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Darf ein potentieller Arbeitgeber sich ohne Einverständnis meiner Seite sich beim alten über mich erkundigen ohne mein Einverständnis?

Ich habe mich vorbereitet. Habe recherchiert und Antworten auf mögliche Fragen mir überlegt. Wer bitte rechnet mit Psychoterror?
Das war kein Psychoterror. Dich hat das aus der Bahn geworfen, dass er mit dem alten Arbeitgeber gesprochen hat. Da geht man souveräner mit um. Du haettest dich darauf vorbereiten sollen, wenn es zur unvermeidlichen Frage geht, warum du in der probezeit gekündigt wurdest. Da gibt es auch nichts zu schämen. Die Stelle war ungeeignet.
 
@Nyu
Kein Mensch kann oder sollte damit rechnen müssen, in einem Vorstellungsgespräch in so eine psychisch belastende Situation gebracht zu werden – schon gar nicht im öffentlichen Dienst, wo bestimmte Schutzmechanismen eigentlich greifen sollten. Sich auf inhaltliche Fragen vorzubereiten ist das eine, sich auf gezielten emotionalen Druck, Grenzüberschreitungen und Einschüchterung vorzubereiten ist etwas völlig anderes.

Es ist leicht, im Nachhinein Souveränität zu fordern, aber in der Situation selbst kann gezielter Druck jede noch so gute Vorbereitung aushebeln. Es ist ein Unterschied, ob einem jemand kritisch, aber respektvoll Fragen stellt, oder ob gezielt in alte Wunden gebohrt wird, während gleichzeitig Unterstützungspersonen (wie Personalrat oder Schwerbehindertenvertretung) einfach passiv bleiben.
 
Es wundert einen schon, wenn das Vorstellungsgespräch so wahrgenommen wurde, warum der anwesende Personalrat nicht eingegriffen hat.

Oder was ich eher glaube, dass das hier einseitig verzerrt wiedergeben wurde.

Du solltest dich auf alles vorbereiten und so eine Frage, warum haben sie lange nicht gearbeitet und wurden bei der einen Stelle in der Probezeit gekündigt, sind legitime Fragen.

Und wenn du den Eindruck hast, der Interviewer ist aggressiv, dann bricht das Gespräch ab.

Du gehst ja davon aus, dass sich die Chefs extra angesprochen haben, um dich fertig zu machen und (...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dich hat das aus der Bahn geworfen, dass er mit dem alten Arbeitgeber gesprochen hat.
Selbst das scheint sich nur in der Phantasie abzuspielen. Er weiss nichts Genaues, unterstellt aber sowohl dem Ex-Arbeitgeber als auch dem Personaler der Firma, bei der er sich nun vergeblich beworben hat, dass der eine ihm die gesamte berufliche Zukunft versaut hat und der andere sich über ihn erkundigt hat - und das nur, weil er ihm erzählt hat, dass er seinen Ex-Arbeitgeber kennt.
Und na ja mein alter Arbeitgeber hat scheinbar dafür gesorgt, dass ich in dem Bereich keinen Job mehr finde. [...] er erzählte mir dann dass er meinen alten Arbeitgeber gut kennenwürde' befreundet wären und viel mit ihm im Verbindung stehe'
sozusagen, dass er sich mit ihm über mich ausgetauscht hätte, hätte er beinahe so auch gesagt
Hat er aber nicht.

War es wirklich Mobbing, was du erlebt hast oder hast du es nur so empfunden, weil du deinen Aufgaben nicht gewachsen warst und Ansprachen als Mobbing aufgefasst hast?
Das heftige finde ich, dass die Schwerbehindertenbeauftragte und der Personalrat da absolut nicht dazwischen gegangen sind.
Du kannst dich nicht auf deiner Schwerbehinderung ausruhen. Auch der Schwerbehindertenbeauftragte möchte Mitarbeiter mit Wissen und Können, der ins Team passt und Kollegen entlastet. Das alles hat er bei dir nicht gesehen und du hast dich wohl zu sehr auf deinem GdB ausgeruht.

Wenn jemand mit einem GbD eingestellt werden soll, wird doppelt geguckt, ob er in die Firma passt, denn er hat Sonderkündigungsschutz, mit anderen Worten: man wird ihn ganz schlecht wieder los, wenn es aus was für Gründen auch immer nicht klappt. Mich würde mal interessieren, was du als "sehr harte Fragen" bezeichnest, die dich so sehr aus der Bahn geworfen haben.
 
Selbst das scheint sich nur in der Phantasie abzuspielen. Er weiss nichts Genaues, unterstellt aber sowohl dem Ex-Arbeitgeber als auch dem Personaler der Firma, bei der er sich nun vergeblich beworben hat, dass der eine ihm die gesamte berufliche Zukunft versaut hat und der andere sich über ihn erkundigt hat - und das nur, weil er ihm erzählt hat, dass er seinen Ex-Arbeitgeber kennt.


Hat er aber nicht.

War es wirklich Mobbing, was du erlebt hast oder hast du es nur so empfunden, weil du deinen Aufgaben nicht gewachsen warst und Ansprachen als Mobbing aufgefasst hast?

Du kannst dich nicht auf deiner Schwerbehinderung ausruhen. Auch der Schwerbehindertenbeauftragte möchte Mitarbeiter mit Wissen und Können, der ins Team passt und Kollegen entlastet. Das alles hat er bei dir nicht gesehen und du hast dich wohl zu sehr auf deinem GdB ausgeruht.

Wenn jemand mit einem GbD eingestellt werden soll, wird doppelt geguckt, ob er in die Firma passt, denn er hat Sonderkündigungsschutz, mit anderen Worten: man wird ihn ganz schlecht wieder los, wenn es aus was für Gründen auch immer nicht klappt. Mich würde mal interessieren, was du als "sehr harte Fragen" bezeichnest, die dich so sehr aus der Bahn geworfen haben.
Dieses "mein Ex-Chef will mich fertig machen und sorgt dafür, dass ich nie wieder eine Stelle bekomme" ist meistens eh reine Phantasie. Der MA hat meistens nicht diesen Stellenwert beim Ex-Chef, dass er seine Zeit dafür opfert eine Kampagne gegen den Ex-MA zu starten.
Auch das permanent ehemalige Firmen angerufen werden, um sich über den Bewerber zu informieren kommt, meiner Meinung nach, wesentlich seltener vor als sich manch einer denkt.
 
alten Arbeitgeber lief es nicht gut aus. Ich wurde vor 5 Jahren innerhalb der Probezeit gekündigt. Und na ja mein alter Arbeitgeber hat scheinbar dafür gesorgt, dass ich in dem Bereich keinen Job mehr finde. Jetzt bin ich leider schon zu lange draußen aus dem Bereich. Ich habe mich immer wieder versucht zu bewerben und nur absagen.

Ich versuche es trotzdem immer wieder. Jetzt mit einem Grad der Behinderung muss ich eingeladen werden. Ich hatte Dienstag ein sehr schlimmes Vorstellungsgespräch (geht hier um öffentlichen Dienst).
Das war psychoterror. Mir wurden sehr harte Fragen gestellt , auf deren Antwort ich nichts wusste zun Teil und dazu kommt, dass mir der Chef ständig ins Wort gefallen, warum sieht mein Lebenslauf so aus wie er aussieht ' und dann habe ich versucht eine wage Antwort bezüglich meines alten Arbeitgebers gemacht (ds war Mobbing und so damals im spiel) und der Chef ging weiter darauf ein und dass ich ja schon lange raus wäre. Ihn war keine antwort gut genug und ich glaube er zielte darauf ab, dass ich meinen alten arbeitgeber schlecht rede. Was das und das soll etc. Ich habe schon beinahe angefangen zu weinen, weil er einfach nicht locker lassen wollte. Und hats geschafft' dass ich im Gespräch fast geweint hätte. Emotional aufgewühlt hat er mich dann fachfragem gestellt, mir ind Wort gefallen "'jetzt hören sie mal auf zu stammen und beantworten sie die Frage".
Dann habe ich Versucht zu sagen, dass es nicht gepasst hat und die Stelle nicht für Berufsanfänger geeignet sind er erzählte mir dann dass er meinen alten Arbeitgeber gut kennenwürde' befreundet wären und viel mit ihm im Verbindung stehe' sozusagen, dass er sich mit ihm über mich ausgetauscht hätte, hätte er beinahe so auch gesagt , hat sich aber da wieder elegant rausgeholt. Das war feinster Psychoterror ähnlich wie bei meinem alten Arbeitgeber . Ich war so aus der Bahn geworfen , dass ich die danach kommenden Fachfragen teils nicht beantworten konnte . Immer wieder ins Wort gefallen unf mich in jede bestmögliche Falle laufen zu lassen. am Ende einfach nur aufgestanden bin , mich bedankt habe' aber nicht die handgeschüttelt habe und auf dem Weg aus dem Gebäude bitterlich weinen müssen.
Das heftige finde ic, dass die Schwerbehindertenbeauftragte und der Personalrat da absolut nicht dazwischen gegangen sind.
Dann ein Tag später kam auch sofort die absage, was jch so im ÖD noch nie erlebt hatte

Ich weiß nicht ' wie ich damit umgehen soll, ob ich im Nachhinein noch irgendetwas machen kann.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann bist Du 5 Jahre ohne Beschäftigung gewesen, da kann ich mir schon vorstellen, dass ein Arbeitgeber nachhackt.

Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht in Absprache mit der AfA / JC mal abzusprechen ob der Arbeitgeber eben deshalb weil es eine Erschwernis ist dass Du so lange nicht im Berufsleben warst finanzielle Hilfen erhalten kann. Ich denke mal wenn jemand wirklich 5 Jahre aus dem Arbeitsleben raus ist, wird eine Chance nicht ganz einfach zu finden sein.

Gruß von Grisu
 
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann bist Du 5 Jahre ohne Beschäftigung gewesen, da kann ich mir schon vorstellen, dass ein Arbeitgeber nachhackt.

Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht in Absprache mit der AfA / JC mal abzusprechen ob der Arbeitgeber eben deshalb weil es eine Erschwernis ist dass Du so lange nicht im Berufsleben warst finanzielle Hilfen erhalten kann. Ich denke mal wenn jemand wirklich 5 Jahre aus dem Arbeitsleben raus ist, wird eine Chance nicht ganz einfach zu finden sein.

Gruß von Grisu
Über 5 Jahre ohne Beschäftigung in dem Bereich. Ich habe hier nie geschrieben, dass ich nichts gemacht hätte. habe danach über 1 Jahre nach einer Anstellung gesucht. Mich dann mit einem bfd umorientiert' dann eine andere Ausbildubg angefangen, wo ich einfach nicht die Prüfung bestanden habe.
 
Es wundert einen schon, wenn das Vorstellungsgespräch so wahrgenommen wurde, warum der anwesende Personalrat nicht eingegriffen hat.

Oder was ich eher glaube, dass das hier einseitig verzerrt wiedergeben wurde.

Du solltest dich auf alles vorbereiten und so eine Frage, warum haben sie lange nicht gearbeitet und wurden bei der einen Stelle in der Probezeit gekündigt, sind legitime Fragen.

Und wenn du den Eindruck hast, der Interviewer ist aggressiv, dann bricht das Gespräch ab.

Du gehst ja davon aus, dass sich die Chefs extra angesprochen haben, um dich fertig zu machen und das finde ich, pardon, albern.
Deine Kommentare wirken auch hinten vorbei und sind absolut nicht hilfreich. Du gibst keine Tipps sondern nur mir Suggestionen, dass meine Wahrnehnung "falsch" ist. Das hilft mir nicht weiter, daher wäre es lieb, wenn du zu meinem Beitrag nichts mehr schreibst, danke
 
@Jana1980
Deine Kommentare wirken auf mich ziemlich unsensibel. Die TE schildert eine für sie eindeutig belastende Erfahrung, bei der sie sich unfair behandelt fühlte und du bezeichnest das als „albern“. Solche Formulierungen entwerten ihre Wahrnehmung und führen kaum zu einem konstruktiven Austausch.

Natürlich kann man auf Widersprüche oder blinde Flecken hinweisen, aber doch bitte in einer Weise, die nicht so von oben herab klingt. Vielleicht wäre es hilfreicher, ihre Sichtweise zunächst ernst zu nehmen, bevor man sie in Frage stellt.
Gibt es in meiner Schilderung Widersprüche? Bin gerne bereit das zu klären
 

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