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Emozionale Angst vor Krieg

Jetzt ist es aber arg politisch und ein Thema fürs Gesellschaftsforum.
Es geht ja mehr um die Bewältigung von Angst.
Ich meine, es ist nun so super Wetter, jetzt können wir noch jeden Sonnenstrahl genießen.
Outdoor-Aktivitäten sind ein guter Kontrast zum Medienkonsum.
Krieg (im eigentlichen Sinne) wird es bei uns dieses Jahr vermutliche noch nicht geben.
Für andere Katastrophen z. B. mal einige Tage kein Strom, sollten wird uns etwas vorbereiten.
Soweit erst mal mein Fazit.
 
Angst kann sich relativieren wenn man erfährt, wie andere mit dieser Lage umgehen, was sie davon halten. Und wie man lesen konnte, die meisten lassen sich nicht ins Bockshorn jagen. Vorbereiten was und wie man kann ist immer gut, alles andere läßt man auf sich zukommen was man nicht in der Hand hat.
 
Eben las ich, dass der Expräsident Russlands dem Westen (??) vorwirft einen 3. Weltkrieg zu provozieren.
Gähn, wer das noch ernst nimmt, dem ist echt nicht zu helfen. Wie oft die schon ihre Atomwaffen hoch gefahren haben. Gähn. Hauptsache sich aufplustern.
Auch ein Zwerg wirft in der Sonne einen Riesenschatten.
Oder dass Trump behauptet, dass wir viele Kohlekraftwerke bauen, weil die Windmühlen nicht funktionieren.
Ja, kann man glauben oder sich kaputt lachen.
 
Wenn es nach der Angst gehen würde, die ich damals hatte, dann würde ich wohl mit den meisten von euch gar nicht reden - weil ihr nie existiert habt.

Meine grosse Angst kam mit AIDS. Ich war ein Kind und uns wurde gesagt, das man es durch Geschlechtverkehr bekommt. Das wars. Und da ich in Bio aufgepasst hatte wusste ich, das man nur durch GV Kinder bekommt. Ich war totunglücklich und dachte, ich wäre eins der letzten Kinder der Welt. DAS hatte mir Angst gemacht!

Und heute? Redet doch kaum noch jemand über AIDS. Die Welt hat sich weiter gedreht, die Menschen vermehren sich ohne Ende. Wahrscheinlich verstehen die meisten nicht mal mehr meine Angst von früher.

Wenns mir gerade psychisch nicht gut geht, guck ich keine Nachrichten - höre höchstens Radio, das ist definitiv entspannter und befasst sich nur mit dem wichtigsten. Die meisten Medien sind mir alle zu reisserisch. Jeden Tag wieder ein Clickbait, und am Ende ists oft nicht mal eine Nachricht wert gewesen. Also mach ichs so, wie es schon meine Eltern und viele der Nachkriegsmenschen getan haben - Heimatfilme...ähh...ne, die sind nichts für mich. Aber ich guck mir halt lieber etwas "heile Welt" an. Das tut mir und meiner Seele gut. Nichts was mich aufwühlt, sondern einfach lieb dahinplätschert.

Zur Beruhigung hab ich mir auch einen Notfallrucksack zusammen gesammelt über die Jahre und hab immer Konserven im Haus. Das reicht mir erstmal.

Und wenn man sich mal nach Katastrophen die Hilfsbereitschaft der Menschen ansieht, das ist auch herzerwärmend und zeigt, das wir Menschen hinter unserer egoistischen, selbstgefälligen Art immer noch tief drinnen was anderes in uns haben. Den Drang anderen zu helfen, der Kontakt zu anderen Menschen. Das dürfen wie nie vergessen! Manchmal entdecken wir erst in den schlechten Zeiten, was wirklich in uns steckt.
 
Wenn es nach der Angst gehen würde, die ich damals hatte, dann würde ich wohl mit den meisten von euch gar nicht reden - weil ihr nie existiert habt.

Meine grosse Angst kam mit AIDS. Ich war ein Kind und uns wurde gesagt, das man es durch Geschlechtverkehr bekommt. Das wars. Und da ich in Bio aufgepasst hatte wusste ich, das man nur durch GV Kinder bekommt. Ich war totunglücklich und dachte, ich wäre eins der letzten Kinder der Welt. DAS hatte mir Angst gemacht!
Und heute? Redet doch kaum noch jemand über AIDS. Die Welt hat sich weiter gedreht, die Menschen vermehren sich ohne Ende. Wahrscheinlich verstehen die meisten nicht mal mehr meine Angst von früher.
Aids war früher (angeblich) eine reine Schwulenkrankheit weil es sich zuerst in schwulen Kreisen verbreitet hat, und die haben damals kaum jemals Kinder produziert. Hin und wieder hat jemand der Bi war es auf Heterofrauen weiterverbreitet, und auch Blutkonserven waren nicht sicher weil man lange Zeit nicht darauf testen konnte.
Jedenfalls in USA und Europa, in Afrika wo es herstammt hat es sich nämlich immer hetero weiterverbreitet, über die berüchtigten Lastwagenfahrer, die auf ihren Routen quer durch den Kontinent in jedem Dorf eine willige Frau fanden und als "Aids-Bomber" die Krankheit überall verbreitet haben. Heute ist es zumindest zu behandeln und kontrollieren (kostet leider immer noch sehr viel Geld), Heilungen blieben aber bislang Einzelerfolge. Das heißt, alt werden kann man heute damit, und Frauen können sogar Kinder kriegen solange man bei der Geburt besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreift, aber los wird man es vermutlich nicht.
Warum haben die Leute heute nicht mehr so viel Angst davor? Weil man Bescheid weiß. Oder wissen kann wenn man will (wer nicht will, dem ist nicht zu helfen, Dummheit ist nach wie vor unheilbar.). Wissen ist der größte Gegner der Angst.
 

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