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Ich, ich, ich

Nein,tatsächlich habe ich das nicht so verstanden.
Da ich weiß,dass der TE sehr wohl seine Gedanken verständlich machen kann,warte ich geduldig und leicht gespannt ab,ob da noch was kommt.
Oder ob es sich hier um einen Faden handelt,wo der TE Selbstgepräche führen möchte.
@_Tsunami_ ,möchtest du etwas dazu schreiben?

Ich denke, das mit den Selbstgesprächen hält sich noch in Grenzen. Muss ja auch nicht wirklich sein.

Ich komme kaum hinterher, die Beiträge der anderen Teilnehmer hier zu beantworten.
 

Hallo _Tsunami_,

schau mal hier: Ich, ich, ich. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Am Ende des Lebens stellen sich die großen Fragen: Was zählt wirklich?
Die Höhen und Tiefen zu sehen und zu überlegen, um was es geht in diesem Leben.
Dass man den Erwartungen anderer entsprechen wollte und nicht das Leben führt, das man eigentlich hätte führen wollen.
Das bereuen die meisten.
Man kann sich bewusst entscheiden wie wir unser Leben führen, liegt auch in unserer Hand.
Denk mal, das Glücklich ist, wer vor dem nahenden Tod ohne Reue zurückblicken und erfüllt sterben kann.

Ja, diesen Gedanken/Einstellung empfinde ich auch als sehr wichtig. Vielleicht sollte man zumindest auf dem Sterbebett ein bisschen Ruhe und Frieden empfinden.
 
Wer noch gar nicht weiß was er selber will, hängt sich an andere an - wird dabei aber nicht zwangsweise glücklich, wenn er merkt, entweder er hat gar nicht die Mittel um das zu erreichen was die anderen haben oder bekommen, oder es liegt ihm einfach nicht.
Umgekehrt wird man immer wieder auf Personen stoßen die von einem etwas wollen, wo man merkt, dazu habe ich gar keinen Draht.
Die Entwicklung des "Ich" erfordert daher eine Menge Selbsterforschung. Was will ich, was will ich nicht? Und wie gehe ich damit um, wenn andere etwas von mir wollen, bin ich einverstanden oder nicht, oder lasse ich mich zu leicht (und meistens auf meine Kosten) zu etwas überreden, was ich nicht will und nicht brauche in meinem Leben?

Viele der jüngeren Ich-Darsteller die heute in den Medien vertreten sind, machen gar nicht das was sie tatsächlich möchten, sondern das von dem sie glauben daß andere das von ihnen erwarten, ihre Follower, Eltern etc., wie kleine Kinder die sich überall einschmeicheln möchten und das auch schaffen, weil sie jedermanns Träume und Wünsche abdecken - sie verkaufen sich wie virtuelle Prostituierte. Ein Erwachsener dagegen zieht auch dann sein Ding durch wenn er keine Likes dafür kriegt und keine Kamera dabei ist, weil er selbst davon überzeugt ist, egal was andere davon halten.

Ja, "Marktkapitalismus" oder wie man das auch nennen möchte. Möchte ja nicht übertreiben oder so, aber es mag schon auch vorkommen, dass manche Leute "ihre Seele dem Teufel verkaufen" und dann nicht mehr wissen, wer sie überhaupt sind.
 

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