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Wie soll ich ihr das am besten sagen?

Tajana3085

Mitglied
Hallo zusammen,
ich befinde mich momentan in einer ziemlich schwierigen Situation, ich würde gerne wieder bei meiner Oma einziehen bis ich eine eigene Wohnung gefunden habe. Unser Verhältnis war jedoch damals nicht immer das beste und ich wollte dann auch von ihr ausziehen was letztendlich auch funktioniert hat. Ich wohne nun seit 2-3 Jahren in einem betreuten Wohnen, man teilt sich nur die Bäder ansonsten hat man da eher weniger miteinander zu tun. Am Anfang fühlte ich mich dort noch wohl und ich habe schnell nette Frauen kennen gelernt, doch jetzt ist es so das 2 Mitbewohnerinnen ausziehen und ich weiß leider nicht wer dann einzieht, das sind so meine Bedenken. Meine Angst wäre das da Frauen einziehen die nicht sauber sind, Drogen oder Alkohol konsumieren oder sich daneben benehmen. Meine Oma wäre die einzigste Person zu der ich könnte, weil bis ich eine eigene Wohnung habe dauert es noch, da braucht man ja viel Geduld. Ich habe meine Oma bis jetzt noch nicht gefragt ob ihr das überhaupt Recht ist, weil ich Angst vor ihrer Reaktion hätte. Meiner Sozialarbeiterin habe ich das bereits auch schon erzählt aber sie kann natürlich nicht beeinflussen wie meine Oma reagieren könnte. Sie geht tagsüber unter der Woche arbeiten, das heißt ich würde ihr nicht ständig über den Weg laufen und ich hätte bei ihr auch ein eigenes Zimmer. Mittlerweile verstehen wir uns auch ein bisschen besser, zumindest versuche ich mich nicht mehr so viel mit ihr zu streiten. Ich sehe meine Oma auch öfters, also der Kontakt besteht noch.

Falls das eine Rolle spielt, ich in übrigens weiblich und werde im September 25 Jahre alt.

So also nochmal zusammengefasst, mein Wunsch wäre es wieder vorübergehend bei meiner Oma einziehen bis ich was eigenes habe aber ich habe Angst wie sie darauf reagieren könnte und weiß einfach nicht wie ich ihr das sagen soll. Es ist so das noch niemand neues in dem betreuten Wohnen eingezogen ist dennoch wird das bald der Fall sein. Ich habe auch mit der Zeit gemerkt das eine Wohngemeinschaft nichts für mich ist und ich bereue es ehrlich gesagt auch das ich von meiner Oma ausgezogen bin. Eine WG an sich muss ja nicht mal unbedingt was schlechtes sein, man lernt neue Leute kennen und vielleicht versteht man sich auch gut, doch bei mir ist es keine gewöhnliche Wohngemeinschaft sondern es richtet sich eher an Wohnungslose oder Suchtkranke Menschen. Das ist kein gutes Umfeld für mich...

Über einen Ratschläge wäre ich sehr dankbar.
 
Liebe Tatjana,

wenn du wieder bei der Oma einziehen würdest, wäre das im Grunde auch nichts anderes als eine Wohngemeinschaft.
Bist du sicher, dass sich - gerade, nachdem du eine Zeitlang ausgezogen warst - die Streitereien nicht wieder intensivieren würden? Du scheinst deine Oma nicht wahnsinnig zu mögen, sondern die Wohnsituation nur als das kleinere Übel anzusehen.

Du hast Angst, dass als neue Mitbewohnerinnen Frauen einziehen könnten, die "nicht ganz sauber" sind, weil das Angebot auf Wohnungslose oder Suchtkranke ausgerichtet ist. Auf welche Weise bist du denn da 'reingeraten? Und warum sollten andere, die auf ähnliche Weise wie du da reingeraten, von vornherein schon bedenklich sein?
Ich an deiner Stelle, ich würde fremden Menschen erstmal einen Vertrauensvorschuss geben.

Du bist 25, ich denke, es wäre besser für dich und deine eigene erwachsene Entwicklung, gar nicht wieder zur Oma zurückzuziehen.

Vielleicht kannst du versuchen, die Situation als Chance zu sehen. Du musst ja irgendwann die Probleme, die jedes Leben so mitbringt, allein bewältigen können.
 
Liebe Tatjana,

wenn du wieder bei der Oma einziehen würdest, wäre das im Grunde auch nichts anderes als eine Wohngemeinschaft.
Bist du sicher, dass sich - gerade, nachdem du eine Zeitlang ausgezogen warst - die Streitereien nicht wieder intensivieren würden? Du scheinst deine Oma nicht wahnsinnig zu mögen, sondern die Wohnsituation nur als das kleinere Übel anzusehen.

Du hast Angst, dass als neue Mitbewohnerinnen Frauen einziehen könnten, die "nicht ganz sauber" sind, weil das Angebot auf Wohnungslose oder Suchtkranke ausgerichtet ist. Auf welche Weise bist du denn da 'reingeraten? Und warum sollten andere, die auf ähnliche Weise wie du da reingeraten, von vornherein schon bedenklich sein?
Ich an deiner Stelle, ich würde fremden Menschen erstmal einen Vertrauensvorschuss geben.

Du bist 25, ich denke, es wäre besser für dich und deine eigene erwachsene Entwicklung, gar nicht wieder zur Oma zurückzuziehen.

Vielleicht kannst du versuchen, die Situation als Chance zu sehen. Du musst ja irgendwann die Probleme, die jedes Leben so mitbringt, allein bewältigen können.

Für mich kommt aber nur eine eigene Wohnung in Frage oder eben so lange bei Oma einziehen.
Ich bin da nur eingezogen weil ich zu dem Zeitpunkt noch keine eigene Wohnung hatte
 
Hey @Tajana3085

Kannst du nicht eventuell doch bleiben und die neuen Mitbewohner erst einmal kennenlernen? Vielleicht wird es ganz okay mit ihnen.

Wenn du zurück zu deiner Oma gehst, ist das für dich ja auch kein Fortschritt, oder?

Was macht es so schwierig für dich, eine eigene Wohnung zu finden?

Es ist nun mal schwierig weil man bekommt ja nicht sofort eine Wohnung, besonders heutzutage ist es nicht einfach. Manche suchen jahrelang...
Ja ich könnte natürlich erstmal abwarten wie die neuen Mitbewohnerinnen sein werden und sie kennen lernen aber sollte es ein schlechter Umgang sein oder ähnliches würde ich definitiv zu meiner Oma ziehen.
 
Es ist nun mal schwierig weil man bekommt ja nicht sofort eine Wohnung, besonders heutzutage ist es nicht einfach. Manche suchen jahrelang...
Ja ich könnte natürlich erstmal abwarten wie die neuen Mitbewohnerinnen sein werden und sie kennen lernen aber sollte es ein schlechter Umgang sein oder ähnliches würde ich definitiv zu meiner Oma ziehen.
Dann würde ich das so machen: Warte ab, wie es mit den neuen Mitbewohnern funktioniert. Du weißt ja nicht, wie lange du noch brauchst, um eine neue Wohnung zu finden, und wie @Werwiewas schreibt, die Probleme, die du mit deiner Oma hattest, werden wahrscheinlich wiederkommen. Was machst du dann?
 
Dann würde ich das so machen: Warte ab, wie es mit den neuen Mitbewohnern funktioniert. Du weißt ja nicht, wie lange du noch brauchst, um eine neue Wohnung zu finden, und wie @Werwiewas schreibt, die Probleme, die du mit deiner Oma hattest, werden wahrscheinlich wiederkommen. Was machst du dann?

Ich denke nicht, ich habe ja mittlerweile ein besseres Verhältnis zu ihr.
 
Du kannst davon ausgehen, dass alle Probleme, die du damals mit deiner Oma hattest, genau so wieder auftreten werden.

Willst du das wirklich?

Wäre mir tausendmal lieber als Mitbewohner die Drogen nehmen oder Alkohol trinken ect.
Außerdem muss das nicht mal sein, denn ich habe mittlerweile ein besseres Verhältnis mit der Oma und das wäre auch nur vorübergehend bis ich eine Wohnung habe!
 

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