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Emozionale Angst vor Krieg

Meine Mutter hat ja Glück gehabt, dass sie nicht schon in Kindheitstagen als psychisch krank öffentlich gesehen wurde.

Wir wissen ja, was damals mit solchen Menschen gemacht wurde.

Übrigens finde ich es für mich selbst gerade interessant, wie verständlichsvoll ich über meine Mutter berichte. Weil sie mich irgendwann, als ich wieder bei ihr sein musste, wirklich fertig gemacht hat mit ihren Vorwürfen, mit ihren Erwartungen an mich, mit ihrer Art der Dunlelheit, die sich auf mich legte und so weiter.

Aber ich denke, sie konnte eben nicht anders.
 
Ich, die TE wollte eigentlich nur mal von dem Problem erzählen, wenn man wahrscheinlich zu viel Informationen durch die öffentlichen Medien konsumiert im Fernsehen.

Wenn man dadurch einfach beunruhigt ist, Angst bekommt, eben in seiner Stimmung doch kurzzeitig ziemlich beeinträchtigt wird.

Ich wollte wissen, ob es anderen ähnlich geht und wie sie damit umgehen.

Oder wie andere überhaupt damit umgehen..

Da habe ich ja jetzt die unterschiedlichsten Umgehensweisen gelesen.

Manche haben überhaupt keinen Fernseher, manche sehen sich das alles an, aber es macht ihnen nichts aus, manche schaffen das, das alles total zu verdrängen, manchen geht es ähnlich wie mir, manche werden regelrecht panisch.

Und manche fühlen sich ganz toll dabei, andere, die nicht so "resilient" sind, als dumm, schwach und lächerlich zu bezeichnen, weil sie glauben, dass sie selbst der Inbegriff von Resilienz sind,

Das Thema kann von mir aus hier weiter geführt werden, wenn die Moderation meint, es gehöre doch eher in den Gesellschaftsbereich, dann ist das so.

Das kannst du sehr leicht lösen, indem du nicht mehr nur Verschwörungsnachrichten liest und offensichtlich alles positive, was so kommt, ausblendest.

Bei vielen ist es doch so, daß gerne nur das negative gesehen wird.
 
Atombomben schmeißt man nicht auf unwichtiges Zeug, die sind für feindliche militärische Ziele da, die Russen allerdings schmeißen sie leider auch gern auf zivile Zentren, weil Terror gegen wehrlose Zivilisten schon immer zu ihren liebsten Kriegstaktiken zählte, im 2. Weltkrieg, in Afghanistan, Georgien, Tschetschenien und jetzt der Ukraine, überall wo sie Krieg geführt haben. Für Westmächte dagegen ist das spätestens seit Vietnam nicht mehr "erlaubt", Genfer Konvention und so, Zivilisten dürfen explizit nicht angegriffen werden. Allerdings hat Russland auch nicht so viele zivile Zentren, deren Bombardierung sich in einem Krieg überhaupt lohnen täte, da wäre das Ausschalten der Militärbasen absolut vorrangig. An Kleinvieh verschwendet man keine teuren Bomben.
Atombomben schmeißt man gar nicht - dann ist nämlich sofort die gesamte Abschreckung hinüber - "Wer zuerst schießt, stirbt als zweiter" - worauf die Russen sie gerne geworfen haben sollen, oder die Westmächte in Vietmam? Das stimmt einfach nicht! Nach Hiroshima / Nagasaki war die Welt sich einig, dass diese Waffe nie mehr eingesetzt werden darf! - Was die russische Kriegstaktik betrifft, kann ich dir nur beipflichten - Groszny, Aleppo, Mariopul, die Bilder gleichen sich - die furchtbaren Geschichten, die damals aus Katyr und Alzan -Jurt kamen, kommen heute aus Bitscha, Irpin, Charkiw - Grausamkeit, wie man sie sich niemals hätte vorstellen können
 
Warum haben die Leute heute nicht mehr so viel Angst davor?
Weil man heute nicht mehr einsam und von der Familie verstoßen daran elendig verreckt
Atombomben schmeißt man gar nicht - dann ist nämlich sofort die gesamte Abschreckung hinüber - "Wer zuerst schießt, stirbt als zweiter" - worauf die Russen sie gerne geworfen haben sollen, oder die Westmächte in Vietmam? Das stimmt einfach nicht! Nach Hiroshima / Nagasaki war die Welt sich einig, dass diese Waffe nie mehr eingesetzt werden darf! - Was die russische Kriegstaktik betrifft, kann ich dir nur beipflichten - Groszny, Aleppo, Mariopul, die Bilder gleichen sich - die furchtbaren Geschichten, die damals aus Katyr und Alzan -Jurt kamen, kommen heute aus Bitscha, Irpin, Charkiw - Grausamkeit, wie man sie sich niemals hätte vorstellen können
 
Also mir geht e schon so ähnlich wie dir, @Basi.
Deshalb schau/höre ich nur noch so wenig wie möglich Nachrichten (und das ist nicht einfach, weil mein Mann ein Nachrichtenjunkie ist) und lese in der Tageszeitung hauptsächlich den Regionalteil.
Letztens habe ich hier in nem Thread geschrieben dass seit ich diese Kriegsangst (wieder) habe ich weiss, dass ich alles andere aushalten kann.
Das schlimme am Krieg ist ja unter anderem das Chaos das dann entsteht. Dass dann nichts mehr gilt und alles über den Haufen geworfen wird.
Mit Arbeit, immer grösser werdender Familie, Haustieren etc. habe ich Gottseidank meist gar nicht die Zeit zu sehr in destruktive Gedanken zu versinken.
Aber wer hier denkt und schreibt, das Alles sei nur von den „MainstreamMedien“ aufgebauscht um Angst zu schüren - Nein! dem ist nicht so. Die Gefahr ist schon real, wo gerade zwei Grossmächte von mehr oder weniger Irren Grössenwahnsinnigen regiert werden. Da würde ich GARNICHTS mehr ausschliessen.
Auch die Gefahr im kalten Krieg war ja real und ist das ein oder andere Mal nur deshalb Haarscharf an der Katastrophe vorbei gegangen, weil es doch ein paar vernünftige Entscheidungsträger gab.
Hoffen wir mal, dass es solche immer noch gibt.
 
