeigen eures Unternehmens an. Da steht garantiert sowas wie „Projektleiter/in (m/w/d)“ oder „Sachbearbeiter/in (m/w/d)“ gesucht. Das ist Gendern. Es fällt nur nicht auf, weil es längst Standard ist.
 
Es gibt die Klienten (männlich, Mehrzahl) und die Klientinnen (weiblich, Mehrzahl). Es müßte also Klienten*innen heißen. Tut es aber nicht.

Warum tut es das nicht? Weil das sperrig klingt und eine Neuschöpfung darstellt. Man würde darum sicher sagen, dass jedermann versteht, daß es um Männer und Frauen geht, auch wenn das dort gar nicht steht. Es ist bei Klient*innen nämlich von exakt einem Mann und mehreren Frauen die Rede.

Es soll also im Stillen etwas mitgedacht werden, was da gar nicht steht. Dann kann es aber auch bei "Klienten" bleiben, denn da müssen die Frauen auch mitgedacht werden.
Das ist ein häufiger Irrtum - das Sternchen steht nicht für eine seltsame Mischung aus Singular und Plural, sondern für eine geschlechtsneutrale Gesamtheit. Anderes Beispiel: Es würde auch niemand bei „Mitarbeiter*innen“ behaupten, dass damit ein männlicher Mitarbeiter und mehrere Mitarbeiterinnen gemeint sind. Es geht - offensichtlich - um alle Mitarbeitenden.
 
Natürlich wird auch bei euch gegendert. Woher ich das so sicher weiß? Schau dir mal die Stellenanzeigen eures Unternehmens an. Da steht garantiert sowas wie „Projektleiter/in (m/w/d)“ oder „Sachbearbeiter/in (m/w/d)“ gesucht. Das ist Gendern. Es fällt nur nicht auf, weil es längst Standard ist.
In _vogelfreis Beitrag, auf den MATADOR sich bezog, ging es ja um das Gendern bei mündlicher Kommunikation. Und da kann ich ihm nur zustimmen - in meinem Umfeld, beruflich oder privat, spricht tatsächlich auch überhaupt niemand so.

Was ich auch sehr angenehm finde. ^^
 
Ich finde immer spannend, in was für Blasen die Menschen unterwegs sind. Bei dir ist das völlig normal, bei mir völlig undenkbar. Und ich arbeite auch in einer größeren Firma aber bei uns wird nirgendwo gegendert.
Bewegst Du Dich denn nicht in einer Blase ? Gestern bspw. habe ich einen Kommentar von Dir gelesen, in dem steht, dass Du einen nach Deiner Meinung viel zu gut bezahlten Job hast, Dir aber trotzdem (wie natürlich viele) wünschst, dieses Land zu verlassen, weil es ja so schlimm ist in Deutschland und Du das nur eben wegen Deinem viel zu gut bezahlten Job nicht machen kannst. Da dachte ich mit. O Gott in welcher Bubble lebt dieser Mensch eigentlich ? Für zig Millionen Menschen auf dieser Welt ist Deutschland das Traumland schlechthin, aber manche wollen flüchten, weil es ihnen zu gut geht ? Auch eine Bubble. Findest Du nicht ?
Was ich nicht verstehe ist, wieso es vielen Leuten soo dermaßen große Probleme macht, wenn in ein Paar Wörtern ein Doppelpunkt vorkommt, der da vorher nicht war oder manche Menschen ein paar Wörter halt neuerdings etwas abgehackt sprechen. Was hat das für Auswirkungen auf ihr Leben ? Wie sorgenfrei muss ihr sonstiges Leben sein, wenn ihnen DAS so großen Leidensdruck verursacht ? Ich verstehe es nicht.
 

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