Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Emozionale Angst vor Krieg

Es ist schon sehr interessant, wie Menschen reagieren, wenn mal was Unangenehmes, Unvorhergesehenes passiert. Ja, es gab Maskenpflicht und wir konnten gut damit leben. Es wurde niemand gezwungen, sich zu impfen, und es gab auch keinen Maulkorb für dummes Geschwätz. Meinungsfreiheit, auch dummes Zeug.

Entweder man hat sich, um sich und andere zu schützen, an die Regeln gehalten, oder man hat rumgegreint, wie da die Freiheit beschnitten wird usw. Ich habe mich weder bedroht gefühlt noch schlecht von der Politik behandelt.
Naja, in bestimmten Berufen wurde man schon irgendwie gezwungen, sich impfen zu lassen.

Meine Nichte war da zum Beispiel in der Erzieherausbildung, sie musste auf jeden Fall ihre Bereitschaft zeigen, sich demnächst impfen zu lassen, bevor das dann alles wieder nicht mehr so wichtig war, weil man wusste, dass die Impfung eigentlich nicht wirklich so hilft und Corona sich inzwischen so verändert hat, dass es nicht mehr so "tödlich" war.

Ich weiß auch nicht, ob du nachvollziehen kannst, wie das für Kinder und Jugendliche war, die nicht mehr in die Schulen und Kitas durften, nicht in ihre Jugendeinrichtungen, nicht mehr in ihre Vereine konnten, nicht mal mal auf Spielplätz durften die Kleinen.

Zuhause trafen sich dann die Familien. Eltern Home Office, Kinder im Schulalter Home Office, und dann die Kleinkinder, die auch beschäftigt und versorgt werden wollten.

Ausserdem die Menschen in den Krankenhäusern und Altenheimen, die keinen Besuch empfangen durften usw.

Ich gehörte nie zu den Querdenkern, ich mache auch der Regierung jetzt keinen großen Vorwurf, sie wussten das nicht besser.

Ich habe mich impfen lassen, zumindest zweimal.

Aber zu behaupten, es wären keine Einschränkungen gewesen, ist einfach merkwürdig, eine komische Sichtweise.

Und dass viele durch das Ganze viel Angst und Panik bekamen, ist doch kein Wunder.

Bei manchen Leuten wundere ich mich, warum die hier eigentlich in diesem Forum sind. Die sind doch so gelassen, total resilient, können mit allen möglichen Sachen so toll umgehen.

Was machen die eigentlich in einem Hilferufforum?
 
Ich, die TE wollte eigentlich nur mal von dem Problem erzählen, wenn man wahrscheinlich zu viel Informationen durch die öffentlichen Medien konsumiert im Fernsehen.

Wenn man dadurch einfach beunruhigt ist, Angst bekommt, eben in seiner Stimmung doch kurzzeitig ziemlich beeinträchtigt wird.

Ich wollte wissen, ob es anderen ähnlich geht und wie sie damit umgehen.

Oder wie andere überhaupt damit umgehen..

Da habe ich ja jetzt die unterschiedlichsten Umgehensweisen gelesen.

Manche haben überhaupt keinen Fernseher, manche sehen sich das alles an, aber es macht ihnen nichts aus, manche schaffen das, das alles total zu verdrängen, manchen geht es ähnlich wie mir, manche werden regelrecht panisch.

Und manche fühlen sich ganz toll dabei, andere, die nicht so "resilient" sind, als dumm, schwach und lächerlich zu bezeichnen, weil sie glauben, dass sie selbst der Inbegriff von Resilienz sind,

Das Thema kann von mir aus hier weiter geführt werden, wenn die Moderation meint, es gehöre doch eher in den Gesellschaftsbereich, dann ist das so.
 
Eben las ich, dass der Expräsident Russlands dem Westen (??) vorwirft einen 3. Weltkrieg zu provozieren.
Gähn, wer das noch ernst nimmt, dem ist echt nicht zu helfen. Wie oft die schon ihre Atomwaffen hoch gefahren haben. Gähn. Hauptsache sich aufplustern.
Auch ein Zwerg wirft in der Sonne einen Riesenschatten.
Oder dass Trump behauptet, dass wir viele Kohlekraftwerke bauen, weil die Windmühlen nicht funktionieren.
Ja, kann man glauben oder sich kaputt lachen.
Schön, dass du dich darüber so kaputt lachen kannst.