Ich weiß auch nicht, ob du nachvollziehen kannst, wie das für Kinder und Jugendliche war, die nicht mehr in die Schulen und Kitas durften, nicht in ihre Jugendeinrichtungen, nicht mehr in ihre Vereine konnten, nicht mal mal auf Spielplätz durften die Kleinen.

Zuhause trafen sich dann die Familien. Eltern Home Office, Kinder im Schulalter Home Office, und dann die Kleinkinder, die auch beschäftigt und versorgt werden wollten.
Aber zu behaupten, es wären keine Einschränkungen gewesen, ist einfach merkwürdig, eine komische Sichtweise.

Was machen die eigentlich in einem Hilferufforum?
Sich informieren natürlich, wie anderer Leute Weltsicht aussieht. Man ist neugierig und möchte was dazulernen.

Für mich war es tatsächlich keine Einschränkung, sondern eher ziemlich befreiend, denn da es damals keine Veranstaltungen gab, habe ich auch nichts verpassen können. So relaxt war ich selten wie damals.
Für Familien allerdings wurde es dramatisch wenn man den ganzen Tag zwangsweise aufeinanderhocken musste und keine Möglichkeit mehr hatte sich aus dem Weg zu gehen, da haben viele Eltern zum erstenmal gemerkt wie stressig Kinder sind wenn man sie nicht wenigstens stundenweise in Schule oder Kiga abschieben kann, und auch die Gewalt in Familien ist entsprechend in die Höhe gegangen. Da haben viele zweifellos Dinge über die Verwandten gelernt die sie nie wissen wollten, und hat sich vieles entzweit was später keiner mehr flicken wollte.
 
Naja, in bestimmten Berufen wurde man schon irgendwie gezwungen, sich impfen zu lassen.
Richtig.
Wir mussten geimpft sein,um ins Großraumbüro zu kommen,oder wöchentlich einen neuen Test vorzeigen.
Hier waren die Coronaregeln noch strenger ,als in Deutschland.
Für mich persönlich,meine schwerste Zeit meines Lebens.
Hatte gerade meinem Mann verloren und es wurden ein paar Wochen später sogar die Friedhöfe gesperrt ( was ich immer noch nicht nachvollziehen kann),es gab Kontaktsperren,sogar Ausgangssperren.
Einfach mal Freunde besuchen,zum Beistand oder nur zur Ablenkung....war alles nicht möglich.
Für mich persönlich ein Alptraum.
Und all diese Zeit kam,ohne dass ich konkret Angst davor hatte.
Hätte wahrscheinlich eher mit Krieg gerechnet.
Will beides nicht ( wieder) erleben müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schaue keine Nachrichten mehr, denn Bilder finde ich am verstörendsten. Ich sehe immer noch die Menschen vor mir, wie sie am 11. September aus dem World Trade Center springen. Daher lese ich im Wesentlichen nur noch Videotext.

Zu Corona:

In Deutschland gab es nur kurz Ausgangssperren, ansonsten konnte man jederzeit nach draußen, sogar in Lockdowns mit einer Person aus einem anderen Haushalt. Niemand musste den ganzen Tag zuhause verbringen, selbst mit Kindern nicht. Mein Bruder war mit meinem Neffen jeden Tag im Freien. Und die berühmte Plautze? Wer muss zunehmen, wenn er jederzeit nach draußen darf?
 
Zuletzt bearbeitet:
In Deutschland gab es nur kurz Ausgangssperren, ansonsten konnte man jederzeit nach draußen, sogar in Lockdowns mit einer Person aus einem anderen Haushalt.
Wir durften auch raus.
Mussten eine Zeitlang allerdings bestimmte SMS versenden ,mit dem Grund des Herausgehens ( Beispiel Arzttermin,oder Sport ,wo man dann also nicht einfach jemanden besuchen konnte oder in einem anderen Stadtteil spazieren durfte).
Für mich hatte sich das als Eingesperrtsein angefühlt.
Eine Zeit lang war Ausgangssperre am Wochenende ab 7 Uhr!( Ist ja bekannt,dass die Coronaviren ab 7 Uhr am Wochenende aggressiver sind.... 🙄 )
Ich kann darüber nur noch den Kopf schütteln....
Tut mir leid, für das OT....ich höre jetzt auf damit....
 
Für mich persönlich ein Alptraum.
Für mich war die Zeit auch sehr schwierig. Nicht nur wegen der Einschränkungen, Kontaktsperren und Lockdowns, sondern außerdem auch wegen der Krankheit selber, die mir bzw. uns im Jahr 2021 ein paar ziemlich horrorvolle Monate beschert hatte.

Zurzeit geht es mir übrigens auch oft so, dass ich manchmal eine Art Eskapismus betreibe, bei dem ich mich nur auf positive Erlebnisse zu konzentrieren versuche. Wie im anderen Thread erwähnt, habe ich mit Bluthochdruck zu tun, und wenn ich zu viele negative Ereignisse an mich heranlasse, dann schade ich damit auch meiner Gesundheit.
 

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