Dass diese Behauptungen krank sind, weiß ich auch. Nur schlimm, dass so ein kranker Mensch wie Trump eine ganze Nation regiert, und ihn viele Menschen gewählt hatten, und dieser mit seiner Macht so viel tun kann, was eben nicht nur sein Land betrifft.
 
Wow, was für eine Aussage. Wir sind hier in einem Hilferufforum. In dem auch Menschen sind, die nicht ganz so resilient sind.

Aber die, die scheinbar so resilient sind, dass sie alles mit Gelassenheit hinnehmen können fühlen sich anscheinend ganz toll dabei, sich über die Menschen zu stellen, die eben nicht so resilient sind.

Naja letztendlich aber ist da tatsächlich eine Geschichte, bei aller Angst und Tragik darf man den Blick für das Reale nicht verschließen.
 
Schön, dass du dich darüber so kaputt lachen kannst.

Dass diese Behauptungen krank sind, weiß ich auch. Nur schlimm, dass so ein kranker Mensch wie Trump eine ganze Nation regiert, und ihn viele Menschen gewählt hatten, und dieser mit seiner Macht so viel tun kann, was eben nicht nur sein Land betrifft.

Das kann jedes Staatsoberhaupt auch Deutsche. Bärbock hat sich auch schon grobe Schnitzer geleistet oder Merkel und von Scholz reden wir lieber nicht.
 
Unrealistische Geschichte, resiliente Menschen fallen nicht tot um nur weil irgendwelche Gerüchte umgehen. Und die meisten Menschen verkraften erstaunlich viel wenn sie müssen, gerade wenn es hart zur Sache geht. Wer das nicht konnte, ist in vergangenen Krisenzeiten bereits ausgestorben und konnte sein Mimosen-Erbgut nicht weitergeben, natürliche Auslese nach Darwin. Krisen gab es bekanntlich die ganze Menschheitsgeschichte hindurch, da konnte man keine überempfindlichen Pflänzchen brauchen.
Ja, die Krisenzeiten in der Nazizeit und dem 2. Weltkrieg zum Beispiel. Und danach in der Nachkriegszeit. Viele Menschen damals waren echt sehr stark.Auch ganz viele Frauen.

Abervsuchvda gab es Menschen, die auf Dauer zu sensibel waren, um.das alles zu verkraften.

Meine Mutter, deren Vater, der sich umgebracht hat, als sie 4 Jahre alt war. Keine Ahnung warum. Meine Mutter, die dann mit einer sehr autoritären Erziehung aufwuchs mit ihrer sadistischen Mutter und dem Nazistiefvater.

Mit 18 elternlos, dann von Russen vergewaltigt worden. Irgendwie weiter gelebt, hat sich aber nie davon erholt, also von allem, obwohl.sie lange nicht darüber gesprochen hat.

Später nach ihrem Tod hatte ich erfahren von einer ihrer Schwestern, dass sie schon als Kind diejenige war, die eben nicht stark war, die ungeschickt, ohne Selbstwertgefühl war usw. Deshslb auch von der sadistischen Mutter drangsaliert.

Sie hat dann aber trotzdem einen Mann gefunden mit einer Schwiegermutter, die sie immer abgelehnt hat.

Hat mit ihm drei Kinder bekommen. Wobei, das stimmt ja eigentlich gar nicht, ich, das letzte Kind bin ja ein Kukickskind.

Jedenfalls hat sie nicht resilient das Ganze verkraftet. Sie wurde schwer depressiv, irgendwie verrückt. Besonders nach meiner Geburt.

Das hatte natürlich Auswirkungen auf mich.

Tja Pech gehabt. Meine Mutter hatte die damaligen ständigen Krisen eben nicht verkraftet.

Die letzte Krise war wahrscheinlich der Mauerbau. Bin ich auch spät darauf gekommen. Ich bin im Januar 1961 geboren. Ein halbes Jahr nach meiner Geburt ist sie psychisch dermaßen dekompensiert, dass sie erstmal für Jahre in psychiatrischen Kliniken war.

Ein halbes Jahr nach meiner Geburt war der Mauerbau. Das bedeutete, dass meine Mutter ihre Lieblingsschwester nicht mehr sehen, nicht mehr treffen konnte.

Ich denke, das hat ihr bestimmt den Rest gegeben.

Ich hab die Folgen davon erleben müssen.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben